07.01.11 10:05 Uhr
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Mondforschung: Wissenschaftler entdecken Vergangenheit dank "Mondbeben"

Dass auf dem Erdtrabanten hin und wieder die Erde bebt, ist keine neue Erkenntnis. Schon während der Mondmissionen von Apollo (1969 bis 1972) übermittelten fünf spezielle Sensoren Messdaten zur Erde. Und die hatten bis 1977 Zeit, den Nachweis zu geben, dass auch der Mond mitunter heftig bebt.

Trotz schlechter Qualität der Daten haben sich US-Wissenschaftler mit den Beben beschäftigt und einen bislang unerreicht präzisen Blick in das Innere des Mondes gezeichnet. Ein Forscherteam unter Leitung von Renee Weber hat die Signale nun mithilfe von "Double Array Stacking" verstärkten können.

Demnach befindet sich im Inneren eine etwa 480 Kilometer dicke Schicht aus flüssigem Eisen, der Kern. Darüber liegt eine 90 Kilometer dicke Schicht aus Eisen und Schwefel. Eine weitere Schicht, sie wird als magmaartig beschrieben, gibt den Forschern die größten Rätsel auf.


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WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Erdbeben, Wissenschaftler, Mond, Vergangenheit, Eisen, Kern
Quelle: www.spiegel.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.01.2011 10:05 Uhr von Rheinnachrichten
 
+10 | -3
 
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Im Original finden sich weitere höchst interessante Details, die ich aufgrund des Platzes nicht unterbringen konnte. So auch die Erklärungsversuche der Wissenschaftler, warum der Mond kein eigenes Magnetfeld hat.

Die Forschungen sind erst am Anfang. Der Erdtrabant wird uns sicher noch weitere Überraschungen liefern.
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07.01.2011 11:15 Uhr von killerkalle
 
+7 | -12
 
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auf dem mond und dem mars: ist viel mehr los als man uns weissmachen will....
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07.01.2011 11:24 Uhr von FirstBorg
 
+19 | -3
 
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@killerkalle: Ja, weil man das Volk bloß nicht wissen lassen darf das auf anderen Himmelskörper Geologische Prozesse wie auf der Erde existieren....
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07.01.2011 11:34 Uhr von quade34
 
+7 | -5
 
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ja der Klimawandel: ist auf dem Mond angekommen, genauso wie die Überschwemmungen in Australien, die alle 50 Jahre wiederkehren. Und dass es in Berlin mal richtig Schnee gibt, ist noch nie geschehen?
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07.01.2011 12:15 Uhr von killerkalle
 
+3 | -7
 
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das war generell gemeint du ...
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07.01.2011 14:44 Uhr von FirstBorg
 
+5 | -0
 
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@mr.science: Ich weiss ja das wir wissenschaftler einen eigenartigen Sinn für Humor haben.... aber ironie sollten wir doch erkennen können, meinst du nicht? :)

Das war natürlich ein ironischer kommentar zu killerkalle.
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07.01.2011 14:50 Uhr von Rheinnachrichten
 
+0 | -0
 
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@robin: Aufmerksam gelesen:

1. Satz:
"Dass auf dem Erdtrabanten hin und wieder die Erde bebt, ist keine neue Erkenntnis."

Neu ist nach Angaben der Quelle lediglich, dass man mit einem noch präziserem Messverfahren (Signalverstärker) die Daten etwas passgenauer auswerten konnte.

Ob die Schichtung des Mondinneren schon vorher so bekannt war, wird in der Quelle nicht beschrieben. Ich will´s aber nicht ausschließen.

Insofern hast Du wohl Recht!
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07.01.2011 18:51 Uhr von the_dark_shadow
 
+4 | -2
 
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wie geht denn das ? zitat: "Dass auf dem Erdtrabanten hin und wieder die Erde bebt, ist keine neue Erkenntnis"
Wie kann mann auf dem Mond merken, ob die Erde bebt?
Das geht doch nur auf der Erde.
Oder sind da etwa Mondebeben gemeint ?

Fragen über Fragen

P.S. @ Firstborg: Geologische Prozesse gibt es nur auf der Erde. Geo = die Erde betreffend.
scnr


[ nachträglich editiert von the_dark_shadow ]
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07.01.2011 20:54 Uhr von nQBBE
 
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@ the_dark_shadow: Mit "Dass auf dem Erdtrabanten hin und wieder die Erde bebt, ist keine neue Erkenntnis"
ist wohl eher gemeint, dass der Boden des Mondes bebt. Die Mondoberfläche wurde einfach als Erde bezeichnet...
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07.01.2011 22:06 Uhr von the_dark_shadow
 
+1 | -1
 
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@ nQBBE: man sollte auch das sagen / schreiben, was man meint, sonst wird man falsch verstanden.
Und wenn man Mond meint und Erde sagt, dann kommt es halt zu Missverständnissen; Gedankenlesen per Internet gibt es nur gegen (hohe) Bezahlung ;-)


Grüsse aus dem Schatten
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08.01.2011 15:16 Uhr von nQBBE
 
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also ich hab nichts bezahlt und trotzdem genau verstanden was gemeint war, dir scheint es ja leider nicht gegönnt zu sein zu wissen, dass erde auch ein synonym für boden sein kann sein kann, und boden ist laut definition die grenze zwischen atmosphäre und biosphäre

[ nachträglich editiert von nQBBE ]
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08.01.2011 16:33 Uhr von xenonatal
 
