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Münster/Lotte: Strafmaß revidiert - Menschenjagd war kein Ehrenmord

Vor dem Landgericht Münster wurde gestern erneut ein Fall verhandelt, bei dem die Täter im Jahre 2009 für sieben bis zwölf Jahren Haft verurteilt wurden. Die Verurteilten hatten einen gemeinsamen Bekannten, welcher angeblich ein Verhältnis mit der Ehefrau eines der Täter hatte, getötet.

Vor der Tat kam es zu einer regelrechten Hetzjagd durch mehrere Mitglieder einer kurdischen Familie auf das spätere Opfer.

Die Strafen wurden reduziert auf sechs bis elf Jahre Haft. Der Richter ging davon aus, dass die Tat nicht aus "niederen Beweggründen" begangen wurde. Auch eine Affekthandlung könne man den 23 bis 55 Jahre alten Tätern nicht unterstellen, sondern einen gezielten Racheakt.


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WebReporter: .45
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Prozess, Münster, Ehrenmord, Strafmaß
Quelle: www.noz.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.01.2011 19:04 Uhr von dragon08
 
+4 | -6
 
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@berechtigt: wen meinst Du mit "Deutscher mit kurzen Haaren und weissen Schürrsenkeln " ?

Es gibt da zwei Gruppen die sich so kleiden.
1.Neonazis ( Nazis sind fast ausgestorben)
2.Skinheads

Diese Gruppen sollten NICHT verwechselt werden,da hier Unterschiede sind wie Tag und Nacht.

.
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04.01.2011 19:28 Uhr von derSchmu2.0
 
+9 | -0
 
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Versteh ich net es ist nun klar, dass es sich um einen gezielten Racheakt handelte und daher ist das ganze harmloser zu bewerten?
Krass...je dreister umso besser steht man da...
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04.01.2011 20:36 Uhr von ThePunisher89
 
+4 | -1
 
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Meiner Meinung nach sollte sowas immer mit lebenslanger Haft bestraft werden, vor allem weil es ja gezielt war. Einfach nur beschämend solch ein Urteil.
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05.01.2011 06:15 Uhr von KamalaKurt
 
+2 | -1
 
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Welch eine fadenscheinige Begründung, die ja die Tat noch verschlimmert. Ist denn eine gezielte Tat nicht auch eine vorsätzliche Tat? Daher hätten die Richter doch die Strafen erhöhen müssen. Ich glaube alles was schwarze Roben anhat hat kein Feingefühl, oder können die § in den Gesetzbüchern nicht richtig auslegen.
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05.01.2011 07:15 Uhr von Holy-Devil
 
+4 | -0
 
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Ich verstehe das nicht: "Die Strafen wurden reduziert auf sechs bis elf Jahre Haft. Der Richter ging davon aus, dass die Tat nicht aus "niederen Beweggründen" begangen wurde. Auch eine Affekthandlung könne man den 23 bis 55 Jahre alten Tätern nicht unterstellen, sondern einen gezielten Racheakt. "

dagegen steht aber:

"Das Motiv der "Blutrache" ist nach der Entscheidung BGH 10.01.2006 - 5 StR 341/05 grundsätzlich als ein niedriger Beweggrund anzusehen."

Es ist so ätzend was hier abgeht. Aber wer weiß, vielleicht ist der Richter auch bedroht worden. Wenn man schon eine Hetzjagd auf einzelne Personen macht, ist das sicherlich ne Kleinigkeit.

Leider ist Shortnews ja Germanys little China, weshalb hier eh gleich die Hälfte von allen Posts fehlt ;)

[ nachträglich editiert von Holy-Devil ]
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05.01.2011 13:10 Uhr von falkz20
 
+1 | -0
 
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wo wohnt der richter?? würde ihm gerne nen eimer rote farbe an die hauswand werfen ;))

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