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Lebensversicherungen stehen harte Zeiten bevor

Nach fallenden Zinsen der letzten Jahre am Kapitalmarkt müssen nun auch viele deutsche Versicherungsunternehmen diese "Flaute" an ihre Kunden mit Lebens- und Rentenversicherungen weitergeben.

Dabei soll nicht nur die Überschussbeteiligung für die Lebens- und Rentenversicherungen gesenkt werden, sondern auch der Garantiezins. Im Vergleich zu 2001 betrug die durchschnittliche Überschussbeteiligung noch sieben Prozent, die nun nur noch bei 4,08 bis 4,23 Prozent liegt.

Allianz hat in diesem Zug bereits angekündigt, dass die Sparanteile in Zukunft nur noch mit 4,1 Prozent verzinst werden. Die Ursache für die sinkenden Zinsen begründen sich aus den sinkenden Zinsen für die angelegten Wertpapiere der Versicherungsunternehmen.


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WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Zinsen, Lebensversicherung, Rentenversicherung
Quelle: www.spiegel.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.01.2011 11:03 Uhr von Marius2007
 
+7 | -1
 
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edit[Joe1405]
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03.01.2011 12:39 Uhr von w0rkaholic
 
+32 | -4
 
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Und jedes Mal frag ich mich: "Geld" soll all unsere Probleme verursachen? Alles was wir bereits haben, ist doch total unabhängig von Geld, sämtliche Güter, Rohstoffe und Arbeitskräfte sind da, aber das Geld soll fehlen? Dabei wandert doch Geld immer nur, niemand vernichtet tatsächlich Geld, sondern gibt es doch immer nur von einer Hand in die nächste - ich komme daher nur zu einem logischen Schluss, eine Handvoll Menschen verfügt über einen unvorstellbar großen Anteil am Geld und rückt nichts raus und eine unvorstellbar große Anzahl an Menschen hat kaum Kohle und rückt alles raus bzw. macht sogar Schulden für Schwachsinn (Schlimm genug, dass es bei Autos "normal" ist diese auf viele Jahre zu finanzieren, jetzt macht man es schon beim Fernseher und bei der Kaffeemaschine)! Dabei ist die Lösung so einfach, wenn man keine 500,- EUR für einen Fernseher übrig hat, dann kauft man sich keinen!

Etwas Off-Topic alles merke ich gerade, macht aber nix :-)
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03.01.2011 13:03 Uhr von DaKarl
 
+11 | -2
 
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@workaholic: Seh ich absolut genauso.
Aber leider gibt es ja keine Vermögenssteuer mehr. Das wäre doch grade der nötige Anreiz für Leute mit viel Geld, dieses auch wieder auszugeben.
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03.01.2011 13:14 Uhr von EyeOfTheDark
 
+6 | -6
 
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Am besten: das Geld ganz abschaffen...
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03.01.2011 14:35 Uhr von CoffeMaker
 
+13 | -2
 
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"das Geld ganz abschaffen... "

Keine gute Idee. Ich hab echt keine Lust meinen Lohn in Apfelsinen dann in Brot, Wurst und sonstiges zu tauschen.

Geld ist nur dazu da den Handel zu vereinfachen. Wenn hinter dem Geld Güter stehen heißt das.

Was mit dem Geld gemacht wird ist die Perversion, nicht das Geld selbst. Selbst die Verzinsung im Rahmen einer Altersvorsorge oder sonstiges ist ok wenn mit dem Geld gesorgt wird neue Güter zu Schaffen und nicht wie es die Banken machen, mit Geld zu Geld machen. Das das nicht gut geht da braucht man kein Ökonomiestudium um das zu sehen. Desweiteren Geld zu schaffen ohne das man Geld besitzt, ist auch ein Unding und nur in unserer heutigen modernen Zeit möglich.

Die Verteilung des wirtschaftlichen Reichtums spielt ebenfalls eine große Rolle.

Zum Topic: Die Zinsen die die Versicherung bieten ist ja gerade mal der Inflationsausgleich. Ich glaube da würde ich mir eine andere Anlage suchen.
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03.01.2011 15:00 Uhr von Schwertträger
 
+8 | -3
 
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@Internet-Vorstand: Dann verleiht aber auch niemand mehr Geld. Ohne irgendeinen Zins gibt es keinen Anreiz Geld zu verleihen.
Ohne geliehenes Geld hast Du aber als Einzelperson keine Chance, einen neuen Betrieb auf die Beine zu stellen.

