US-Forscher entdecken mögliche Ursache für erblich bedingten Haarausfall
"Faule Stammzellen" sollen am Schicksal von Millionen von Herren meist mittleren Alters Schuld sein. Das haben Forscher der University of Pennsylvania nun herausgefunden. Sie gingen den Ursachen für erblich bedingten Haarausfall nach und haben möglicherweise die Ursache dafür entdeckt.
Nach Ansicht der Wissenschaftler hängt der erblich bedingte Haarausfall - in Fachkreisen auch "androgenetische Alopezie" genannt - mit den dort vorhandenen Stammzellen zusammen. Aber entgegen der Erwartung fehlen diese Zellen an den kahlen Stellen nicht etwa.
Vielmehr fehlt es den Betroffenen - rund 50 Prozent leiden unter dieser Form des Haarausfalls - an den so genannten "Vorläuferzellen", so US-Forscher George Cotsarelis. Die Stammzellen selbst sind dabei gar nicht betroffen, sie entwickeln sich nur nicht im gewünschten Sinne weiter.