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WikiLeaks enthüllt: US-Botschafter booteten Airbus aus

Neuen Wikileaks-Enthüllungen zufolge haben US-Diplomaten versucht, ausländische Regierungen dazu zu bewegen, Flugzeuge von Boeing zu kaufen statt vom Konkurrenten Airbus.

In einer Depesche heißt es, dass der Saudiarabische König 2006 auf Bitten von George W. Bush jun. einen zusätzlichen Auftrag für Boeing, um die Flotte des Königs zu erweitern, bestellt hatte. Im Gegenzug verlangte der König, dass seine Maschine wie die US Airforce One ausgestattet werde.

Im November letzten Jahres wurde dann der zusätzliche Vertrag mit einem Volumen von 3,3 Milliarden US-Dollar bestätigt.


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WebReporter: Mario1985
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Regierung, Auftrag, Airbus, WikiLeaks, Botschafter, Boing
Quelle: www.taz.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.01.2011 16:35 Uhr von Mario1985
 
+22 | -6
 
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Von einem weiterem Fall wird in der Quelle berichtet. Schon schlimm was in unserer Politik für Schindluder betrieben wird, nur um die heimische Wirtschaft zu unterstützen. Das Grenzt ja schon fast an Bestechung. "Ich gebe dir einen Auftrag, wenn du dafür mir etwas gibst was du nicht so gerne machst"
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03.01.2011 16:42 Uhr von Jewbacca
 
+9 | -10
 
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Wie die Air Force One? Woher wissen die, wie die ausgestattet ist? Ich dachte, das wäre ein Staatsgeheimnis
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03.01.2011 17:06 Uhr von Guschdel123
 
+11 | -2
 
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Erstmal zur Begrifflichkeit: Air Force One kann JEDES Flugzeug werden. ´´Air Force One´´ bedeutet, dass der Präsident an Bord ist, ob an einer Turboprop oder einem A380 ist dabei egal.

@ Jewbacca:
Theoretisch ja, die US-´´Spezialisten´´ haben aber das ein oder andere Leck :P (http://www.spiegel.de/...)

´´Zu den veröffentlichten Daten gehörten nach Angaben der Zeitung zum Beispiel detaillierte Informationen über das Raketenabwehrsystem. Auch Baupläne inklusive der genauen Sitzpositionen der Sicherheitsagenten im Flieger waren einsehbar. Dazu gab es eine genaue Anleitung, wie die Maschinen von Terroristen mit einer großkalibrigen Schusswaffe vom Himmel geholt werden können.´´

Ferner würde es mich nicht wundern, wenn von Staatsoberhaupt zu Staatsoberhaupt so etwas ohne viel Trubel durchgegeben wird, schließlich geht es um 3,3 Milliarden und Geld regiert schließlich die Welt ;)
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03.01.2011 18:11 Uhr von PeterLustig2009
 
+1 | -23
 
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03.01.2011 18:18 Uhr von Noseman
 
+11 | -0
 
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@ Titel: Dann waren das wohl Ausbootschafter.
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03.01.2011 18:21 Uhr von Guschdel123
 
+3 | -0
 
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@ PeterLustig2009:

´´Air Force One ist das Rufzeichen für ein Flugzeug der US Air Force, in dem sich der Präsident der Vereinigten Staaten befindet´´

Auszug ´´nur´´ aus Wikipedia, aber kannst auch gerne sonst wo schauen :)
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03.01.2011 18:28 Uhr von Alice_undergrounD
 
+10 | -2
 
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schon ironisch: einen FLUGZEUGhersteller ausBOOTen :D
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03.01.2011 19:30 Uhr von Cartman82
 
+2 | -0
 
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nichts neues machen aber alle anderen Regierungen auch. Ist im Grunde auch nichts anderes, wenn Präsidenten oder andere hochrangige Regierungsvertreter China oder die Vereinigte Arabische Emirate besuchen und mit vollen Auftragsbüchern zurückkommen... von daher... who cares???


hey du über mir: damn... da hatten wir doch den gleichen Gedanken zur gleichen Zeit

[ nachträglich editiert von Cartman82 ]
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03.01.2011 20:50 Uhr von Kyklop
 
+1 | -3
 
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Schön langsam: kristallisiert sich heraus, wer Dreck am Stecken hat!
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03.01.2011 21:19 Uhr von U.R.Wankers
 
+2 | -2
 
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das würden die netten Amis doch nicht machen: die sind doch die Guten und unsere Freunde!

Die Bösen sind doch die Russen, Chinesen und Araber.

Oder wie? Oder wat?

[ nachträglich editiert von U.R.Wankers ]
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03.01.2011 22:21 Uhr von DJ_Shaarpshooter
 
+1 | -0
 
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@PeterLustig2009: das stimmt so nicht Air Force One ist automatisch das rufzeichen der maschine an bord der präsident isich befindet auch wenns das in erster linie natürlich die beiden VC-25A (Boeing 747-400) meint da er meistens in einer der beiden unterwegs ist
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04.01.2011 01:08 Uhr von GLOTIS2006
 
+1 | -2
 
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Keine Neuigkeit: Das ist jawohl nichts neues. Sowohl Airbus als auch Boing sind Unternehmen, die sich NUR durch Subventionen über Wasser halten können und GERADE deswegen auch beide extrem ineffizient arbeiten.
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04.01.2011 02:26 Uhr von Perisecor
 
+3 | -1
 
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Begrifflichkeit Air Force One ist eine Maschine der United States Air Force mit dem Presidenten an Board. Für zivile Flugzeuge und Flugzeuge anderer Teilstreitkräfte gibt es eigene (ähnliche) Rufnamen.


Und wo soll das Problem sein? US Botschafter versuchen, US Unternehmen im Ausland zu helfen? Ja... und? Das ist ein ganz normaler Teil der Botschaftsaufgaben.
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04.01.2011 07:21 Uhr von :raven:
 
+1 | -2
 
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Wer sich darüber wundert sollte sich mal erkundigen, wen und was die Amis nach dem kalten Krieg hier in Deutschland alles ausspioniert haben.

Amis sind mindestens genauso skrupellos in Sachen Wirtschaftskriminalität, wie uns die Asiaten seit langem in der Presse präsentiert werden.
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04.01.2011 09:32 Uhr von SystemSlave
 
+1 | -1
 
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Ein auf Globalisierung machen: aber wenn es um den eigenen Arsch geht soll alles am besten schon bei der Lokalen wirtschaft bleiben, aber alle anderen sollen die aufträge global vergeben, weclh eien Doppelmoral

Demokratie ist wenn alle das gleiche wollen wie ich.
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04.01.2011 11:15 Uhr von HellboyXS
 
+1 | -1
 
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Wenn: man eben keine Qualität liefern kann dann muss man das eben über hohe Politiker wieder wett machen lassen
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04.01.2011 13:17 Uhr von datenfehler
 
+1 | -2
 
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in dem Fall wollen sie doch nur das Beste für die Käufer.
Wer will schon mit einem Airbus-Problemkind dauernd Scherereien und am Ende auch noch abstürtzen. :)
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04.01.2011 13:46 Uhr von no_trespassing
 
+3 | -0
 
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Da reden immer alle von freien Märkten: Die Claims sind doch abgesteckt - alle.
Bei Aufträgen über 1 Mio. EUR ist ohne Bestechung (Einkäufer/Politik) kaum was zu holen.

Gerade Flugzeuge, Kraftwerke, Eisenbahnen, Schiffe, usw. wo Milliardensummen im Spiel sind geht ohne Strippenzieherei der Politik gar nichts. Da ist es egal, wer das beste Produkt hat.

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