Es muss also ein Zwischending geben.


p.s. Deine private Alterversorgung könntest Du ohne Zinsen dann auch gleich knicken.
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03.01.2011 21:23 Uhr von Borgir
 
+1 | -0
 
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Lebensversicherungen: waren schon immer eine denkbar schlechte Anlage. Aber die Provisionen stimmen also werden sie von jedem Makler angeboten.
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04.01.2011 08:20 Uhr von DeeRow
 
+4 | -3
 
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Wieso, Schwert, das ist DIE Lösung. Ohne Zinsen verleiht niemand mehr Geld. Ohne das habe ich als Einzelner keine Möglichkeit mehr, einen Betrieb aufzumachen... stimmt auch. Also, jetzt kommts, suche ich mir Leute, die mit mir zusammen sowas aufziehen... dann ist auch die Verantwortung geteilt :)

Guter Betrieb, wenn jeder Arbeiter einen Teil sein eigen nennen kann. Fördert die Motivation, und beschlossen werden Sachen auf Versammlungen.

Aber die Verknechtung der Gesellschaft, wozu der Zinsscheiss auch da ist, ist dann natürlich nicht mehr gegeben. Schade :)
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04.01.2011 10:57 Uhr von Jummi
 
+2 | -1
 
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@w0rkaholc: " "Geld" soll all unsere Probleme verursachen? Alles was wir bereits haben, ist doch total unabhängig von Geld, sämtliche Güter, Rohstoffe und Arbeitskräfte sind da, aber das Geld soll fehlen? Dabei wandert doch Geld immer nur, niemand vernichtet tatsächlich Geld, sondern gibt es doch immer nur von einer Hand in die nächste - ich komme daher nur zu einem logischen Schluss, eine Handvoll Menschen verfügt über einen unvorstellbar großen Anteil am Geld und rückt nichts raus und eine unvorstellbar große Anzahl an Menschen hat kaum Kohle und rückt alles raus bzw. macht sogar Schulden für Schwachsinn (Schlimm genug, dass es bei Autos "normal" ist diese auf viele Jahre zu finanzieren, jetzt macht man es schon beim Fernseher und bei der Kaffeemaschine)! Dabei ist die Lösung so einfach, wenn man keine 500,- EUR für einen Fernseher übrig hat, dann kauft man sich keinen! "

Seh ich auch so, das ist halt der Kapitalismus.

Im Übrigen müßte es nicht heißen; harte Zeiten für Lebensversicherungen, sondern für Versicherte, da die immer tiefer in die Tasche greifen müssen und immer weniger bekommen.

@Internet-Vorstand
"Ich bin dafür dass Zinsen abgeschaft werden. Und dazu noch eine globale zu 100% von Edelmetallen gedeckte Währung. Das wär schön. :) "

Wär ich auch dafür, da Zinsen das Leben verteuern, in allen Produkten und Dienstleistungen sind Zinsen enthalten, die jeder Konsument bezahlen muß.
Selbst die Arbeit des Menschen wird durch Zinsen teurer, da auch Firmen Zinsen bezahlen müssen.
Wer hat was von den Zinsen?
Doch nur die Banken, Versicherungen und die Reichen, die sich auf Kosten der Normalverdiener und Zinsenzahler ein schönes Leben machen können.

Der Staat könnte, wenn er die Banken verstaatlicht, auf Zinsen verzichten, da der Staat Steuern einnimmt und in einer Zinsfreien Wirtschaft die Unternehmen besser wirtschaften könnten, da sie keine Belastung mehr durch Zinsen hätten.
Die Angestellten der Staatsbank wären dann eben Angestellte des öffentlichen Dienstes.

Doch dazu müßte man den Kapitalismus als Wirtschaftsform abschaffen.
Das geht, dazu braucht man nicht mal das Grundgesetz ändern, da dort die Wirtschaftsform Kapitalismus nicht vorgeschrieben ist.
Es ist dem Volk selbst überlassen, welche Wirtschaftsform es wählt.
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04.01.2011 11:08 Uhr von Hafturlaub
 
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DeeRow: Und warum machst du es nicht schon heute? Du/ Ihr solltet ja einen enormen Wettbewerbsvorteil haben, da ihr motiviert seid und keinerlei Zinsen zahlen müsst.
Übrigens wird sich in weiten Teilen der muslimischen Welt an das Zinsverbot gehalten. Du kannst also schon heute die paradiesischen Lebensumstände einer "zinsknechtfreien" Gesellschaft dort bewundern.
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04.01.2011 12:07 Uhr von fullflavior
 
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Freigeld: Es gibt auch alternative Geldsysteme die ohne Zins- und Zinseszins auskommen, z.B. Freigeldsysteme. Im Prinzip muß hier derjenige, der Geld zu einem festgelegten Termin besitzt eine Abgabe zahlen. Da niemand die Abgabe zahlen will, wird sehr viel investiert. Regional hat das 1932 im österreichischen Wörgl schon so gut funktioniert, daß mit der Armee gedroht werden mußte, um das Schwundgeld-Experiment zu beenden.

