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Elektroautos: Tesla sieht Batteriepreis bei 200 US-Dollar pro Kilowattstunde

Chief Technology Officer von Tesla, J.B. Straubel, sieht die Tesla Motor Inc. bereits mit 20.000 verkauften Fahrzeugen des Model S in den grünen Zahlen. Das verriet er zumindest in einem Interview mit Bloomberg.

Zu verdanken sei das dem Umstand, dass Tesla, anders als andere Hersteller, schlicht modifizierte Laptop-Akkumulatoren verwenden wird. Diese lägen mit 200 US-Dollar pro KW/h deutlich günstiger als die Batterien von anderen Herstellern, die etwa das Drei- bis Vierfache kosten.

Tesla könne so deutlich früher die Gewinnschwelle erreichen, so Straubel.


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WebReporter: greenmotorsblog
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Elektroauto, Akku, Tesla, Tesla Motors, J.B. Straubel
Quelle: www.greenmotorsblog.de
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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.01.2011 09:46 Uhr von TieAss
 
+8 | -2
 
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@BastB: Wer in BWL aufgepasst hat, dürfte vermuten, dass es eine Kombination aus beidem sein wird. *Klugscheißermodus aus*
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05.01.2011 10:26 Uhr von schubi14
 
+17 | -7
 
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Und wer etwas in Physik aufgepasst hat, wird zur Erkenntnis kommen, dass Elektroautos eine nicht alltagstaugliche Randerscheinung sein werden.
Übrigens verbraucht ein Auto nicht nur Energie für den Motor; Wer die aktuellen Temperaturen anschaut, möchte sicher auch ein beheiztes Auto haben.....
Übrigens verlieren gerade bei niedrigen Temperaturen die Akkus an benötigter Kapazität und der Ladevorgang verlängert sich auch enorm, solang das Laden des Akkus nicht in einer beheizten Garage stattfindet.
Lustig wird auch, mit solch einem Auto im winterlichen Stau zu stehen und zu schauen, wie der Akku so langsam gegen null geht ... Dann kann man reihenweise Elektroautos abschleppen, da ist nix mit mal schnell aus dem "Energie-Kanister" nachfüllen ...
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05.01.2011 10:37 Uhr von jpanse
 
+8 | -1
 
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@Schubi: Etwas Deuterium und Antideuterium in den Tank und weiter gehts :)

Er hat Recht, schonmal dran gedacht das bei einem Elektroauto die abwärme vom Kühlwasser nicht genutzt werden kann um den Innenraum zu heizen? Also kostet das auch wieder Energie. Auch Staus sind ein Reizthema bei Elektroautos...

Alle angeschnittenen Punkte bedürfen einer Lösung.
Ein kleiner Generator mit Benzin zum aufladen der Akkus :D
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05.01.2011 10:50 Uhr von ghostrider181
 
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"Als Heizung könnte man eine Benzin/Dieselheizung einbauen gibts schon fertig zu kaufen z.b. bei Wohnmobilen."

sie wissen schon dass wir hier in bei einer heizleistung von ca ~1,8kw sind.ihre batterie wir es ihnen danken.

das batterien genügend abwärme erzeugen, also eig verlustleistung bezweifel ich hier mal ganz stark bei einem wirkungsgrad von caaaaa 90% im gegensatz zu normalen autos mit ~40%

und nun erklären sie mir bitte wo sie die abwärme bekommen

mfg
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05.01.2011 12:07 Uhr von MaoD
 
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@TieAss: dasselbe habich mir auch gleich gedacht^^
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05.01.2011 12:15 Uhr von schubi14
 
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Nur mal die Spec zum Laden von Li-io-Akkus: Laden von Lithium Ionen Batterien bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt:
Zitat Hersteller:
###############
Lithium-Ionen-Akkus für den Normalverbraucher können unter 0 °C (32 °F) gar nicht geladen werden.

Obwohl die Packs scheinbar normal geladen werden, wird die Anode beim Laden unter dem Gefrierpunkt mit metallischem Lithium überzogen (plattiert). Dieser Überzug ist permanent und kann nicht entfernt werden. Wenn dieses öfter geschieht, kann solch ein Schaden die Sicherheit des Packs beeinträchtigen. Der Akku reagiert empfindlicher auf Stoß, Druck und hohe Ladeströme.

Laden unter 0°C ist außerhalb jeglicher Spezifikationen der Zellenhersteller.

In Einzelfällen kann mal das schonende Laden mit sehr niedrigen Strömen durchführen. Hier müssen allerdings spezielle Freigaben der Zellenhersteller eingeholt werden.


Laden von Lithium Ionen Batterien bei zu hohen Temperaturen:

Je höher die Umgebungstemperatur desto höher die Ladeakzeptanz.

