05.01.11 12:19 Uhr
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Krankenkassenbeiträge im Jahr 2011 erfolgen ohne Sozialausgleich

Um soziale Benachteiligungen durch den Zusatzbeitrag zu mildern, dieser ist vom Versicherten alleine zu tragen, wurde ein Sozialausgleich beschlossen. Dieser wird durchschnittlich gezahlt, wodurch negative Abweichungen beim Versicherten möglich sind. Bei 0,00 Euro sind diese vorprogrammiert.

Die persönliche Belastungsgrenze, ab welcher der Sozialausgleich erfolgt, beträgt zwei Prozent vom Bruttoeinkommen. Da der Ausgleich von 0,00 Euro für das ganze Jahr 2011 gilt, erfolgt auch keine Zahlung, wenn diese Grenze gerissen wird oder die Kasse einen individuellen Zusatzbeitrag erhebt.

Dieses Problem trifft die Unter- und Mittelschicht besonders hart, da die prozentuale Belastung durch den Zusatzbeitrag diese überproportional trifft. Erhebt die Kasse einen Zusatzbeitrag, wandern vermutlich mehr Mitglieder ab.


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WebReporter: Berufspsycho
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Krankenkasse, Beitrag, Ausgleich, Krankenkassenbeitrag
Quelle: www.haufe.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.01.2011 14:51 Uhr von Wurstwasserpfeiffe
 
+9 | -1
 
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Häääääääääääää......?

...und jetzt noch mal auf Deutsch bitte.
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05.01.2011 15:06 Uhr von gungfu
 
+7 | -0
 
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"Dieses Problem trifft die Unter- und Mittelschicht besonders hart..." - da sieht man doch wieder für wen die Politiker in Deutschland "arbeiten"...fürs einfache Volk ganz sicher nicht!
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05.01.2011 15:08 Uhr von elenath
 
+9 | -0
 
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@Wurstwasserpfeiffe: Liegt der erhobene Zusatzbeitrag der Kasse über 2% deines Bruttoeinkommens/Monat, dann kannst du den Ausgleichsbetrag wieder zurückverlangen afair.

Da aber jetzt scheinbar beschlossen wurde (von wem eigentlich?), dass dieser Ausgleichsbetrag nullkommagarnix ist, bekommst nix zurück- egal wie viel du über den 2% bist.

Achja: Ich hab schon gewechselt. :)

[ nachträglich editiert von elenath ]
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05.01.2011 15:21 Uhr von Wurstwasserpfeiffe
 
+1 | -0
 
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Prima.Danke:)
Nun wirds heller in meinem Kopf:D
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05.01.2011 17:42 Uhr von freax
 
+2 | -1
 
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@ephemunch: Also ich habe noch nicht gewechselt und bin bei der Barmer (BEK). In dem letzten Propagandablatt, was ich ab und an von denen im Briefkasten habe, haben sie versprochen, 2011 keinen Zusatzbeitrag zu erheben und bisher auch keinen angekündigt.
Und da ich schon seit Jahren über der Pflichtversicherungsgrenze liege, würde ich mir, im Falle des Falles, auch mal Angebote von privaten KVen schicken lassen und über einen Wechsel nachdenken. Das ich das bisher nicht gemacht habe liegt daran, weil ich dafür einfach zu faul bin. Sowohl mich darum zu kümmern, als auch hinterher jede einzelne Rechnung erstmal zu bezahlen, einzureichen etc. Dann würde es aber eine interessante Alternative werden.
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05.01.2011 20:36 Uhr von datenfehler
 
+1 | -0
 
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@Mister-L: "Wenn die Kasse Zusatzzahlungen haben will am besten sofort die Kasse wechseln.

Nur so kapieren die es."
Stimmt. Das Problem ist allerdings:

" Häääääääääääää......?

...und jetzt noch mal auf Deutsch bitte. " <- das stammt vom folgenden Kommentar und ist repräsentativ für viele aus dem Volk.

Sie verstehen doch nichtmal was los ist!
Das Volk hat keine Ahnung und deshalb werden kaum Mitglieder wechseln.
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06.01.2011 10:39 Uhr von Berufspsycho
 
+1 | -0
 
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@some people: @elenath: Volltreffer, danke für die einfache Worte! :)

@freax: Dann ab und informieren, der Wechsel in die privaten sollte nicht vom Zusatzbeitrag abhängen. Genau so albern wie die Argumentation, da gibt es keine Praxisgebühr. ;)
Vorsicht Eigenwerbung, mehr Infos auf: http://www.versicherungskritiker.de

@datenfehler: Naja, man muss nicht alles verstehen um zu kapieren, dass die einem mehr Geld anknüpfen wollen und es dafür keinen Ausgleich gibt. Zumindest hoffe ich das...
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06.01.2011 11:13 Uhr von manbearpig
 
+1 | -0
 
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Arsch hoch! Wettbewerb ist die einzige Chance die Kosten im Gesundheitssystem, die durch Fehlallokationen vermeidbar wären zu begegnen.
Daher sollen diese Zusatzbeiträge genau diesen Wettbewerb bewirken. Dies kann natürlich nur gelingen, wenn die Beitragszahler konsequent die Kasse wechseln und dies funktioniert nur bei einer gewissen "Schmerzgrenze".
Für 5€ im Monat machen sich die meisten nicht die Mühe, bei 20€ sieht es schon anders aus.
Nicht anders sieht es doch bei Energieversorgern aus, würde konsequent gewechselt werden, wären die Strompreise niedriger. Aber es wird lieber gemeckert als selbst etwas zu tun.

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