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China: Erster Prototyp eines Tarnkappen-Kampfjets ist fertig

Chinesischen Medienberichten zufolge ist ein erster Prototyp des Tarnkappen-Kampfjets fertiggestellt worden. Das Militärflugzeug J-20 soll in diesem Monat erste Testflüge absolvieren. Ab dem Jahr 2017 soll es in Dienst genommen werden.

Der Kampfjet kann mit großen Raketen ausgestattet werden und durch Luftbetankung das US-Außengebiet Guam im Pazifik erreichen. Laut der japanischen Zeitung "Asahi Shimbun" könne die Modernisierung der chinesischen Luftwaffe "das militärische Gleichgewicht in Ostasien beeinträchtigen".

Die Qualität der US-Stealth-Maschine F-22 könne China aber erst in zehn bis 15 Jahren erreichen. Das chinesische Verteidigungsministerium wollte die Berichte nicht kommentieren.


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WebReporter: MasterAK
Rubrik:   Politik
Schlagworte: China, Kampfjet, Prototyp, Tarnkappenflieger, J-20
Quelle: www.welt.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.01.2011 11:22 Uhr von Raptor667
 
+5 | -9
 
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wenn das auf dem Bild die J20 sein soll sieht mir das eher aus wie ne billige Kopie der F-22. Vorallem frag ich mich was die Chinamänner mit "Entenflügeln" an einem Stealth flieger wollen. Diese tragen wohl gerade nicht zur Stealthfähigkeit bei.
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05.01.2011 11:27 Uhr von talon100
 
+13 | -0
 
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Stealth: Was sind denn bitte "große Raketen"?

Stealth wird eh überschätzt. Es macht ein Flugzeug nicht unsichtbar, es erweitert nur den Kanal, durch das das Flugzeug fliegen kann, um unentdeckt zu bleiben. Spätestens bei Zielanflug ist das Flugzeug dann sichtbar und auffschaltbar, auch im Taktischen Rahmen.

Während des zweiten Golfkriegs (1990) konnten die Iraker mit völlig veralteten Französchen Radaranlagen die F-117 der Amerikaner in über 60 km entfernung erfassen, bekämpfen ging aufgrund von schlechten Raketen nicht.
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05.01.2011 11:37 Uhr von usambara
 
+9 | -2
 
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@talon100: die F-117 ist auch eine bleierne Ente zu F-22.
Mit einer SA-3 holten die Serben eine F1-117 vom Himmel
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05.01.2011 12:05 Uhr von killerkalle
 
+3 | -27
 
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05.01.2011 12:51 Uhr von Dracultepes
 
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@killerkalle: Wieso haben die so veraltete Technik wenn die normalen Wissentschaftler schon an Stoff dran sind der Licht umleitet bzw. leitet und somit wird man theoretisch auch unsichtbar.

Das ist der Effekt den man bei Predatoren und z.b. bei Romulanisches Warbirds sieht wenn ich mich nicht täusche.

Sind die Verschwörungstheorien so alt? ^^

An dem Punkt wo übrigens die Kameras sind wären dann keine Bildschirme somit wäre man Kariert oder so. Nette Vorstellung lol
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05.01.2011 12:52 Uhr von Chris9000
 
+6 | -1
 
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@killerkalle: und weil man das Flugzeug optisch nicht sieht ist, ist es auch sofort auf dem Radarschirm unsichtbar.

Leb deine Träume über irgendwelche Kameras die den Körper unsichtbar machen lieber wo anders aus.
Hier die billige Alternative fürs unerkannt bleiben: http://www.morphsuits.com/
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05.01.2011 12:52 Uhr von Die-Tec
 
+3 | -0
 
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123: Das Bild sieht eher nach ner F22 aus.

Und zu der Person mit Entenfllügel, dass macht nur die Perspektive, du siehst vorne die Canard und hinten die Querruder. Das hat allerdings nichts mit Stealth zu tun, den es gibt mehrere Arten von Stealth. Die einfachste wäre die Radarstrahlen zu zerstreuben (F117) aber dadurch geht die Aerodynamic für die Keller und das Ding ist flugtauglich wie´n Stein. Die zweit verbreiteste sollte dann das Absorbieren von Radarstrahlen sein, das braucht aber ne spezielle Beschichtung und sehr viel Know-How (die B2 und die F22 haben diese Technik), aber ich denke mal das Fehlt den Chinesen noch. Deswegen kommen sie wohl erst in 7+ Jahren auf den Stand der F22.

btw. nen Flugzeug ist auch in der Endphase nicht unbedingt sichtbar. Wärend meiner ausbildung als Eloka hab ich gelernt das die Dinger, salob gesagt, einfach die Luke aufmachen, den Flugkörper rauswerfen und dann wieder unsichtbar sind.
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05.01.2011 13:09 Uhr von Raptor667
 
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hat sich erledigt....