Das bedeutet, dass die Zelle bei erhöhter Umgebungstemperatur bei gleichbleibender Ladeschlußspannung „überladen“ wird, weil sie durch die hohe Temperatur zuviel Ladung aufnimmt.

Was zur Folge hat, dass die Lebensdauer der Zelle verringert wird, bzw. dass es durch die Überladung zu Gasbildung kommt, was dazu führen kann, dass die Zelle "abblässt" und defekt ist.
################
Li-Io-Zellen haben also ein Problem, bei extremen Umwelttemperaturen geladen zu werden, sowohl im Sommer als auch im Winter. Eine temperierte Garage mit Klimaanlage ist zwingend erforderlich!!!
Die sollte in die Energiebilanz des Autos mit eingerechnet werden.

Übrigens habe ich vor einigen Wochen einen Test gelesen, in dem ein Elektroauto mit 460 km Reichweite bei den herrschenden Minustempoeraturen nach 17 km schlapp machte ...

[ nachträglich editiert von schubi14 ]
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05.01.2011 12:56 Uhr von Ottokar VI
 
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Dieselheizung im E-Auto? Ein Schelm wer böses dabei enkt. Vielleicht könnte man, wenn schon Diesel an Bord ist, auch gleich einen kleinen Verbrennungsmotor einbauen, falls der Akku mal leer ist.
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05.01.2011 14:52 Uhr von schubi14
 
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Das Problem bei diesem Druckluftantrieb ist, dass die mitgeführte Energie in Druckluftflaschen sehr gering ist. Auch hier steht das Problem, dass ein Auto nicht nur Antriebskraft, sondern auch Strom und Heizung benötigt, die sich ebenfalls auf die Energiebilanz niederschlägt. Desweiteren muss auch die Effizienz gesehen werden, denn mehr mitgeführte "Pressluftenergie" kann nur durch höheren Druck oder höhere Menge erreicht werden. Beides benötigt enormes Gewicht, denn eine Unfallsichere Stahlflasche wird nicht leicht sein, bei höherem Druck muss der Stahlmantel entsprechend dicker sein.
Für einen Stadtflitzer wäre das aber eine bessere Lösung als ein Elektroauto. Für ein alltagsfähiges Auto, mit dem auch mal in den Urlaub gefahren wird ebenso untauglich wie Elektrofahrzeuge. Eventuell wäre das Fahrzeug zu recht günstigen Preisen herzustellen, so dass man sich solch ein Teil als Zweitwagen für die Stadt vorstellen könnte.
Die ihn meinen Augen einzig vernünftige Lösung wird derzeit in der Schweiz beschritten. Dort forscht man mit Erfolg an der Synthese von Kraftstoff aus Wasserstoff, der aus Sonnenenergie gewonnen wird. So könnte die Produktion in Gegenden stattfinden, in denen sich Solarenergie lohnt und der Kraftstoff kann über die normale, bestehende Infrastruktur vertrieben werden. Hoffentlich verschläft Deutschland diesen sinnvollen Weg nicht ....
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05.01.2011 15:26 Uhr von cefirus
 
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Elektromotoren: Hinzu kommt, dass die Entsorgung des äusserst Umweltbelastenden Materials kompliziert und aufwendig ist, somit sehr kostspielig. Die kann man nicht einfach so in den Müll schmeissen.
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05.01.2011 15:49 Uhr von schubi14
 
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@sosoaha: Ich denke, Du machst Dir eine falsche Vorstellung von der mitgeführten Energie in Druckluftflaschen. Die Reichweite wird nicht, wie von Dir vermutet, 200 km betragen, sondern sich im Bereich um die 50 km bewegen. Mehr ist da absolut nicht drin, schon vom mitgeführten Volumen der Pressluft (lässt sich nicht unendlich komprimieren). Das Auto soll ja auch nicht aussehen, wie eine übergroße Rakete als Tank und einer Fahrgastzelle obenauf.
Übrigens: Transportfahrzeuge (Stapler, Zugfahrzeuge) gibt es schon länger, z.B. im Bergbau und explosionsgefährdeten Einsatzgebieten. Die tanken allerdings nicht auf, sondern wechseln die Flaschen. Betriebsdauer mit 2 Flaschen a 50l ca. 1,5 Stunden.
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05.01.2011 16:48 Uhr von El_kritiko
 
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Preise für Lithium steigen dank China! Ja das gute China begrenzt die Ausfuhr von Seltenen Erden (darunter Lithium aus welchem die Akkus bestehen) und somit dürften die Preise unter anderem für Akkus steigen. Tja und schon ist man wieder in der Verlustzone als Hersteller oder?

