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ADAC warnt vor fiktiven Erstattungen von Unfallschäden

Jost Kärger vom ADAC hat jetzt darauf hingewiesen, dass es Probleme geben kann, wenn man sich nach einem Verkehrsunfall das Geld von der Versicherung des Unfallgegners auszahlen lassen will.

Er verweist in diesem Zusammenhang auf ein Urteil des Bundesgerichtshofs. Demnach ist es zunächst möglich, die hohen Verrechnungssätze für die geleisteten Arbeitsstunden einer markengebundenen Werkstatt anzurechnen.

Kann die Versicherung aber eine kostengünstigere freie Werkstatt nachweisen, die den Schaden gleichwertig reparieren kann und gut erreichbar ist, ist dieser Stundensatz die Berechnungsgrundlage. Dies gilt allerdings nicht für Fahrzeuge unter drei Jahren und lückenlos Scheckheft gepflegten Autos.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Unfall, Warnung, ADAC, Abrechnung, Erstattung
Quelle: www.boulevard-baden.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.01.2011 11:02 Uhr von _Marcel_
 
+2 | -0
 
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Frage: Vielleicht leuchtet´s mir nicht so ein, aber gilt das jetzt nicht für Fahrzeuge, die jünger als 3 Jahre sind UND die ZUGLEICH lückenlos scheckheftgepflegt sind?

Weil da die Sprache von Fahrzeugen UND Autos ist in diesem Satz, könnte ich es ebenso verstehen, dass auch nur einer der beiden Fälle eintreten müsste.
Was zumindest mit der lückenlosen Scheckheftpflege bei mir der Fall wäre...
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03.01.2011 11:11 Uhr von leerpe
 
+6 | -0
 
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@_Marcel_: Dies gilt in beiden Fällen. Also wenn dein Fahrzeug von einer markengebundenen Werkstatt gepflegt wurde und du das in deinem Check-Heft nachweisen kannst, musst du auch keine Stundensatz einer anderen Werkstatt akzeptieren.
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03.01.2011 11:18 Uhr von marillion2
 
+19 | -7
 
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Idioten: Ich würds nochmehr einschränken:

Gilt nur für Fahrzeuge bis 3 Jahre, mit lückenlosem Scheckheft, nur Sonntags zwischen 14 und 14:05 Uhr bewegt, keine Hunde transportiert, keine Allwetterreifen, nur Shell V-Power getankt, alle drei Wochen poliert und gewachst ...
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03.01.2011 11:25 Uhr von _Marcel_
 
+6 | -1
 
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Schön zu lesen. Wobei mir das "markengebunden" unangenehm aufstößt. Früher haben die namhaften Auto-Hersteller nur Kulanz gezeigt, wenn die Scheckheftpflege nicht nur lückenlos sondern zudem ausschließlich in einer Vertragswerkstatt (also keine freien Werkstätten oder die anderer Hersteller) stattfand. Hierzu gab es glücklicherweise verschiedene Urteile, dass wenigstens das mit der Vertragswerkstatt nicht bindend sei.
Jedenfalls hat Audi mir ordentlich Kulanz entgegengebracht, als sie bei meinem 9 Jahre alten, scheckheftgepflegtem Audi im Sommer beide Vordertüren komplett lackiert haben. Der letzte Winter hatte Roststellen an den Türunterseiten verursacht. Und obwohl ich nicht immer in einer Audi/VW-Werkstatt war, war Audi sehr entgegenkommend und hatte sofort zugesagt, das zu übernehmen. Lediglich 120€ habe ich als Eigenanteil leisten müssen. Bei knapp 1.000€ Gesamtrechnung... :) Das kannste bei anderen Herstellern mal getrost vergessen!
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03.01.2011 12:14 Uhr von mAdmin
 
+11 | -0
 
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@marcel: stimmt, ein neun jahre altes auto sollte nicht an beiden türen rosten.:)
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03.01.2011 15:12 Uhr von AdiSimpson
 
+3 | -0
 
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@marcel: man hat ja auch 12 jahre garantie auf rost... bei fiat, honda etc. sehe da keine besondere kulanz
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03.01.2011 15:32 Uhr von _Marcel_
 
+2 | -0
 
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@ AdiSimpson: Die mittlerweile von nahezu allen Auto-Herstellern gegebene Garantie, welche Du erwähnst, bezieht sich auf eine DURCHrostung, und zwar von innen nach außen.
Da jedoch kein Auto von innen nach außen innnerhalb 12 Jahrens durchrostet, ist es ein Leichtes als Hersteller, solche Garantien zu gewähren.

Da es sich weder um Produktionsfehler noch nachweisbare Schäden und erst recht nicht um eine Durchrostung handelte, war es eine reine Kulanzleistung seitens Audi...

Nach neun Jahren kann ein KFZ schon mal rostige Stellen kriegen. Normal. Besonders nach so einem Winter wie 2009/2010.
Umso erfreulicher diese nicht erwartete und unkomplizierte Reaktion auf eine nicht wirklich ernstgemeinte Kulanzanfrage für ein 9-jähriges Auto! ;)

Die Vollverzinkung war leider nicht das Allheilmittel. Zumindest nicht an beweglichen Teilen. Sehen wir mal, wie es mit den Komplett-Alu-Karosserien aussehen wird...

Und nun genug mit der Lobpreisung! *g*

[ nachträglich editiert von _Marcel_ ]
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04.01.2011 10:51 Uhr von Spaßbürger
 
+1 | -0
 
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@AdiSimpson / _Marcel_: Also mein Fiat hat nach 12 Jahren noch kein Rost. Das Fahrzeug wurde von mir neu gekauft 1999 und jeden Winter (auch 2009/2010) jeden Tag gefahren!
Bisher hatte ich kein Kulanz nötig.
Ein Freund hat das gleich Modell gleich 2 mal (12/13 Jahre alt) auch kein Rost.

Irgendwie lächerlich nach 9 Jahren Rost an den Türen zu haben.
OK Mercedes kann das noch viel besser und tauscht nach 5 Jahren reihenweise Türen bei der A- und B-Klasse.

Und dann den Pfusch mit Kulanz schönreden.

Davon wird die Qualität nicht besser. Anstatt froh über die Kulanz zu sein sollte man sich nicht bedanken sondern denen die Hölle heiß machen!
Schon einen Brief an AutoBild, ams etc geschrieben und über diesen Peinlichen Fall berichtet?

Denn nach 9 Jahren ist es übelst Peinlich wenn gleich beide Türen Rosten, auch nach einenm Winter wie 2009/2010!
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04.01.2011 17:31 Uhr von huschi
 
+0 | -0
 
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Worum gehts? Stellt Euch doch mal die Frage worum es in der News eigentlich geht.
Es geht um "hohe Verrechnungssätze".
Wann sind diese Sätze so hoch?
Wenn die Werkstatt hört "mir ist einer drauf/rein gefahren". Dann legen die direkt mal ein paar Euro drauf, denn die Versicherung zahlt das schließlich.
Aber wer gibt den Versicherungen das Geld? Richtig, wir alle.

D.h. letzten Endes geht es auch um die allgemeine Kostensenkung für uns alle.
(Auch wenn wir die niemals zu spüren bekommen. Aber das ist ein anderes Thema.)

huschi.

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