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Wie kommt es eigendlich dazu: das der Mond, die Erde und andere Planeten z.B. einen flüssigen Eisenkern haben und in spezifische Schichten aufgeteilt sind, wenn sie doch alle aus umherfliegenden Staub oder Trümmeresten sich zusammengesetzt haben sollen?
Sorgte der Druck für diese unterteilte Schichtung, und ist Eisen in der Mitte weil es am schwersten ist oder wie?
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08.01.2011 19:53 Uhr von the_dark_shadow
 
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@ nQBBE: Ich denke mal, wenn es um astronomische Themen geht (und das will hier nun wirklich niemand bestreiten, da ja der Mond im Spiel ist) bezeichnet "Erde" doch wohl eindeutig unseren Mutterplaneten.
Was die Sache mit der Definition angeht, solltest Du doch etwas besser aufpassen, wo Du sie auswählst.
In Sachen Mond die Begriffe "Atmosphäre" und "Biosphäre" zu benutzen, finde ich doch etwas weit aus dem Fenster gelehnt.

Grüsse aus dem Schatten
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09.01.2011 18:54 Uhr von nQBBE
 
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ich geb es auf: erstens: wurde die definition von boden nicht auf den mond bezogen, wenn du eine astronomische definition haben willst: boden ist da, wo es am himmelskörper hart wird

und zweitens: wenn man dich als nachbar hat brauch man bestimmt keine feinde mehr.... menschen die alles so genau nehmen, obwohl doch bei nur ein bisschen nachdenken der sinn einer aussage verständlich ist, die kann man einfach nur nach ner weile ignorieren. du bist bestimmt einer, der auf der autobahn stehen bleibt weil er der meinung ist, dass die straßenmakierungen nicht alle gleich lang und breit sind und anschließend nachmisst.....
achja, wieso sollte ich den begriff atmosphäre nicht in bezug zum mond benutzen? er hat zwar eine nicht besonders dichte gashülle, aber immerhin hat er eine.

keine grüße in den schatten in manchen köpfen
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10.01.2011 10:24 Uhr von the_dark_shadow
 
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@ nQBBE: Zitat:
"erstens: wurde die definition von boden nicht auf den mond bezogen, wenn du eine astronomische definition haben willst: boden ist da, wo es am himmelskörper hart wird"

wenn die Definition nicht auf den Mond bezogen ist, warum benutzt Du sie dann ?

Zitat:
"und zweitens: wenn man dich als nachbar hat brauch man bestimmt keine feinde mehr.... menschen die alles so genau nehmen, obwohl doch bei nur ein bisschen nachdenken der sinn einer aussage verständlich ist, die kann man einfach nur nach ner weile ignorieren. du bist bestimmt einer, der auf der autobahn stehen bleibt weil er der meinung ist, dass die straßenmakierungen nicht alle gleich lang und breit sind und anschließend nachmisst...."

Ich bin übrigens ein sehr netter Nachbar, und meine Art, Menschen freundlich beim Wort zu nehmen, hat schon für sehr viel Spaß gesorgt.
Es führt bei manchen Menschen sogar dazu, dass sie vor dem Reden beginnen, nachzudenken.
Aber eben nur bei manchen
Und nachmessen, ob Straßenmarkierungen gleich lang oder breit sind, ist mir viel zu mühselig. Aber so eine "Erbsenzählerei" hat schon mal einen Betrug beim Autobahnbau, ich glaube, es war in Russland, aufgedeckt.

Zitat:
"achja, wieso sollte ich den begriff atmosphäre nicht in bezug zum mond benutzen? er hat zwar eine nicht besonders dichte gashülle, aber immerhin hat er eine."

Meine Äusserung war "
In Sachen Mond die Begriffe "Atmosphäre" und "Biosphäre" zu benutzen, finde ich doch etwas weit aus dem Fenster gelehnt." von nicht benutzen war da nicht die Rede.
Wobei ich bei einem Gasdruck von 3*10^-10 Pa (das ist glaube ich der Bereich von Ultrahochvakuum) kaum noch von einer Atmosphäre sprechen würde.


Zitat
"keine grüße in den schatten in manchen köpfen"

Ja, eine gern praktizierte Methode, wenn einem die Argumente ausgehen, oder man merkt, dass man sich mal einfach nur geirrt hat. Man beleidigt sein Gegenüber einfach mal. Mal auf die feine oder auch mal auf die grobe Art.
Du hast wenigstens die feine Art benutzt, hinter der meist etwas Intelligenz steckt.

"Aufgeben" bedeutet für mich übrigens, dass man zugibt, dass der Andere stärker ist oder stärkere Argumente besitzt, und sich nicht noch weiter wehrt.

Zum Abschluss stellen wir uns noch die Situation in einer Apollo-Kapsel vor, die von Houston das Kommando bekommen, kurz vor dem Aufsetzen auf dem Mond, die Triebwerke in Richtung "Erde" auszurichten und Schub zu geben, bis sie aufsetzen.

Also: gerade wenn wissenschaftliche Themen diskutiert werden, geht es nicht darum, dass ich schon weiß, was Du meinst (dann bräuchtest Du ja nichts mehr zu sagen, denn ich weiß es ja schon) sondern, dass Du sagst, was Du meinst, und dabei die richtigen Begriffe benutzt. Sonst kommt es ( ich wiederhole mich ungern ) zu Missverständnissen und wie in diesem Fall zu recht unnötigen Diskussionen.
Man kann auch einfach mal sagen: "Ja, da habe ich mich geirrt", oder "Ich habe da den falschen Terminus benutzt."
Das ist gar nicht schwer, ich hab das auch schon oft gemacht.

weiterhin höfliche
Grüsse aus dem Schatten

[ nachträglich editiert von the_dark_shadow ]

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