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P2P: US-Richter schmettert erneut mehr als 7.000 Verfahren ab

Erneuter Rückschlag für die Abmahner in den USA: Richter John Preston Bailey hat erneut Anträge der Adult Copyright Company abgelehnt. Diese wollte Nutzerdaten von 7.098 IP-Adressen einsehen, die über BitTorrent das Video "Batman XXX" heruntergeladen haben.

Bei nur einer IP-Adresse erhielten sie die Erlaubnis. Schon vor einiger Zeit erlaubte dieser Richter den Piraten-Jägern ebenfalls nur eine IP-Adresse von 9.000 beantragten zu überprüfen. Der Richter ist der Meinung, dass es falsch sei, alle IP-Adressen in einem Verfahren zu behandeln.

Sie stehen nicht im Verhältnis zueinander. Die Abmahner haben nur noch die Möglichkeit, für jede IP-Adresse ein einzelnes Verfahren anzustrengen. Dies kostete aber 350 US-Dollar Vorkasse. Es ist auch nicht sicher, dass dieses Geld innerhalb einer Abmahnung zurückgefordert werden kann.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, 7, Richter, Verfahren, Einstellung, P2P
Quelle: www.gulli.com

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.01.2011 10:55 Uhr von LhJ
 
+3 | -11
 
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nur zur Info Überschrift und Text stehen in keinem Verhältnis zueinander.
Hier ging es keineswegs um 7000 beantragte Verfahren.
Minus.
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04.01.2011 11:09 Uhr von leerpe
 
+3 | -6
 
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@LhJ: In der Überschrift steht nichts von beantragten Verfahren, sondern nur von Verfahren. Diese mehr als 7.000 Verfahren wollten die Abmahner in einem Verfahren unterbringen. Das wurde vom Richter aber abgelehnt. Eigentlich gar nicht so schwer zu begreifen.
Minus für die Interpretation.
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04.01.2011 11:43 Uhr von LhJ
 
+5 | -6
 
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@leerpe: Ich glaube du hast es nicht kapiert.
Fakt ist, das es diese 7000 Verfahren, von denen hier die Rede ist, nie gegeben hat.
Es wurde ein einziges Verfahren beantragt, in der die Adult Copyright Company Auskunft von über 7000 IP-Adressen haben wollte.
Merke: IP-Adresse != Verfahren.

Am Ende möchte der Richter es so haben, das für jede einzelne IP ein Verfahren eröffnet wird.
Also angenommen die Adult Copyright Company würde dies so machen, würde das sogar bedeuten, das der Richter den über 7000 Verfahren vermutlich stattgeben würde.

Am Ende wurde also ganz genau ein einziges Verfahren abgelehnt. Die 7000, die da stehen, ich wiederhole es nochmal, hat es niemals gegeben.
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04.01.2011 11:52 Uhr von DEMOSH
 
+10 | -0
 
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Abmahnungen: Abmahnungen ist oft ein kriminelles Geschäft.
Teilweise mit Erpressungen.
Polizei,Justiz und Politik mauscheln teilweise mit.
Die größte kriminelle Nebenbeschäftigung.
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04.01.2011 14:07 Uhr von Zintor-2000
 
+3 | -1
 
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@LhJ: Ja und das steht ja so auch im Text. Jedoch steht dort nichts von deinen 7000 Verfahren, wo liest du sowas? Der Richter hätte mit der Herausgabe der 7000 IP-Adressen 7000 Verfahren eröffnet. Jedoch will er das schon das eröffnen pro IP = Verfahren geschieht.

Vllt. nochmal in Ruhe hinsetzen und den Text lesen.

Das Urteil finde ich gut, so wird den Abmahner das wenigstens unschmackhaft gemacht. Hier müssten Sie jetzt 350$ zahlen, plus Ihren Anwalt, plus die Aufwändungen vorher. Und dann ist ja nichtmal sicher ob hinter der IP wirklich ein "Täter" steckt.

Mal sehen wie sich das entwickelt.

[ nachträglich editiert von Zintor-2000 ]
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04.01.2011 15:12 Uhr von Falap6
 
+1 | -1
 
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@zintor: Er hat gesagt in der ÜBERSCHRIFT steht, der Richter habe mehr als 7000 Verfahren abgeschmettert, und das stimmt einfach nicht. Ob man das jetzt beanstanden muss oder nicht ist eine andere Frage, aber die Überschrift ist faktisch falsch.
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04.01.2011 15:44 Uhr von leerpe
 
+0 | -0
 
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Überschrift der Original-Quelle:

"USA: Richter stampft erneut über 7.000 P2P-Verfahren ein"
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04.01.2011 16:02 Uhr von LhJ