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Nach der Abwrackprämie: Autoabsatz sinkt 2010 deutlich

Der Autoabsatz in Deutschland ist nach dem Wegfall der Abwrackprämie auf ein Rekordtief gesunken. 2010 sind zum ersten Mal seit der Wiedervereinigung weniger als drei Millionen Autos neu zugelassen worden. Das Kraftfahrtbundesamt veröffentlichte eine Zahl von 2,92 Millionen Neuzulassungen.

Das bedeutet einen Rückgang zum Vorjahr um 23,4 Prozent. Allerdings zeigte das Ende des Jahres eine kleine Trendwende auf. Im Dezember 2010 waren die Zahlen mit 230.371 Neuzulassungen zum ersten Mal wieder über denen des Vergleichsmonats 2009.

Volker Lange, Präsident des VDIK sagte, dass ein Vorzieheffekt durch die Umweltprämie nicht so stark ausgefallen sei, wie dies erwartet worden war. 2011 soll es allerdings wieder bergauf gehen und man erwartet 3,1 Millionen Neuzulassungen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Auto, 2010, Absatz, Abwrackprämie, Neuzulassung
Quelle: www.tagesschau.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.01.2011 17:59 Uhr von cruzr
 
+10 | -0
 
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liegt bestimmt daran, dass: irgendwann alle mal ein neues auto haben und der markt gesättigt ist?
ich zumindest würd mir nicht jedes jahr ein neues auto kaufen^^
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04.01.2011 18:01 Uhr von kingoftf
 
+9 | -1
 
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Wer: hätte das gedacht?

Die Abfuckprämie hat doch vorher schon in anderen Ländern für den Zusammenbruch des Automarktes gesorgt
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04.01.2011 19:10 Uhr von CommanderRitchie
 
+8 | -2
 
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logisch .... oder ? Bei einem Preis von mindestens 9000 Euro für einen Neuwagen und deren Laufzeit/Lebenszyklus sowie durch die Abwrackprämie 2009 war doch nichts anderes zu erwarten.

Im Gegensatz zu früheren Zeiten sind die heutigen Fahrzeuge wesentlich besser gegen Rost geschützt und der technische Fortschritt läßt Laufleistungen von mindestens 200000 Kilometern zu.
Es besteht doch überhaupt kein Anlass in einem kürzen Zeitraum ein anderes Fahrzeug anzuschaffen.
Na ja - die Autoindustrie und einige Lobbyzeitschriften suggerieren zwar, dass ein 3-4 Jahre alter PKW schon eine alte Möhre sei - der Alltag zeigt jedoch ein anderes Bild.
Den Zusammenhang zwischen sinkenden Reallöhnen, preistreibende Benzinpreise, usw. tragen ebenfalls einen Anteil an der Kaufzurückhaltung - und wird jetzt mal nicht weiter kommentiert (würde hier den Rahmen sprengen)

Das größte Problem für den Absatz begründet sich schlichtweg im Preisgefüge.
Leider werden die Fahrzeuge auch nicht günstiger - nein... im Gegenteil.... noch ein bischen technischen Firelefanz mehr eingebaut; wieder ein paar cm länger und breiter - und schwupps kostet der PKW wieder mindestens ein paar Hundert Euros mehr.
Mal ehrlich - welcher Privathaushalt braucht elektrisch einstellbare Spiegel ?? - gekauft - einmal eingestellt - und gut ist - wird doch meistens nie wieder genutzt. Multimedialer DVD-Handy-Abstandsmesser ?? Wenn ich DVD schauen will, mache ich es mir zu Hause im Sessel bequem und wieviel Abstand zum Vordermann benötigt wird, sagt einem der Sach - und Menschenverstand.

Na ja - auch in der Autobranche dreht es sich nur um Gewinnmaximierung und Aktienwerte und mit erwünschten jährlichen Gewinnsteigerungsraten - dass kann auf dauer nicht gut gehen.

