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Israel: Geschlechtertrennung auf Buslinien erlaubt

Der Oberste Gerichtshof in Jerusalem hat nun in einem aktuellen Urteil die Geschlechtertrennung auf verschiedenen Buslinien erlaubt. Zurückzuführen ist die Geschlechtertrennung auf eine Regelung, die durch Ultraorthodoxe Juden vor zehn Jahren auf Buslinien durchgesetzt wurde.

So sieht die Trennung vor, dass Frauen im hinteren Teil des Busses einsteigen müssen und nur die hinteren Plätze benutzen dürfen. Eine israelische Expertenkommission des Transportministeriums hatte eine solche Regelung aber im Oktober 2009 für rechtswidrig erklärt.

Allerdings betonte der Richter Elyakim Rubinstein des obersten Gerichtshofes in einer Stellungnahme, dass eine solche Trennung nur erfolgen darf, wenn dies freiwillig geschieht, denn grundsätzlich dürfe ein Transportunternehmen einer Frau nicht vorschreiben, wo sie zu sitzen habe.


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WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Israel, Gesetz, Bus, Geschlecht, Jerusalem
Quelle: www.welt.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.01.2011 16:52 Uhr von AnitaF
 
+16 | -9
 
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Na toll: Leben die noch im Mittelalter?
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06.01.2011 17:01 Uhr von DerTuerke81
 
+8 | -3
 
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Anitaf: ich kann mir nicht vorstellen das es im mittelalter Buslinien gab...
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06.01.2011 17:20 Uhr von AnitaF
 
+4 | -4
 
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Das mag wohl stimmen. Die gingen wohl alle noch zu Fuß. Männer rechts, Frauen links oder so.
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06.01.2011 18:06 Uhr von Earaendil
 
+6 | -1
 
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Und aus welchem Grund genau solln Frauen "freiwillig" hinten sitzen?Welchen Sinn macht das überhaupt,ausser vlt darzustellen,daß Frauen weniger wert sind.

Dumme Hinterwäldler...

[ nachträglich editiert von Earaendil ]
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07.01.2011 00:08 Uhr von Patreo
 
+1 | -4
 
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@Earendil: Weil sie dort vielleicht dann Sitzplätze bekommen.
Wir sollten nicht zu voreillig mit unserem Urteil sein.
Wir haben in Bahnen ein 2 Klassensystem, das Menschen, die weniger Zahlen weniger Komfort bietet.
Außerdem ist es wie bereits erwähnt mehr oder minder freiwillig und da in Israel weitegehend Säkularisierung gilt, wird sich das nicht durchsetzen.
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07.01.2011 08:06 Uhr von MikeBison
 
+1 | -2
 
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Israel: Genauso fanatisch wie Saudi Arabien
Und das Volk ist zu feige, die religiösen Spinner - eine Minderheit - zum Teufel zu jagen.
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07.01.2011 09:35 Uhr von supermeier
 
+2 | -1
 
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Menschenverachtede Religion: nur ein Beweis mehr.

Die Frage ist nur mit welch "freiwilligen" Mitteln die geistig niedrigsten, also die Ultras eine Frau beibringen wo ihr Platz im Bus ist.

Dürfen eigentlich Plästinänsische Frauen im Bus mitfahren?
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07.01.2011 09:36 Uhr von Patreo
 
+2 | -0
 
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bejnamix: Wie gesagt ich hab 2 Woche in Tel Aviv und 3 wochen in einem Kibbutz mitten in Israel gearbeitet.
Mir sind zwar der ein oder andere Spinner aufgefallen, aber im Vergleich ähnlich penetrant und gefährlich wie unsere hiesige JESUS RETTET Frau (mit ähnlicher geistiger Kapazität).
Vom betenden muslimischen Busfahrer gen Mekka über das christliche Viertel in der Altstadt, hab ich zum Glück vom Radikalen wenig gesehen.
Geben soll es sie jedoch mehr als genug wie mir einheimische gesagt haben, die aber von den Jugendlichen oder jungen Menschen in meinem Alter wenig Beachtung bekommen.
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09.01.2011 17:32 Uhr von Patreo
 
+0 | -2
 
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@1984: Deine Argumentation in allen Ehren ist nicht ganz relevant zum Thema.
Israel baut eine Entsalzungsanlage- Israel ist ein despotischer Staat der nichts anderes als mordet und brandschatzt

Restauration in Jerusalem der Klagemauer- Israel ist ein von Amerika unterstützter Marionettenstaat.

Nur um einige theoretische Beispiele zu nennen.

Was genau hat die Forderung von einigen ultraorthodoxen Juden mit dem Auswirken des 6-Tage Krieges, von welchem du eine umstrittene Ansicht genießt, zu tun?

Wagen wir uns einen Schritt in Richtung Aufklärung.

