07.01.11 09:36 Uhr
 716
 

Erstmals seit 20 Jahren: USA will Militärbudget kürzen

78 Milliarden Dollar will der amerikanische Verteidigungsminister Robert Gates innerhalb der nächsten fünf Jahre einsparen. Zu den Sparmaßnahmen soll auch eine Verkleinerung der US-Streitkräfte von 27.000 Soldaten ab dem Jahr 2015 gehören.

Auch die Entwicklung eines neuen Amphibienfahrzeugs, für die 14,4 Milliarden Dollar eingeplant wurden, soll vollständig eingestellt werden. Im Gegenzug sollen Krankenkassenbeiträge von Soldaten die sich im Ruhestand befinden erhöht werden.

Bereits jetzt wird allerdings mit einem heftigen Widerstand gegen die Sparmaßnahmen gerechnet. So haben Kongressabgeordnete schon früher Bestrebungen zu Einsparungen im Militärbudget zu Fall gebracht, da diese einen Abbau von Arbeitsplätzen in ihren Bundesstaaten befürchteten.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Soldat, Militär, Armee, Kürzung, Budget, Robert Gates
Quelle: www.nzz.ch

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
07.01.2011 09:40 Uhr von SystemSlave
 
+9 | -1
 
ANZEIGEN
Ja ne ist klar: Das glaube ich erst wenn es soweit ist, wenn die aber die Millitärischen angelegenheiten an Privatfirmen auslagern fällt das den noch unter das Militärbudget? Oder sind das normale Haushaltausgaben.

DIe USA sind nunnmal eine Kriegsnation die darauf ausgerichtet einen riesigen Militärischen Komplex zu halten, die werden doch nciht das letzte was sie am leben hält reduzieren, das glaube ich nicht.
Kommentar ansehen
07.01.2011 11:19 Uhr von ProHunter
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
das ist unnötig: bei 14 billionen Dollar Schulden machen die 76 Milliarden dollar doch eh nichts aus? ich meine der Irakkrieg alleine kostete schon eine Billion... was sind denn da schon 76 Milliarden... meiner meinung nach unnötig so eine geringfügige einsparung zu machen...
Die USA ist höchstwahrscheinlich eh nicht mehr fähig die 14 Billionen zurückzuzahlen... wenn man mal erst an die Zinsen denkt könnte man damit ganz afrika ernähren...
Kommentar ansehen
07.01.2011 11:53 Uhr von artefaktum
 
+6 | -0
 
ANZEIGEN
Nee, is klar. "So haben Kongressabgeordnete schon früher Bestrebungen zu Einsparungen im Militärbudget zu Fall gebracht, da diese einen Abbau von Arbeitsplätzen in ihren Bundesstaaten befürchteten."

Oh, oh! Da bangen wohl einige um ihre Pfründe! Und sofort kommt das Todschlagargument vom Abbau der Arbeitsplätze.
Kommentar ansehen
08.01.2011 22:44 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Heute-Journal vom 7. Januar 2011: behauptete eine Kürzung von unter 60 Milliarden.
Kommentar ansehen
10.01.2011 20:30 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@globi123: Mir ist ehrlich gesagt rätselhaft, was Du als "Irrtum" bezeichnest.

Während die Süddeutsche Zeitung und auch Focus von 78 Milliarden Kürzungen geschrieben haben, behauptete das Heute-Journal eine Zahl von um die 60 Milliarden. Der Auftrag der Produktion des seit Ronald Reagans Zeiten entwickelte Amphibienfahrzeug wurde gestrichen und diese Streichung summiert nicht auf 20 Milliarden.

Es war einfach ein Spiel mit Zahlen, das das Heute-Journal vom 7. Januar 2011 getrieben hat. Das machen auch andere. Es wird aber dadurch nicht richtiger! Insofern war mein Kommentar darüber KEIN Irrtum!
Kommentar ansehen
11.01.2011 00:39 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@globi123: Bei meinem Beitrag ging es mir um etwas völlig anderes. Es ging um die Zahlenspielereien des Heute-Journals vom 7. Januar 2011.

In der Süddeutschen Zeitung vom 8. Januar 2011, S. 2 werden Deine Aussagen von Verteidigungsminister Gates bestätigt. Dort heißt es unter dem Titel: "Geschicktes Täuschungsmanöver": "Exempel 2012: Die nun geplanten 553 Milliarden Dollar bescheren dem Pentagon real drei Prozent mehr Mittel Mittel als 2011 - (...)" Interessant bei den Sparbemühungen: Auch innerhalb des Militärs wird am Sozialem gespart. Darum habe ich die Bemerkung aber gar nicht gemacht. Es ging mir um die Banalität von fast 20 Milliarden, die das Heute-Journal vom 7. Januar 2011 mal eben fehlinformiert hatte. Wenn jetzt die Staatsverschuldungen in die Billionen gehen, kein Wunder. Bei einer solchen Fehlinformation relativieren sich dann die sieben Milliarden GEZ-Gebühreneinnahmen.

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]

Refresh |<-- <-   1-6/6   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?