Ich prophezeie der Brennstoffzelle eine bessere Zukunft als dem Akku.
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05.01.2011 17:16 Uhr von freax
 
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@sosoaha: Was hat eine Reichweite von über 50km mit Komfort zu tun? Das ist eine absolute Minimalanforderung an ein AUTO! Ich pendel jede Woche zweimal 185km zur Arbeit (Montags hin, Freitags zurück, nein Umzug kommt nicht in Frage). Die möchte ich doch bitte ohne Zwangspausen und Angst im Stau liegenzubleiben, dafür aber mit Heizung/Klimaanlage, Musik und genug Saft um Navi und Handy zu laden hinter mich bringen können.

Solche Denkmodelle passen vielleicht gerade noch so für reine Stadtautos. Das würde aber bei den meisten Leuten dazu führen, dass sie zwei Autos haben. Was wiederum für die gesamte Ökobilanz schlecht ist, denn wie mitlerweile jeder wissen sollte, verbraucht ein Auto im Schnitt die Hälfte der kompletten Energie, die in der Lebenszeit verbraucht wird, während der Herstellung! Aus dieser Sicht heraus, wäre es sowohl ökologischer als auch ökonomischer, jedes Auto so lange zu fahren, bis es gar nicht mehr geht, egal wieviel Sprit es verbraucht und wieviel Abgase in die Luft bläst. Damit lässt sich aber natürlich keine Industrie am Leben erhalten, weshalb immer wieder zu "sauberen" Neuwagen gedrängt wird. Ökologisch und ökonomisch absoluter Dumfug!

Und bei den Elektroautos kommt es für die Ökobilanz ja auch noch darauf an, wie die Energie gewonnen wird. Den Vorteil gegenüber einem sparsamen Diesel mag mir jemand vorrechnen, wenn der Strom aus einem Kohlekraftwerk kommt, mit den ganzen Speicher- und Übertragungsverlusten. Atomkraft will auch keiner und erneuerbare Energien sind noch nicht so weit.

Nebenbei gilt auch beim Strompreis Angebot und Nachfrage. Wenn jetzt jeder ein Elektroauto hätte, würde die Nachfrage so stark steigen, dass sie aus den gegebenen Kapazitäten gar nicht gedeckt werden könnte. Also muss die Nachfrage mit Gewalt gedrückt werden -> nochmal deutlich steigende Strompreise, auch für den normalen Haushaltsstrom und auch für Menschen, die gar kein Auto haben. Denkt sowas eigentlich mal irgendwer zuende? Ich prophezeie, dass E-Auto fahren mit steigender Verbreitung teurer wird, als klassisch mit Verbrennungsmotor heute. Wenn dann noch die tollen Akkus schon nach 10tkm schlapp machen, ist das Auto ein wirtschaftlicher Totalschaden und die Akkus werden selbstverständlich von der Garantie ausgenommen, die Chause kommt auf den Schrott und es wird zweimal im Jahr ein neues Auto gekauft.

Ich glaube ich motte einen alten Diesel und einen alten Beziner in irgendeiner Scheune ein. Die könnten mal ein Vermögen wert sein wenn sich der Unsinn durchgesetzt hat.
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05.01.2011 18:21 Uhr von freax
 
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@sosoaha: Naja, wenn die Polizei dann auch mit solchen Elektrokutschen unterwegs ist, müssen die mich im Z3 M Coupe erstmal kriegen ;-) Ganz davon abgesehen, dass bei denen die Verfolgungsjagd nach 50km zu Ende ist. "Bitte schliessen Sie das Auto an die Stromversorgung an oder wechseln Sie den Akku" *eg*

Aber mal im Ernst, bis Verbrennungsmotoren verboten werden (der Betrieb, nicht der Besitz) wird es noch Jahrzehnte dauern. Und wenn, dann ersteinmal nur die Neuzulassung mit 10 Jahren Übergangsfrist. Da werde ich das dann aktuell zugelassene Auto wirklich bis zum allerletzten Tag fahren und beim letzten mal Schlüssel drehen "wrumm" eine dicke Träne vergiessen...
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05.01.2011 19:50 Uhr von datenfehler
 
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feines Gerät Und während das Ausland mit grünen Autos in die grünen Zahlen fährt, kauft man hierzulande munter weiter die Dinosaurier der "Krone des Automobilbaus"...
Solche News zeigen mal wieder, wie rückständig die deutschen Hersteller noch sind.
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05.01.2011 19:58 Uhr von zanzarah
 
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wer sich sowas kauft: hat denn keiner n laptop? Wie lange hält da ne batterie? höchstens bei apple mal ne weile... bei dem vaio meiner mutter sind jetzt nach 4 jahren nutzung gerade mal 3 minuten drin dann muss er an die steckdose^^ mit den autos wirds das selbe! dabei wurde der laptop immer gepflegt und nie bei -20 benutzt oder geladen. die akkutechnik ist noch unreif um sie eigenständig in autos zu nutzen, punkt aus! wer sich so eine kröte ernsthaft kauft der hat nimmer alle latten am zaun....

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