[ nachträglich editiert von Raptor667 ]
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05.01.2011 14:37 Uhr von Alice_undergrounD
 
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nein: es is keine kopierte f22, neiiiiin :D
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05.01.2011 14:47 Uhr von Daeros
 
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@killerkalle: des bringt dir auch nix, wenn dich das radar erfasst :D
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05.01.2011 15:49 Uhr von P_Elle
 
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Das benötigen wir: Freude, ein neuer Kampfjet, ich hatte schon Angst, dass das Sterben ein Ende nehmen würde irgendwann. Alles für eine Bessere Welt, hach, wir Menschen sind schon toll.

Wer Ironie findet, darf sie behalten.
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05.01.2011 16:18 Uhr von Baran
 
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AHHH: Glaube nicht! Das ding sieht aus wie eine F 35 A.
Nicht schlecht weiter so CHINA!

KillerKalle LOL

[ nachträglich editiert von Baran ]
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05.01.2011 17:04 Uhr von Amandil
 
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China Copy & Paste
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05.01.2011 18:15 Uhr von ElChefo
 
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baran: eigentlich sieht es aus wie eine mischung aus f22 und pakfa t50. plus entenflügel.

die vielen "kleinen" änderungen zeugen doch von einem grösseren aufwand statt nur kopiererei. die tu160 mit der kontroverse um die spionage richtung concorde hat doch eines gezeigt: wenn man gewisse forderungen an einen flugzeugtyp stellt, kommt man zwangsweise bei einem gewissen design raus. das wird sich auch hier wieder bewahrheiten. spätestens die ausmasse dieses jägers dürften das belegen.
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05.01.2011 18:35 Uhr von killa_mav
 
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@usambara
Mag sein, dass ich mich täusche, aber wurde die F117 nicht von einer Flak abgeschossen? Wenn dem so ist wäre ein Zufallstreffer wahrscheinlicher, als eine tatsächliche Radarerfassung.

@talon100
Deswegen agieren diese Flugzeuge bei Nacht. Da ist der Zielanflug eben kaum sichtbar. Zumal auch Jagdbomber aus größeren Höhen Bomben abwerfen können.



Generell muss die Technik bedeutend überholt werden. Auch die amerikanische Technik ist mittlerweile nicht unortbar.
Ich bezweifle daher, dass die Chinesische Technik gegen westliche Kräfte bestehen könnte. Im Asiatischen Raum könnte sie aber Potenzial haben.
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05.01.2011 19:47 Uhr von DJ_Shaarpshooter
 
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@ all: leute das ist ne typische chinesische schrott kopie guter Mil hardware um genau zusein in diesem fall aus F22Raptor und F-35A Joint Strike Fighter
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05.01.2011 20:52 Uhr von Johnny Cache
 
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Dickes Ding: Ich kann mich auch täuschen, aber die J-20 sieht ein ganzes Eck größer aus als die F22, eine einfache Kopie ist sie sicher nicht.
Die große Frage ist sowieso was es neben der offensichtlichen Erscheinung so auf dem Kasten hat. Würde beispielsweise jemand Canards und Thrust Vectoring in ein und der selben Maschine verbauen, nur um im Falle eines Dogfights wendiger zu sein? Bei dem Luftwiderstand den die Canards verursachen sollte man wenn es geht schon drauf verzichten.

Was mir auf jeden Fall gut gefallen hat sind die Seitenruder, welche bei der J-20 anscheinend am Stück geschwenkt werden können. Ich kann mich nicht daran erinnern das schon mal bei einer anderen Maschine gesehen zu haben.

Nur weil China allgemein für billigen Scheiß bekannt ist muß das noch lange nicht bedeuten daß sie kein ordentliches Kampfflugzeug auf die Beine stellen können. Ein paar von den Milliarden Chinesen dürften schon fähige Ingenieure sein... man muß sie bloß finden.
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06.01.2011 04:02 Uhr von ElChefo
 
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Johnny Cache: Canards machen im Endeffekt nichts anderes als das Höhenleitwerk bei konventioneller Bauweise, nur halt bei deutlich instabilerer Fluglage. Mit einem vektorfähigen Triebwerksauslass führt das eben zu mehr Wendigkeit, selbst bei höheren Geschwindigkeiten. Der Luftwiderstand von Canards vs. konventionellen, hecklagigen Steuerflächen wie beim Tornado ist da eher zu vernachlässigen. Mit entsprechendem Flugführungscomputer kann das auch bei Ausweichmanövern sehr interessant sein. Ebenfalls dürfte das die Wendigkeit anheben, selbst wenn der Flieger mit schwereren Waffen beladen ist und somit am oberen Ende der Gewichtsskala kratzt.

