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Im Handwerk blieben 7.000 Lehrstellen unbesetzt

Otto Kentzler, der Präsident der Handwerkskammer, beklagt, dass den Betrieben die Auszubildenden und Fachkräfte fehlen. "Allein in diesem Winter fehlen über 7.000 Auszubildende", so Kentzler.

Dieter Hundt, seines Zeichens Arbeitgeberpräsident, befürchtet ebenfalls einen Fachkräftemangel. Er verlangt eine Zuwanderungspolitik, die sich an den Bedürfnissen der Wirtschaft ausrichtet.

Laut den Arbeitsagenturen gibt es derzeit 19.600 freie Ausbildungsplätze und 12.300 Bewerber, die noch auf der Suche sind. Kentzler geht allerdings davon aus, dass die Differenz noch viel höher ist, weil viele Firmen erst gar nicht mit den Arbeitsagenturen zusammenarbeiten.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: 7, Arbeitsplatz, Arbeitsmarkt, Handwerk, Lehrstelle, Dieter Hundt
Quelle: www.rp-online.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.01.2011 13:41 Uhr von gungfu
 
+18 | -1
 
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na klar: die Stellen sind doch nur unbesetzt weil die Anforderungen von den meisten Jugendlichen nicht mehr erfüllt werden. Dass wird sich auch mit den "Zugewanderten" absolut nicht ändern.
Oder hoffen die Betriebe die Ausbildungsgehälter mal um die Hälfte kürzen zu können, wenn kein deutscher den Job macht?!
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03.01.2011 13:43 Uhr von Sobel
 
+11 | -7
 
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Welche Fachkräfte? Dachte es werden sowieso nur noch Facharbeiter als Helfer im Handwerk eingestellt. Ach so, noch billigere Helfer aus dem Ausland? Na dann ist ja alles in Butter.

@gungfu

"die Stellen sind doch nur unbesetzt weil die Anforderungen von den meisten Jugendlichen nicht mehr erfüllt"

Vielleicht ist aber auch keiner mehr so blöd und erlernt einen Beruf, wo er nicht von leben kann.

[ nachträglich editiert von Sobel ]
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03.01.2011 13:51 Uhr von quade34
 
+1 | -10
 
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es könnte: möglich sein, das die allgemeine Bildung und das Sozialverhalten der jungen Zuwanderer im Niveau höher ist als bei den Jugendlichen, die bis jetzt noch keine Stelle fanden. PISA ist da sehr aufschlußreich. Eine Hilfe wäre aber möglich, indem kontrollierte Fortbildung zu besseren Schulabschlüssen finanziert würde. Bzw. wenn auch in den Schulen mehr gefordert werden könnte. Den Lehrern sind aber wohl die Hände gebunden, aus ideologischen und finanziellen Gründen.
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03.01.2011 14:13 Uhr von Jewbacca
 
+2 | -2
 
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Immernoch? Ich dachte, wer ein paar Tage nach Berufsschulbeginn nichts hat, muss noch ein Jahr warten, da der Stoff dann nicht mehr nachholbar wird. Oder kann man jetzt immernoch Ausbldungen für die laufende Saison 10/11 beginnen?
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03.01.2011 14:15 Uhr von Selle
 
+8 | -0
 
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klar: denn in der einen Branche sucht man einen Auszubildenen mit 5 Jahren Berufserfahrung und Diplom
und in der anderen, wäre man mit einem guten Hauptschulabschluss zufrieden. Dort können die Bewerber aber nur teilweise Deutsch, wissen nicht wer Christian Wulff ist, geschweige denn was Prozentrechnung ist!

Aber klar, Absolventen mit Abitur machen keine Lehre zum Dachdecker! Die die sich bewerben, erfüllen die Kriterien nicht.

Aber ohne Änderung im Bildungssystem bleibt das auch so. Was die Zuwanderung angeht, würde ich erstmal ein "Stopp" vorschlagen und die Leute hier suchen und ausbilden.

[ nachträglich editiert von Selle ]
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03.01.2011 15:47 Uhr von Sobel
 
+2 | -2
 
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Ich: kenne Studenten, die nicht einmal wissen, in welcher Partei Angela Merkel ist.

Auch an den Bewertungen hier erkennt man, dass einige gar nicht verstehen, was andere Leute überhaupt schreiben. Da wird der eine mit Minus überhäuft, obwohl er das gleiche sagt, wie der mit dem meisten Plus.

Schon erschreckend ;)
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03.01.2011 15:49 Uhr von quade34
 
+1 | -1
 
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sobel, das ist einer der Gründe für die fehlende Sozialkompetenz.
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03.01.2011 16:14 Uhr von quade34
 
+1 | -1
 
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hat auch nur Hauptschule! aber sicher aus einer Zeit, in der die Lehrer dort etwas zu sagen hatten und nicht wie jetzt, wo die " Herren Schüler" bestimmen wo es lang geht.
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03.01.2011 16:49 Uhr von Selle
 
+1 | -0
 
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damals != früher: Ein Elektriker hat heute ganz andere Aufgaben! Und beim Tischler nicht anders. Heute wird, außer beim Tischler nebenan, mit großen und teuren Maschinen gearbeitet. Die muss man bedienen, einstellen können . Ein Elektriker muss Kabel legen, Netzwerke installieren, Lüftungsanlagen betreuen ... etc.
Bestes Beispiel "Mechatroniker". Heutzutage wird doch kein richtiger KFZ-Mechaniker mehr ausgebildet. Die Wissen wie ein Motor funktioniert, bekommen ansonsten nur das auslesen von Fehler und die Installation von neuer Software beigebracht.
Das Problem ist hierbei, dass sich die Anforderungen an einen Bewerber / Beruf stetig ändern...Aber unser Schul- und Bildungssystem bestehen bleibt... ist doch klar, das es irgenwann knallt!

[ nachträglich editiert von Selle ]
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03.01.2011 17:19 Uhr von farm666
 
+4 | -0
 
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Die: sogenannte wirtschaft bedient sich einfach von vorhandenen ressourcen(Menschen,Wissen,Bildung) und tut fast garnichts um diese zu fördern oder zu erhalten. Am ende bleibt der staat alleine auf dem problem sitzen, die wirtschaft jammert, und banken werden mit Milliarden gerettet.... wunderbar!!

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