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Kalifornier verklagt Versender von Spam und erwirtschaftet über eine Million

Daniel Balsam sah sich wie viele der Nutzer von E-Mail Konten mit permanenten Spam Mails konfrontiert. Doch Balsam, welcher früher im Marketing Bereich tätig gewesen ist, machte aus der Not eine Tugend.

So machte sich der Kalifornier gezielt auf die Suche nach den Urhebern der Spamnachrichten, in denen es meist um Drogen, kostenlose Angebote oder sagenhafte Urlaubsangebote ging. Aus dieser Idee heraus gründete er nicht nur die Webseite "danhatesspam.com" sondern verklagte auch erfolgreich Spammer.

Mittlerweile beläuft sich das auf diese Art und Weise erwirtschafte Geld auf eine Million US-Dollar (750.000 Euro). Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, hat Daniel Balsam nebenbei ein Jura Studium aufgenommen. Kritiker hingegen werfen ihm vor , gezielt große Prozesse zu vermeiden.


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WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Million, Gericht, Klage, Spam, Daniel Balsam
Quelle: www.handelsblatt.com

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.01.2011 16:05 Uhr von KamalaKurt
 
+2 | -0
 
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clever!! Ich hoffe nur, dass ich auch Nutzen von seinen Aktionen erleben darf.
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04.01.2011 20:27 Uhr von MBGucky
 
+2 | -0
 
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@KamalaKurt: Obwohl ich mir das auch wünschen würde, wird daraus leider nichts.

Spam wird es alleine deshalb immer geben, weil es quasi kostenlos viele Leute erreicht und weil es immer 0,1% gibt, die ein per Spam beworbenes Angebot annehmen. Das macht bei 1 Mio verschickten Spammails immer noch 1000 Kunden. Und selbst wenn es 0,01% sind, dann sind es immer noch 100 Kunden "für Lau". (Die Realität sieht natürlich noch etwas anders aus, da zum Spam versenden mehr gehört als nur das Verschicken von Emails. Man muss die Spamquelle verschleiern und man muss an die Emailadressen rankommen.)

Um was gegen Spam zu tun, reicht es nicht wenn man die Absender bzw. die Profiteure verklagt. Das kann recht schnell umgangen werden. Viel mehr müssten sämtliche Mailserver verbessert werden, so dass der Absender nicht mehr so leicht verschleiert werden kann. (Es gibt in der Tat schon Methoden, nach denen nur bestimmte Mailserver zum Versenden von Emails für bestimmte Domains zuständig sein dürfen. Allerdings muss dies der empfangende Mailserver auch prüfen. Derzeit taugt dise Technik leider meistens nur zur groben Einschätzung, ob eine Mail Spam sein könnte.)

An dieser Stelle stelle stelle ich mal wieder meine Lieblingsmethode vor, falls sie noch jemand nicht kennt. Ich möchte aber auch gleich erwähnen, dass diese Methode ein bisschen Verwaltungsaufwand und eine eigene Domain mit vielen Emailadressen benötigt:

Wo auch immer ich mich eintrage, hinterlasse ich eine andere Emailadresse. Diese besteht immer aus einer eindeutigen Zuordnung (z.B. die Domain auf der ich meine Emailadresse eingetragen habe) und einer mehrstelligen Zufallszahl. Diese Emailadresse schalte ich dann in meinem Mailserver für den Empfang von Emailadressen frei. (Früher hab ich mal Catch-All verwendet. Das geht aber ganz schön daneben.) Jetzt weiß ich bei jeder ankommenden Email, wer meine Emailadresse weitergegeben hat.

Selbstverständlich gelten die üblichen Verhaltensweisen: Keine Emailadressen öffentlich ins Internet stellen. (Vorsicht bei Gästebüchern und Foren) Wenn dies doch nötig ist (z.B. Impressum), dann per Javascript oder Bild für Bots unlesbar machen.

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