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Große Solidaritätswelle für koptische Christen

In verschiedenen Städten haben am heutigen Dreikönigen-Tag Gottesdienste der christlich-orthodoxen Kopten stattgefunden. Neben Vertretern christlicher Kirchen haben auch Vertreter der muslimischen Verbände an den Gottesdiensten teilgenommen.

So besuchten EKD-Präses Nikolaus Schneider und der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, an einem Gottesdienst der koptischen Gemeinde in Düsseldorf teil. Etwa 100 Gläubige feierten dort das orthodoxe Weihnachtsfest.

Hier wie auch in anderen Städten hatten die Polizeibehörden vorsorglich Beamte zum Schutz der Gemeinden abgestellt. Zwischenfälle wurden allerdings nicht gemeldet.


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WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Christ, Muslim, Polizeischutz, Weihnachtsfest
Quelle: www.spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.01.2011 21:32 Uhr von Rheinnachrichten
 
+3 | -10
 
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Eine Geste der Versöhnung, die allen hier lebenden Religionsgruppen gut zu Gesicht steht. Dass sich auch ein hochrangiger Funktionär eines muslimischen Verbandes zu einem solchen Gottesdienst zum Gottesdienst einfand und damit seine Solidarität ausdrückte, ist mehr als erwähnenswert.

Es ist ein Zeichen auch an all diejenigen, die immer wieder die Weltreligion Islam mit Terror und Mord gleichsetzen. Die gelebte Realität sieht anders aus und das ist gut so.
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06.01.2011 23:33 Uhr von Rheinnachrichten
 
+2 | -4
 
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Hehe: Eine Nachricht, die einigen wohl nicht in das Weltbild passt.

Ich kann mit dieser Nachricht sehr gut leben, einige andere (es sind zum Glück nur fünf) offenbar nicht wirklich.
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06.01.2011 23:39 Uhr von ElChefo
 
+5 | -0
 
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@Autorenkommentar: "Es ist ein Zeichen auch an all diejenigen, die immer wieder die Weltreligion Islam mit Terror und Mord gleichsetzen. Die gelebte Realität sieht anders aus und das ist gut so."

Nicht vielleicht auch ein Zeichen gegen all diejenigen, die für diesen Ruf erst sorgen? Eben dadurch, das sie trotz oder gerade wegen ihrem Glauben die Messen anderer Bekenntnisse besuchen und so Brücken schaffen, die andere so verzweifelt bekämpfen, etwa Pierre Vogel?

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