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Kohlendioxid verhält sich unter hohem Druck wie "Lösungsmittel"

Kohlendioxid, kurz CO2, gilt als Treibhausgas und wird unter anderem für die globale Erwärmung verantwortlich gemacht. Doch das Spurengas in der Erdatmosphäre hat noch weitere Eigenschaften, die eher unbekannt sind. Forscher des Fraunhofer-Instituts in Oberhausen nutzen sie für neue umweltfreundliche Verfahren.

So werden schon heute mithilfe des Gases Kunststoffe eingefärbt oder antibakterielle Beschichtungen aufgetragen. Das aber funktioniert nur, wenn man das Gas enormen Druck setzt. Erreicht dieser Druck beispielsweise die Schwelle von 170 Atmosphären, nimmt CO2 die Eigenschaften von Lösungsmitteln an.

Neben der Färbung, beispielsweise von Spielzeug, können auch Nanopartikel auf Gegenstände aufgetragen werden. Selbst medizinische Nutzungen wie zum Beispiel bei Sehhilfen sind denkbar. Das CO2-Verfahren funktioniert jedoch nicht mit allen Kunststoffarten.


WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Druck, Farbe, Kunststoff, Kohlendioxid, Färben, Lösungsmittel
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.01.2011 09:29 Uhr von BigNose82
 
+4 | -0
 
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170 Atmosphären also: soso, wir sind auch schon im Zeitalter der SI-Einheiten angelangt und da wird der Druck in Pa (p=F/A)oder zumindest bar angegeben...

hach ne, klugscheißen sollte verboten werden :-)
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05.01.2011 11:08 Uhr von Reape®
 
+3 | -0
 
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nein?! wirklich?!
das ist schon längst bekannt, und so wird auch der kaffee entkoffeinisiert...

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