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Internationaler Währungsfond (IWF) warnt vor zu schneller Liberalisierung

Nachdem der Internationale Währungsfond jahrzehntelang einen freien und unkontrollierten Kapitalfluss verlangte, wird die frühere Geldpolitik jetzt kritisch gesehen. Mit einer besseren Kontrolle der Kapitalflüsse soll der Finanzkrise Rechnung getragen werden.

Nach Angaben des IWF schwankten die Kapitalflüsse in den Schwellenländer zwischen knapp 700 Milliarden Dollar im Jahr 2007, nur 200 Milliarden Dollar in 2008 und rund 340 Milliarden Dollar in 2010. Nach Meinung des IWF habe dies übertriebene Kreditvergaben und Vermögenspreise zur Folge gehabt.

Gesetzliche Kapitalverkehrskontrollen, wie sie zur Zeit in Brasilien umgesetzt werden sollen, werden durch den IWF nun unterstützt. Experten des IWF möchten den Mitgliedsstaaten nun auch verbindliche Empfehlungen für und gegen Kapitalflusskontrollen geben.


WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: IWF, Liberalisierung, Währungsfond
Quelle: www.capital.de

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