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05.01.11 12:47 Uhr
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Abbuchungsbetrug bei Gewinnspielen: Inkasso-Büro setzt 101-Jährige unter Druck

Die CSS Kontor GmbH Hamburg buchte der 101-jährigen Frieda zweimal einen Betrag von je 149 Euro vom Konto ab, weil die Seniorin angeblich bei einem Gewinnspiel mitgemacht habe. "Meine Mutter ist 101 Jahre alt und kann sich an nichts erinnern", äußert sich wütend Gert Krämer.

Da kein schriftlicher Vertrag vorlag, reichte Krämer eine Rücklastschrift ein. Nun haben die Krämers die Proinkasso GmbH am Hals, die die dubiose Forderung der CSS Kontor GmbH eintreiben wollen. Man drohte bereits mit Zwangsvollstreckung und Pfändung.

Die Proinkasso GmbH wechselte ihren Firmensitz von Hanau nach Neu-Isenburg. In Hanau sammelten sich gegen die Firma bereits "etliche 100 Anzeigen" an. Auch die Staatsanwaltschaft Darmstadt bestätigt, dass "schon hunderte Anzeigen" vorlägen, aber die Ermittlungen seien "sehr aufwendig".


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Brennpunkte / Schlagzeilen
Schlagworte: Frau, Druck, Büro, Inkasso
Quelle: www.fr-online.de
Meinung des Autors zum Thema:
 
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Man muss viel härter gegen diese Banden vorgehen. Gebrüder Schmidtlein, Katja Günther, Olaf Tank und wie sie alle heißen gehören in Haft und Anwälten die solche Forderungen beizutreiben versuchen muss klar die Zulassung entzogen werden.

Auch sollte ab einer bestimmten Masse an Anzeigen die Betrügerfirmen gerichtlich dazu aufgefordert werden, für jede einzelne Abbuchung eine schriftliche Vertragserklärung einzuholen und vorzulegen oder umgehend das Geld mit Zins zurückzubuchen plus Strafe.
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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.01.2011 13:26 Uhr von el_padrino
was da abläuft! inkasso ist wohl das neue geschäft von verbrechern! da kann einfach jeder x-beliebige irgendwas eintreiben wies aussieht. die sollen mir mal was abbuchen,dann nehme ich an denen mal ein vollstreckung durch
Kommentar ansehen @el_padrino   
 
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05.01.2011 13:39 Uhr von no_trespassing
So ist es!
Die behaupten einfach, es bestehe eine Forderung und schon geben die das einem Inkassobüro.

Das Problem ist die Formfreiheit von Verträgen. Mit miesesten Methoden wird den Leuten so das Geld einfach vom Konto gebucht. Mit Abos wird nur Betrug begangen; ob das jetzt irgendwelche Gewinnspielabos sind, angedrehte Zeitungsabos, die man gar nicht wollte oder eBook-Abos im Internet per Paypal.

Der Sumpf gehört trockengelegt.
Kommentar ansehen @no_trespassing   
 
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05.01.2011 13:55 Uhr von Delios
2 Probleme weniger gibts ja bereits. Olaf Tank hat ja bekanntlich aufgehört für diese komische Firma da, das Geld einzufordern. Und der andere Mann, ich glaub Gravenreuth oder so, hat ja Selbstmord begangen.

Zum Thema... es ist leider kein Einzelfall. Ich hab in meiner Zeit in der Bank mit etlichen älteren Leuten zu tun gehabt wo irgendwelche Gewinnspielfirmen oder ominöse angebliche Lottogesellschaften Geld abgebucht haben... und das nich zu knapp. Und mal nebenbei... ich war in einer kleineren Filiale. Ich möchte also nich wissen wie hoch die Dunkelziffer ist.
Kommentar ansehen bei den ganzen mist.....   
 
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05.01.2011 14:36 Uhr von Starbird05
bedenkt mal, wie viele nicht gegen an gehen oder es nicht merken.

Ich achte auf jede Veränderung auf meinen Konto, aber sehr viele leider nicht und werden betrogen.
Kommentar ansehen Klar...   
 
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05.01.2011 15:15 Uhr von EvilMoe523
... das größte problem ist, dass der Staat gegen dieses Problem nicht aktiv vorgeht. Bekannt ist es ja nun schon seit ewig und drei Tagen und zählt auch nachgewiesen unter Betrug...

Was jedoch schlimmer ist, ist immer noch, dass sich die Leute durch diese Schreiben bedroht fühlen und der Aufforderung nachkommen. Es herrscht ein großer Mangel an Aufklärung.

Begriffe wie Inkasso und Pfändung haben erstmal keinen Stellenwert und sollten einem total kalt lassen. Diese Firmen haben gar nicht den Elan einen Rechtsstreit zu beginnen und Mehrkosten zu investieren als deren bekloppte Schreiben. Die nehmen einfach dass was freiwillig gezahlt wird und gut ist.

Habe auf das Olaf Tank - Schreiben auch nie reagiert und es kamen keine neuen Drohungen hinzu.
Kommentar ansehen Inkassounternehmen   
 
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05.01.2011 17:12 Uhr von Herrensocke
haben keinerlei Rechte,sondern dürfen/können nur abmahnen.
Nicht mehr und nicht weniger
Wenn sie dennoch den rechtlichen Weg einschreiten wollen,kommen sie nicht umhin einen Rechtsanwalt einzuschalten und diese Kosten werden sie scheuen wenn sie nichts brauchbares in der Hand haben.Die Beweispflicht liegt beim Gläubiger und nicht beim Schuldner.

Dieser Stefan Straßburg scheint aber ein ganz dreister zu sein

http://www.konsumer.info/...


Zitat:
"Schon die Androhung eines Schufa-Eintrages bei einer bestrittenen Forderung ist rechtswidrig", betonte Rechtsanwalt Knöppel in einer Mitteilung. Ein Schufaeintrag dürfte "nicht als Mittel zur Durchsetzung bei bestrittenen Forderungen eingesetzt werden". Knöppel wies außerdem darauf hin, dass eine Drohung mit einem Schufaeintrag möglicherweise auch strafrechtlich als "Drohung und Verleumdung" gewertet werden könne.

Die schnelle Drohung mit einem negativen Schufa-Eintrag gehört bei vielen - dubiosen - Firmen und Inkasso-Unternehmen zum üblichen Standard. Ziel ist es dabei, Opfer von Abofallen und Kostenfallen im Internet derart einzuschüchtern, dass auch fragwürdige Rechnungen bezahlt werden. Verbraucherschützer sprechen von einem regelrechten Inkasso-Stalking, das auf Opfer dubioser Internetseiten ausgeübt wird - und raten diesen, trotzdem stur zu bleiben.

[ nachträglich editiert von Herrensocke ]
Kommentar ansehen Das Problem   
 
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06.01.2011 22:06 Uhr von supermeier
ist ein ganz anderes.
Irgend jemand behauptet eine Forderung zu haben und schaltet z.B. Creditreform ein. Selbst wenn die Forderung noch so wirdersinnig ist und haltlos ist, ist der Eintrag da.

Nun will man z.B. ein Auto leasen, die Firma ist Mitglied bei eben jener Creditreform und lässt von eben dieser ein Ranking von dir erstellen.
Das ablehnende Ergebnis kann man sich wohl vorstellen.

Für Unternehmer ziemlich bescheiden.

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