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Grenzzaun in Griechenland wird kürzer als zuvor geplant

Der erst vor wenigen Tagen von Griechenland angekündigte Grenzzaun, der die EU hin zur Türkei vor illegaler Einwanderung (zumeist aus Nordafrika, Iran und dem nahen Osten) schützen sollte, wird vorerst nach Angaben aus dem Athener Ministerium für Bürgerschutz mit 12,5 km deutlich kürzer als geplant.

Negative Kommentare und Reaktionen der letzten Tage haben Griechenland zurück rudern lassen, obgleich die EU-Kommission die Lage am Grenzfluss Evros mit täglich bis zu 200 Flüchtlingen für alarmierend hält, da 80 Prozent der illegalen Einwanderer in die EU inzwischen den Weg über diesen Zugang nutzen.

Noch am Samstag war ein 206 Kilometer langer Zaun vergleichbar dem zwischen Mexiko und den USA durch den griechischen Bürgerschutzminister Christos Papoutsis angekündigt worden. Eine mediale Reaktion daraufhin: "Der Zaun wird keine Probleme lösen", meinte die linksliberale Athener Zeitung "Eleftherotypia".


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WebReporter: comic1
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Griechenland, Flüchtling, Grenze
Quelle: wienerzeitung.at

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