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US-Finanzmarktreform: Barack Obama muss taktieren

Die geplante Neuregelung der US-Finanzmärkte und die damit verbundene Stärkung der Aufsichtsbehörden SEC und CFTC gerät ins Straucheln. Die Republikaner im US-Kongress wollen offenbar das Vorhaben von US-Präsident Barack Obama, die Finanzmärkte stärker zu kontrollieren, ausbremsen.

So erklärte der designierte Vorsitzende des Unterausschusses im US-Repräsentantenhaus, der Republikaner Randy Neugebauer, dass vor der Freigabe der Mittel für die beiden Aufsichtsbehörden deren Ausgaben kritisch durchleuchtet werden sollen. Die SEC will 800, die CFTC 240 neue Mitarbeiter einstellen.

Für US-Investmentbanken wie den Branchenprimus Goldman Sachs sind das gute Nachrichten. Spekulation an den Derivate-Märkten der US-Börsen werden für die Entstehung der globalen Finanzkrise im Jahr 2008 verantwortlich gemacht. Schon zuvor hatten Lobbygruppen die Umsetzung der Reform verlangsamt.


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WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Barack Obama, Kontrolle, Republikaner, Taktik, Finanzmarktreform
Quelle: www.n-tv.de

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