[ nachträglich editiert von CommanderRitchie ]
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04.01.2011 22:51 Uhr von TheRoadrunner
 
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allerdings haben die Subventionen den Autobauern durch die Krise geholfen. Ich habe in letzter Zeit von keinem Autobauer Klagen aufgrund des Absatzrückgangs gehört. Es macht eben vielleicht doch einen Unterschied, ob die Krise von heute auf morgen zuschlägt oder ob sich die Unternehmen darauf vorbereiten können.
Wenn ich mir die Arbeitsmarktzahlen in Deutschland anschaue und sie mit USA vergleiche (insbesondere den Trend), dann scheint in USA etwas schief gelaufen zu sein, was in Deutschland vermieden wurde. Ob mit Glück oder Verstand, sei dahingestellt.
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04.01.2011 23:08 Uhr von evil1
 
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@ CommanderRitchie: hast du eigentlich nur ansatzweise eine ahnung was du hier schreibst?

zunächst einmal sind die heutigen fahrzeuge bei weitem nicht mehr so gut gegen rost geschützt wie frührere. red mal mit nem mechaniker. da gammeln die karren nach 2 oder 3 jahren schon an allen enden.
die laufleistungen sind eine andere sache, wenn man glück und den richtigen motor hat, kann der es wirklich so lange klappen. aber bei kleinvolumigen und am besten noch aufgeladenen maschienen eher nicht. dafür sind bis zu dieser laufleistung aber dann diverse andere dinge hinüber.
denn leider beherschen die hersteller, besonders deutsche wie vw, leider eines mittlerweile sehr gut und das ist autos mit verfallsdatum zu bauen.

zum zubehör: lass mich mal raten, du fährst dein auto nur selbst oder? dann brauchst du die elektischen spiegel eher selten, es sei denn du willst wirklich sauber seitlich an den bordstein. aber was ist denn bei fahrzeugen die von mehreren genutzt werden? glaub mir da sind elektrische spiegel sehr praktisch. genauso für ältere fahrer die nicht quer durchs auto kriechen wollen oder können.

zu parksensoren kann jeder denken was er will, aber da sich die hersteller immer weniger gedanken über die übersichtlichkeit der autos machen ist es oft nötig. solche wagen durfte ich auch schon fahren.

multimedia ist wirklich nur bedingt sinnvoll, aber ein mp3 radio mit usb hat schon seine vorteile, besonders für vielfahrer. zum handy, muss ich jetzt wirklich erklären wofür eine freisprecheinrichtung gut ist?

in einem punkt muss ich dir aber zustimmen, die preise entsprechen in keiner weise der gebotenen leistung. leider sind auch hier unsere einheimischen hersteller die spitzenreiter, besonders wenn es darum geht ihre landsleute abzuocken. siehe reimporte....

[ nachträglich editiert von evil1 ]
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05.01.2011 00:08 Uhr von Bud_Bundyy
 
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@TheRoadrunner: "Es macht eben vielleicht doch einen Unterschied, ob die Krise von heute auf morgen zuschlägt oder ob sich die Unternehmen darauf vorbereiten können."

Ja der Einbruch war sehr gut absehbar und planbar, aber das ausbleibende gejammer liegt an der Rekordabsatzzahlen im Ausland.... Ergo hat die Bundesregierung mit der subvetionierten Inlandsnachfrage wärend der Krise alles richtig gemacht!
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05.01.2011 00:09 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
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Nein, wirklich? Wer hätte das gedacht? *facepalm*
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05.01.2011 02:49 Uhr von datenfehler
 
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ICH BIN EIN GENIE! Ich hab das vorhergesagt, dass das passiert!
Hm... Und jeder andere, der mehr als zwei funktionierende Gehirnzellen hat, hat das auch vorhersehen können. Wir sind allesamt Genies, die wir diesen hochkomplexen wirtschaftlichen Zusammenhang durchschaut und die zukünftige Entwicklung richtig vorher gesagt haben.
Wirtschaftsexperten tun sich da schwer...
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05.01.2011 09:37 Uhr von no_trespassing
 
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Auto so lange fahren bis es kaputt ist: Laut Statistikern soll sich der Durchschnittsdeutsche alle 7 Jahre ein neues Auto kaufen.

Ich würde ein Fahrzeug so lange fahren, bis es kaputt ist. Alles andere macht wirtschaftlich keinen Sinn.

Kann man sich keinen Neuwagen kaufen, muss man eben sich einen Gebrauchten zulegen. Gibt etliche gute Wagen für um 2000-3000 EUR.

Aber lieber überziehen etliche Leute ihren Dispo oder nehmen einen Konsumentenkredit auf, um sich auf Biegen und Brechen einen Neuwagen zu kaufen. Diese Knallköppe.

Es spricht gar nichts dagegen aus Konsumentensicht, mal einen 3 Jahre alten Gebrauchtwagen noch 12-15 Jahre zu fahren. Reicht doch auch. Dann kann man hinterher auch sagen, dass der Wagen eine sehr wirtschaftliche Anschaffung war.
Die Leute, die das so handhaben, die wirtschaften vernünftig.
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05.01.2011 11:29 Uhr von PeterLustig2009
 
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@Commander: Ist ja schön und gut dass du auf alte Autos stehst. Haben ja auch ihren Charme. Aber den neuen Autos ihre Daseinsberechtigung zu nehmen ist fehl am Platze.

