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Schlechtes Karma? Prominenter Insolvenzverwalter selbst pleite

Viele Jahre hat Insolvenzverwalter Bernd Reuss an den Pleiten seiner Kunden verdient. Nun ist auch für den wohl prominentesten Firmen-Abwickler Schluss. Bernd Reuss verfügt nicht mehr über ausreichend Geldmittel, um seine Geschäfte am Laufen zu halten.

Im Dezember 2010 ging die Firma des Insolvenzverwalters in ein vorläufiges Verfahren. Die folgenden drei Monate prüft nun der Anwalt Ottmar Hermann aus Frankfurt, ob der bevorstehende Konkurs noch zu verhindern ist.

Bernd Reuss ist mit seiner Firma Eigner von sieben weiteren Gesellschaften. Im letzten Monat wurden die Gehälter der Angestellten vorfinanziert. Von der Pleite sind insgesamt 50 Beschäftigte betroffen.


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WebReporter: Ghost1
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Firma, Insolvenz, Insolvenzverwalter, Karma
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.01.2011 13:58 Uhr von Mario1985
 
+4 | -1
 
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Wil: nach dem deutschen insolvenzrecht ist es so, dass Verbindlichkeiten die nach der Insolvenzeröffnung entstehen(also auch die des INsolvenzverwalters) Masseverbindlichkeiten sind, die vorrangig vor den Altverbindlichkeiten zu bedienen sind. Denn wer würde sonst noch ein Geschäft mit jemanden abschließen der im Insolvenzverfahren ist? Das würde den Sinn des deutschen Insolvenzrechtes ad absurdum führen. Und glaub mir der Insolvenzverwalter bekommt in der Regel sein Geld und das ist nicht so ganz schlecht... Also Insolvenzverwalter können mit RÜckendeckung des Staates verdammt viel geld verdienen wenn sie keine Moral besitzen oder halt weniger Geld wenn sie sich im Dienste der Unternehmen stellen und eine Pleite verhindern wollen, denn da können Schadensersatzansprüche anstehen, die nicht ohne sind. Ja auch insolvenzverwalter haben haftpflichtversicherungen, aber die werden bei jedem Schadensfall teurer.....
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07.01.2011 14:41 Uhr von Koeniglich
 
+8 | -0
 
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Ruft Peter Zwegat!
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07.01.2011 14:51 Uhr von davidflo
 
+3 | -0
 
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Indianerweisheiten im Insolvenzrecht: Erst wenn der letzte Mitarbeiter entlassen,
der letzte Besitz zwangsversteigert,
und der letzte Gläubiger abgespeist ist,
werdet ihr feststellen,
daß auch ein Insolvenzverwalter nur ein Unternehmen ist.

:P
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07.01.2011 15:26 Uhr von meks3478
 
+7 | -0
 
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Mir sind Leute: die an der Not anderer einen Reihbach machen unsympatisch ^^

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