Ansonsten denke ich dass das Zinssystem spätestens dann zusammenbricht, wenn einzelne Personen Industriestaaten kaufen können oder feststellen, dass so viel Geld vorhanden ist, dass damit mehrmals die ganze Erde bezahlt werden könnte. Aber letzteres nennt sich dann wohl weltweite Hyperinflation. Noch vorher eine Revolution gegen die Geldsysteme zu starten, wäre natürlich auch eine Alternative. Henry Ford meinte: "Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar schon morgen früh."
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04.01.2011 12:07 Uhr von Jummi
 
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@Schwertträger: "Dann verleiht aber auch niemand mehr Geld. Ohne irgendeinen Zins gibt es keinen Anreiz Geld zu verleihen.
Ohne geliehenes Geld hast Du aber als Einzelperson keine Chance, einen neuen Betrieb auf die Beine zu stellen."


Doch, die staatliche Bank kann ebenso Geld verleihen.
Sie bräuchte aber keine Zinsen kassieren, da der Staat sich aus Steuern finanziert und, in einer zinsfreien Wirtschaft würde der Binnenmarkt gestärkt werden, da die Menschen mehr Geld zur Verfügung hätten, weil sie keine Zinsen mehr zahlen müssen.
Die Wirtschaft, die reale Wirtschaft, würde also besser funktionieren, da keine Zinsen und Spekulationen die Produkte und Dienstleistungen verteuern würden.
Neue Arbeitsplätze würden entstehen, da ohne Zinsbelastung für die Betriebe, das Geld in die Wirtschaft fließt.

Der Staat selbst könnte ebenso besser wirtschaften, da er keine Zinsen und Zinseszinsen an Banken zahlen müsste.
Der Staat hat Aufgaben zu erfüllen, in Bereichen wie Soziales, Bildung, Gesundheit, Kultur und Sicherheit, wie einfach wären die Aufgaben ohne Zinsen zu erfüllen!?


"Es muss also ein Zwischending geben."

Eben, ohne Zinsen und Spekulation!


p.s. Deine private Alterversorgung könntest Du ohne Zinsen dann auch gleich knicken.

Wieso?
Die private Altersvorsorge ist ja gerade jetzt gefährdet, da dieses Zinssystem mit den Spekulationsblasen eben nicht krisensicher ist!
Besser wäre eine Anlage, die auf einem massiven Boden gedeiht.
Massiv heißt real und nicht spekulativ.
Wer kann denn garantieren, daß die Zinsen, die für die heutigen Anlagen erwirtschaftet werden müssen, auch morgen noch erwirtschaftet werden?
Keiner!
Wenn man aber ein anderes System einführt, von mir aus alles Steuerfinanziert, dann ist das ein reales System, und nicht spekulativ, weil Steuern, wenn sie gerecht eingetrieben werden, jeder Mensch bezahlt.
Das ist vergleichbar mit einer Bürgerversicherung, in die alle Menschen mit Einkommen einzahlen.
Eigentlich braucht man dann auch keine private Altersvorsorge mehr, da man dann auch genug Rente zum Leben bekommt.

´Die private Altersvorsorge, zB. Riesterrente, war doch nur eine Erfindung der neoliberalen Politiker, sie wollten damit die privaten Versicherungen stärken und haben der gesetzlichen Rentenversicherung geschadet.
Gestärkt hätte man die ges. Rentenversicherung mit der Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes und der Verkürzung der Arbeitszeit, mit Lohnausgleich.

Wir werden eines Tages nicht umhin kommen, eine Bürgerversicherung einzuführen, ähnlich wie in der Schweiz, da es immer weniger Einzahler gibt, die das Gesundheits´- und Rentenversicherungssystem finanzieren.
Billigjobber zahlen nun mal kaum Beiträge, also müssen alle Menschen, vom Arbeiter bis zum Politiker in Zukunft dort einzahlen.
Die vielen Krankenkassen, mit ihren teuren Vorständen, wären überflüssig.

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