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Rotenburg/Hessen: Acht Prozent mehr Herzinfarkttote als im Bundesdurchschnitt

Wer im nördlichen Hessen, im Landkreis Waldhessen, einen Herzinfarkt erleidet, hat offenbar geringere Überlebenschancen als im Rest der Republik. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle "Herzbericht". Dabei gibt es in Rotenburg und Bad Hersfeld gleich zwei Spezialkliniken für Herzkranke.

Im Jahr 2008 starben insgesamt 109 Bewohner des Landkreises am plötzlichen Herztod. Damit liegt der Anteil der Infarkttoten an der Gesamtzahl bei 6,7 Prozent. Doch offenbar schafft man es hier nicht, die Betroffenen rechtzeitig einer medizinischen Intensivbehandlung zuzuführen, so der Verdacht.

Die Verantwortlichen der Kliniken wiesen den Verdacht zurück, es gebe nicht genügend Messplätze. Nur wer innerhalb der ersten Stunde fachkundig, das heißt mit Katheder, behandelt wird, hat gute Überlebensaussichten. Häufig sind es jedoch die Patienten, die zu lange zögerten, so die Mediziner.


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WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Tod, Prozent, Hessen, Herzinfarkt, Durchschnitt
Quelle: www.hna.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.01.2011 02:36 Uhr von Krebstante
 
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Lohnenswert: Es würde sich bestimmt lohnen, die Todesbescheinigungen einmal genauer unter die Lupe zu nehmen und die ausfüllenden Ärzte. Plötzlicher Herztod und Verdacht auf Herzinfarkt sind beliebte Verlegenheitsdiagnosen, gerade weil es dort zwei Herzzentren gibt.
Außerdem wird viel zu wenig obduziert, weil das Geld fehlt.
Und nicht zu vergessen, die Umsetzung der Reglen für die Codierung der Todesursachen durch die amtlichen Signierer.
Vielleicht sind auch einfach alle Berliner da hingezogen und dort am Infarkt verstorben, in Berlin fehlen nämlich im Vergleich zum Bundesdurchschnitt einige Infarkttote.
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05.01.2011 05:38 Uhr von DeeRow
 
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Krebstante_tot :): Hehe, hab ich net vergessen :)

Zum Thema bleibt aber zu sagen, dass ich selber öfter bei Leichenbeschauen anwesend bin und sagen muss, dass Verlegenheitsdiagnosen nicht so einfach vorkommen. Das stellst du dir etwas anders vor, als es tatsächlich ist.

Zudem Feuerbestattungen "im Trend" sind, und dort es nochmal vor Verbrennung eine 2., genauere Obduktion gibt.

Warum es an der Stelle soviele Herzinfarkttote gibt... hm, man sollte eventuell mal etwas Geld in die Hand nehmen und genauere Ursachenforschung betreiben. Ein paar Risikofaktoren müssten ja vorhanden sein, die über dem Bundesdruchschnitt liegen...

[ nachträglich editiert von DeeRow ]
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05.01.2011 11:19 Uhr von Python44
 
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Leider ist kein Kernkraftwerk in der Nähe: sonst würde man die Ursache garantiert zuerst da suchen ;o)))

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