Eine der anerkannten 18. Knesset (also Parteien) im demokratisch gewählten Parlament Israels ist, die arabische Reshima Aravit Meuhedet.
Wie wäre es mit der Chadasch?
Wie wäre es mit der Balad dem arabischen Parteivorsitzenden Azmi Bishara, der als erster Araber zum Premier sich zur Wahl austellte.
Eine sozialistische Partei die mit den Ideen der Ta´al einer arabisch nationalistischen Partei sympatisisiert.

Ihr Einfluss mag schwindend sein in einem Land kaum größer als Hessen aber sie sind, setzen Zeichen und geben Hoffnung in einem Land, dass nach Hoffnung auf Frieden mehr durstet als nach Wasser...

Bei Bedarf kann man noch einen kleinen Exkurs auf die Leistungen von Jitzchak Rabin eingehen. Dieser Mann ein Ex Militär und ,,Kriegsheld" setzte sich für folgende Punkte ein
neben der Innenpolitik für Gleichstellung Homosexueller in der israelischen Armee so auch die Osler Friedensprozesse.
Rabin ist im weiteren Verlauf von einem jüdischen Studenten erschossen worden
ABER dieser Mensch genoss über die Hälfte der Stimmen des Volkes, einen großen Teil der palistinensischen, der beduinischen und sogar der Drusen (bemühe dich nicht hierbei nach einem WIKIPEDIA Link solche Information erhält man von Zeitzeugen der jeweiligen Volksgruppen)

Der Mörder sitzt in Einzelhaft ohne Aussicht vor 2020 rauszukommen. Ein Mann der jedes deiner Klischeeansichten von Israel mit Stolz und Hingabe bestätigen würde, als das er Demokratiehasser, Rassist und religios fundamental ist.

Die Verfassung Israels ist sehrwohl vorhanden, wie man von Beduinen mit Bedauern hört, als dass diese offiziel Polygamie, die nach altem Recht (4 Frauen sind die Norm) dieser Ethnie erlaubt ist, rechtlich verbietet.

Wie kann man Programme wie Masa oder Taglit Birthright erklären?
Bei denen junge Menschen jüdischer Herkunft UMSONST nach Israel eingeladen werden, um das Land kennen zulernen.
Der Hintergrund ist dem Zustand in Deutschland nicht unähnlich.
Arabische Familien haben eine höhere Geburtenquoten.
Und auch wenn ich hier Weltbilder des Hasses zerstöre, aber diese Menschen sehr wohl studieren( Völkerrecht oder Entwicklungshilfe z.B) Arbeit finden und sich für die Rechte und Interessen ihrer Brüder einsetzen.
Unteranderem durch Politik.
Von daher könnten die Israelis sich bald einem Parlament von überwiegend arabischen Interessensortierungen gegenübersehen und werben mehr und mehr mit einer neuen Alija:-)

Vom noch friedlichen Zionismus Hertzels ohne Armee ist wenig übrig. Das ist klar und bewusst geworden und dass eine Koexistenz durch andauernde Konflikte langfristig nicht erfolgsversprechend ist, weiß die Generation in meinem Alter dort durchaus.

Verbrechen, Gier und Folter haften an beiden Regierungen in diesem Gebiet
ABER 1984 und apelliere an dich:
Ich warne nur wiederholt hierbei auf ein Schwarzweiß Bild zurückzufallen.
Dadurch würde man nur die selbe Position annehmen, der diesen Konflikt anfacht.

Es gibt friedliche palästinensche/jüdische Projekte seitens von Aktivisten die zwar Zeichen setzen aber formel nichts bringen, weil nur eine gewisse Schicht mit einem höhren Bildungsgrad den langfristigen Nutzen erkennen kann.
Es gibt Handel und Arbeitsplätze in illegalen besetzten (und zu Recht als völkerwiedrig annerkannten) jüdischen Siedlungen für Palistinenser der Unterschicht. Das heißt das ungewollt eine Annäherung stattfindet, weil man auf einander angewiesen ist.
Eine paradoxe Situation?


Der Punkt ist es, dass in diesem Konflikt so viel negatives Potential (für Schlächetereien und Ausnutzung) wie auch Positives (wie der Ausbrüderung und Aussöhnung) steckt

Eine ignorante und einseitige Sicht der Dinge wird zur ersten und unwiederruflichen Lage des Leids und Kummers bringen.

Die Einsicht zur letzeren Position, die weitaus mehr Kraft und Anstrengung und vorallem diffrenziertes Nachdenken erfordert, könnte der Weg zu einer besseren Zukunft sein.

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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10.01.2011 13:01 Uhr von Dusta
 
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Die geballte Dummheit versammelt sich mal wieder in den Kommentaren bei SN.

Seid ihr zu blöd die Entscheidung des Gerichtes zu verstehen oder wollt ihr es nicht?

http://www.jpost.com/...

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