Die Seitenruder in dieser Form tauchten nebenbei im Wettbewerb um den NG-Jäger von 1988-´91 in Amerika auf unter dem Namen Black Widow (YF-23). Im aktuellen (Test-)Betrieb tauchen sie wieder beim Pak-FA T50 auf.
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06.01.2011 13:11 Uhr von Jepi123
 
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mit Augenzwinkern: muss man das sehen.
1. Tarnkappenbomber sind mittlerweile "leicht" durch moderne Radar und Sensortechniken zu orten.
2. Die Chinesen wollen die Amis damit provozieren.
3. Gut kopiert ist doch nicht echt.
4. Die Amis fürchten mittlerweile die mobilen Raketen "Dongfeng 21" die zur Zerstörung von Flugzeugträgern entwickelt worden sind wie der Teufel das Wasser und können sich nicht mehr ungehindert im Pazifik bewegen.
5. Die Chinesen brauchen noch min. 20 Jahre um mit den USA gleichziehen zu können.

Fazit: fürchten brauchen wir uns hier in Europa so schnell nicht. Die Chinesen betreiben Krieg subtiler als die USA. Afrika haben sie bald schon in der Tasche und der Westen incl. Russland stehen aussen vor.
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06.01.2011 15:27 Uhr von ElChefo
 
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Jepi: zu 1.
Es ist eher andersrum. Tarnkappenjäger kränkeln an den Extremen der Radarortung. Ältere Radar-Geräte arbeiten im weit niedrigeren Frequenzbereich als moderne Geräte. Mittlerweile ist die Schere so gross, das es für die Technik immer schwerer wird, das komplette Band abzudecken. Da kann es eben zu so kuriosen Zwischenfällen kommen, das eine Steinzeit-Feuerleitbatterie eine F117 ortet und dann letztere mit einer ZSU-57-2 abschiessen lässt. Wenn auch einige Faktoren in diesem Fall recht künstlich waren, wie etwa der offensichtlich einzige Einflugvektor in den Ortungsbereich, so zeigt es doch deutlich die Schwächen und Grenzen der Technik auf. Noch schlimmer wird es, wenn variable Frequenzbänder genutzt werden, dann kann auch so ein modernes System wie LeFlaSys durch den Ozelot-Verbund auch modernere Systeme als die F117 scharenweise vom Himmel holen.
Auf der anderen Seite - die sollte man auch beachten, macht man momentan die grössten Schritte in der Kombination von baulicher, materialtechnischer und oberflächennachbehandlungsabhängiger Reflektionsreduktion, erweitert um den Faktor RAM (Radar Absorbing Materials), RRM (Radar Reflecting Materials) und RTM (Radar Transparent Materials).

Es ist halt der ewige Wettlauf wie schon im Mittelalter zwischen Lanze und Rüstung, zwischen Kanone und Panzerung, hier analog Tarnung und Aufklärung.

zu 2.

Alleinig um Provokation geht es wohl weniger. Die Chinesen haben mit ihrer gigantischen Armee eben das Problem, das sie die vorhandene Manpower eben auch mal modernisieren müssen. Gerade in einer Doktrin, die eben nicht auf vereinheitlichte Systeme setzt, sondern auch Diversifizierung innerhalb der Streitkräfte zulässt, führt das zwangsweise auch zu Überschneidungen mit anderen Ländern.

zu 4.

Fürchten halte ich doch für übertrieben formuliert. Solange da nichts ernsthaftes in den Beziehungen passiert, ist es nicht mehr als eine "nette Aufforderung" an die eigenen Entwickler, doch bitte etwas passendes als Antwort zu erfinden. Siehe dazu auch 2. ;)

zu 5.

Unbestritten. Allerdings überspringen die Chinesen auch gerne mal die ein oder andere Entwicklungsstufe. Man erinnere sich mal an VHS. Oder Handies vs. Smartphones.

zum Fazit:

Du hast im Kern recht. Einen Faktor finde ich allerdings erwähnenswert: Ein Land wie China, das eher liberal in der Anwendung von Menschenrechten und individuellen Freiheiten sowie Oppositionsrechten ist, hat natürlich keinerlei humanitäre Hemmschwelle, sich das zu holen, was man will bzw. braucht. Schürfrechte im Kongo, in Afghanistan und demnächst im zerfallenden Sudan sind da recht treffende Beispiele.

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