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Übernahme: Vier Millionen Euro Abfindung für Hochtief-Chef

Der Vorstandschef von Hochtief, Herbert Lütkestratkötter, kann unter Umständen mit einer Abfindung von vier Millionen Euro rechnen. Soviel steht dem Bau-Manager zu, wenn der Essener Baukonzern wie geplant übernommen wird.

Marc Tüngler, Geschäftsführer der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) äußerte sich hierzu: "Ob es wirklich vier Millionen Euro sein müssen, die den Abschied versüßen, darüber lässt sich streiten."

Auch der Präsident des Ethikverbands der Deutschen Wirtschaft, Ulf Posé, äußerte Kritik an der hohen Summe der Abfindung. Demnach sei es dem Vorstand nicht gelungen, "den Aktienkurs in die Nähe des Unternehmenswertes zu bringen."


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WebReporter: yanki
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Kritik, Übernahme, Abfindung, Hochtief, Vorstandschef, Baukonzern, Herbert Lütkestratkötter
Quelle: www.haschcon.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.01.2011 09:20 Uhr von Artim
 
+4 | -0
 
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Die Kasse stimmt, zumindest in der Chefetage, die Übernahme kann kommen. Wen interessiert es jetzt noch das ACS auch nur Geld von HochTief abschöpfen will. Und die ganzen Mitarbeiter sind doch auch nur Humankapital (wie man das bei den Heuschrecken nennt) und müssen damit rechnen das nicht mehr mit ihnen gerechnet wird.
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06.01.2011 13:08 Uhr von delerium72
 
+1 | -0
 
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Viel interessanter ist: Hochtief ist nahezu Schuldenfrei und wird von einem Spanischen Bauunternehmen ACS übernommen welches mit um die 9 Mrd. verschuldet ist. Klar das sich Hochtief (ein halbwegs gesundes Unternehmen) sorgen um eine Zerschlagung machen muss.

http://www.teleboerse.de/...
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06.01.2011 13:23 Uhr von artefaktum
 
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Klaus Esser läßt grüssen ....
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07.01.2011 01:43 Uhr von ElChefo
 
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...und ihr erkennt nicht die spanisch forcierte Kampagne, Lütkestratkötter in der öffentlichen Rezeption schlecht zu machen und so den Rückhalt des Konzerns zu schwächen?

Wieviele Anzeichen hat er gemacht, den Konzern einfach so aufzugeben? Wieviele Anzeichen hat er gemacht, sich mit der Abfindung rauskaufen zu lassen?
Richtig. Soweit: Keine.
Und wieso auch? Er HAT eine nahezu schuldenfreie Firma. Er IST Verteidiger gegenüber der Übernahme durch eine schuldenversumpfte Klitsche von einem Eurograb.

Denkt doch mal einen Augenblick nach. Von wem leiht sich ACS Geld für die Übernahme? Mit welchem Kapital werden diese Kredite zurückgezahlt (...und der Restkonzern saniert)?

Also... wem könnte an Dreckwäsche über das trotzige Opfer dieser feindlichen Übernahme gelegen sein?

...sonst seid ihr doch immer so gut in Verschwörungstheorie.

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