Ich fahre Jahreswagen (lassen sich schön von der Steuer absetzen, außerdem fahr ich eh zu viele Kilometer im Jahr) gut die elektrischen verstellbaren Außenspiegel sind nett, müssten aber nciht sein, dass sie elektrisch anklappbar sind (bzw sich automatisch anklappen wenn ich den Wagen ausmache) finde ich prima (spart mir die ständige Reperatur weil ein Trottel den Spiegel im vorbeigehen abgeknickt hat). Dass sie elektrisch beheizt werden und somit immer gute Sicht herrscht finde ich perfekt.
Abstandswarner nach vorne brauch ich nicht umbedingt, nach hinten spart sie mir die ein oder andere Beule bei Hindernissen in Stoßstangehöhe (bei Autos sieht man es auch so im Rückspiegel)
Adaptives Kurvenlicht, Regensensor, etc. macht das leben für Vielfahrer angenehmer und für andere Verkehrsteilnehmer (Fahrradfahrer, Fußgänger) sicherer.

Ich habe in der Garage auch noch eine BMW Isetta und nen alten Fiat 500 mit denen ich sogar an und ab fahre, aber ich würde auf kein Auto verzichten wollen :)
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05.01.2011 11:40 Uhr von Doc-DSL
 
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@puppetmaster: Wow wie lehrreich dein Unwissen ist.
Wo bitte ist der Gebrauchtwagenmarkt wertlos?
Ich kriege nirgends ein Auto umsonst oder ein Fähnchenhändler fleht mich auf Knien an ein Auto bei ihm zu kaufen.

Toter Neuwagenmarkt? Aha und die Jahre vor dem Abwrackjahr waren nur BOOMbastisch für Neuwagenkäufe? Seit Jahren geht der Neuwagenabsatz zurück in Deutschland. Vielleicht weil ja der Wertverlust beim Neuwagenkauf im ersten Jahr so enorm ist oder weil der Markt vielleicht satt ist oder das Geld des Bürgers nicht mehr so locker sitzt.

Verarschte Leute? Japp das sind die, die ihr Fhz. geleast haben und nun diskrepanzen bei der Restwertkalkulation auftreten. Aber sowas war schon vor dem Abwracken.

Muaha Ersatzteile sind kein Stück günstiger geworden! Weder beim Verwerter noch beim Händler. Die Wagen die verschrottet wurden waren größtenteils selbt als Ersatzteillager wertlos und gingen unausgeschlachtet in die Presse.
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05.01.2011 16:49 Uhr von Ottokar VI
 
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Doc-DSL: Wir kennen definitiv nicht die gleichen Schrottplätze. Ich kenne Halden voll mit Autos, die teilweise sogar frischen TÜV hatten. Alles brauchbares Material. Alles weggeschmissen. Ein Paradebeispiel für unsere Wegwerfgesellschaft. Umweltprämie? Eher ein Faustschlag gegen die Umwelt.
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05.01.2011 17:14 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ no_trespassing: Nun gibt es aber Leute, die sich alle 1 1/2 Jahre ein neues Auto kaufen. Grund: sie arbeiten für den Automobilhersteller oder für eine anderen zu einem Automobilkonzern gehörige Firma.
Vor etlichen Jahren war es bei manchen Fahrzeugen so, dass man für den 1 1/2 Jahre alten Wagen mehr bekommen hat als man nach Firmenrabatt bezahlt hat. Wenn man Inflation mal außen vor lässt, hatte man also keinen Wertverlust, sondern sogar einen Wertgewinn.
Nun kam die Regierung vor einigen Jahren auf die Idee, dass man das als "geldwerten Vorteil" versteuern muss, was ja zugegebenermaßen auch naheliegend ist, so dass es nicht mehr (ganz) so lohnend ist.
Jetzt brauchst du nur noch überlegen, wieviele Leute in Deutschland bei Automobilfirmen und den damit verwobenen Firmen arbeiten, und schon ist das ganze nicht mehr so abwegig.
Und wenn bei den durchschnittlichen 7 Jahren die ganzen Dienstwagen miteingerechnet sind, die oft (meist?) nicht länger als 1-2 Jahre gefahren werden, dann erklärt sich da auch so manches.

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