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Dioxin-Skandal: Mischbetrieb in Niedersachen soll giftige Fette gemischt haben

Im Rahmen ihrer Ermittlungen haben die Behörden im niedersächsischen Bösel einen bislang unkontrollierten Betrieb entdeckt, in dem die giftigen Fette dem Futtermittel zugesetzt worden sein sollen. Nach Meinung des niedersächsischen Landesamtes LAVES sei dieser Betrieb "illegal".

Inzwischen läuft ein Ermittlungsverfahren gegen den unter Verdacht stehenden Futtermittelhersteller Harles und Jentzsch in Uetersen. Die Staatsanwaltschaft ließ kistenweise Akten beschlagnahmen. Unterdessen zieht der Skandal immer weitere Kreise. Über 1000 Landwirtschaftsbetriebe sind betroffen.

Ein Mitarbeiter des unter Verdacht stehenden Betriebs erklärte, es handle sich um einen Einzelfall. Der Deutsche Bauernverband forderte eine Verursacherhaftung. Noch ist unklar, wie viele dioxinbelastete Eier in den Handel gelangt sind. Auch andere Länder sind inzwischen betroffen.


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WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Skandal, Niedersachsen, Dioxin, Ermittlungsverfahren, Futtermittel, Uetersen
Quelle: www.n-tv.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.01.2011 10:12 Uhr von Nasa01
 
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Dann sollten: sämtliche betroffenen Bauern Schadensersatzforderungen geltend machen.
Sämtliche Geschäfte in denen "Dioxin-Eier" auftauchten sollten ebenfalls auf Schadensersatz klagen.
Da sind dann schnell Summen erreicht, die den Verursacher auf den Boden drücken und nie mehr hochkommen lassen.
Sollte von seinem Vermögen auch nur annähernd was übrigbleiben, kann ja auch gerne der Staat noch eine Strafe verhängen.
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06.01.2011 12:10 Uhr von Klassenfeind
 
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@ Nasa01: Der Chef des betroffenen Betriebes denkt bereits über Insolvenz nach, damit können Schadensersatzleistungen schon mal in den Wind geschrieben werden bzw. es bleibt, wie immer, alles am Steuerzahler hängen.

Es fehlen auch tausende Kontrolleure und die wenigen, die es gibt, haben nur begrenzte Befugnisse um sich durchzusetzen.
Erst recht, wenn die Eigentümer großer Mastbetriebe hochrangige Politiker sind oder Eigentümer, die gut mit hochrangingen Politikern befreundet sind.

Da kann es nähmlich passieren,das, wenn der Kontrolleur zu eifrig ist, dieser weggelobt
wird.


Zum Dioxin kommen noch Antibiotika und all die Mittelchen zur Turbomast dazu( die wir dann auch in unseren Körper aufnehmen ), was dazu führt, das Fleisch längst nicht mehr so schmeckt, wie es sollte.

Aber solange der Provit stimmt und die Politik bestechbar ist......
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06.01.2011 12:24 Uhr von meisterthomas
 
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Deregulierung: Staat und Kommunen entziehen sich ihrer Verantwortung und sparen kräftig ein: Ordnungsämter, Bauämter, Gerichtsmedizin, Gesundheitsämter, Polizei, Schulen, Universitäten, Gerichte, usw.

Ach ja, Westerwelle zieht westwärts -- gebt mir bitte Bescheid, wenn wir im wilden Westen angekommen sind.

Kann mich mal bitte jemand aufklären, welchen Sinn gerade Dioxin immer wieder im Öl macht?
Meine Annahme ist, daß Dioxin die Ausbeute beim Pressen erhöht. Dann wäre vermutlich aber auch kein technisches Öl Untergemicht worden, sondern wie auch damals in Spanien rücksichtslose Absicht, um normales Öl billiger produzieren zu können.
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06.01.2011 13:06 Uhr von Nasa01
 
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@Klassenfeind: Du hast natürlich recht, was die Insolvenz betrifft, trotzdem sollte man in solchen Fällen auch immer das Privatvermögen mit einbeziehen. Jeder kann sich mal verspekulieren und Insolvenz anmelden müssen.
Nur im Betrugsfall sollte der Insolvenzmantel nicht schützend ausgebreitet werden dürfen. - Meine Meinung.
Solche Leute sollten dermaßen zur Kasse gebeten werden, dass sie nie mehr auf einen grünen Zweig kommen.
Ich erinnere mich auf einem Foto von dieser Firma einen Maserati gesehen zu haben. Der wird wohl nicht in die Insolvenzmasse fallen, - bzw schon in Sicherheit gebracht worden sein.
Dein Einwand mit den Kontrolleuren (mit dem du zweifellos recht hast) greift aber in diesem Fall nicht, denn die Firma hatte gar keine Betriebsgenehmigung. Insofern wurde sie auch nicht kontolliert. (Hab ich bei der BILD gelesen, ist also nicht unbedingt verlässlich)

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