03.01.11 06:31 Uhr
 3.146
 

CEBR: Überlebenschance des "Euro" liegt bei 20 Prozent

Wirtschaftswissenschaftler des britischen Centre for Economics and Business Research (CEBR) sehen kaum eine Zukunft für die Gemeinschaftswährung Euro. Dessen Chef Douglas McWilliams beziffert die Überlebenschancen für den Euro in den kommenden zehn Jahren auf gerade einmal 20 Prozent.

Grund für den Pessimismus der britischen Forscher sind die enormen Schulden der "Südländer" Spanien und Italien auf dem freien Kapitalmarkt. Bereits im Frühjahr 2011 stehen Staatsanleihen von mehr als 400 Milliarden Euro zur Refinanzierung an. Das könnte eine erneute Krise auslösen, so die Forscher.

Derweil sprachen sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Staatspräsident Nikolas Sarkozy in ihren Ansprachen für die Gemeinschaftswährung aus. "Wir müssen den Euro stärken", so der Appell der deutschen Regierungschefin.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Prozent, Krise, Angela Merkel, Währung, Finanzierung
Quelle: www.welt.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Angela Merkel wohl auch gegen weitere EU-Beitrittsverhandlungen mit Türkei
Heidelberg: Flüchtlingsjunge aus Afghanistan dankt Angela Merkel
Erste deutsche Charlie-Hebdo-Werbung zeigt Angela Merkel auf dem Klo

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
03.01.2011 06:31 Uhr von Rheinnachrichten
 
+12 | -0
 
ANZEIGEN
Nach der Nachricht von gestern nun etwas populistisches. Ich glaube nicht, dass der Euro scheitert. Allerdings sind die Drohkulissen gewaltig. Schon die Summe von 400 Milliarden Euro ist kaum vorstellbar.

Auf der anderen Seite reicht es, wenn die Kritiker die Gemeinschaftswährung herunterreden und so die Staatsanleihen in Misskredit bringen. Die Frage muss also lauten: Welches Interesse kann ein britisches Institut am Scheitern des Euro haben?

Na, kommt Ihr drauf?
Kommentar ansehen
03.01.2011 06:54 Uhr von Perisecor
 
+20 | -34
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
03.01.2011 06:55 Uhr von realsatire
 
+13 | -4
 
ANZEIGEN
Gewinne bringt die EU nur für Banken und Anleger, das gilt nicht nur für Deutschland.
Leider wird sich keiner finden der schnell und hart dagegen vorgeht, nur dann hätte der Euro und auch die EU eine Chance zu überleben.
Die Zeche für alle Versuche eine Einheitswährung und unpassende Wirtschaftseinheit durchzuprügeln zahlen wie immer die kleinen Bürger. Eigentlich also die Mehrheit, aber die Stimmen dieser wird nicht gehört da oben.
Kommentar ansehen
03.01.2011 07:27 Uhr von unomagan
 
+5 | -4
 
ANZEIGEN
Enorme: Schulden bedeuten nicht das aus eines Staates. Siehe USA :)
Kommentar ansehen
03.01.2011 07:49 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
+15 | -2
 
ANZEIGEN
Jaja, der Brite sagt der Euro wird Und der Brite sagt das nur weil ihm seine Pfund lieber sind als der Euro.

Aber schön das die Leute so dumm sind und darauf reinfallen. Das ist dann die selbsterfüllende Prophezeiung.
Dann kommt am ende noch die Partei an die Macht, die den Euro abschaffen will und zack hat das CEBR recht gehabt.

Komisch find ich nur das bei den zigtausenden von leuten auf deutschlands einkaufsmeilen, die sich gegenseitig seit november das shopping schwer machen, die meisten davon immernoch denken unsere Wirtschaft ist kurz vor dem Kollaps...

Und sowieso, keiner von denen konnte mir bisher erklären wie die Währung zusammenbrechen soll.
Vielleicht denken sie ja das irgendwann mal das Geld einfach alle ist.

Geld/Preisverfall ist jedenfalls berechenbar und kommt nicht daher geflogen und macht mal eben den Euro kaputt, es sei denn die bevölkerung nutzt die währung nichtmehr zum bezahlen, was wiederrum eine Vertrauensfrage ist.

Edit:
Den euro stärken heisst gegen den Pessimismus anreden bzw. handeln und den Leuten Vertrauen in die Währung zu geben, damit das Geld nicht entwertet wird, wenn leute nichtmehr mit Euro bezahlen wollen.

[ nachträglich editiert von DesWahnsinnsFetteKuh ]
Kommentar ansehen
03.01.2011 07:54 Uhr von Rheinnachrichten
 
+3 | -7
 
ANZEIGEN
@perisecor@desWahnsinnsFetteKuh: You´ve got it!
Kommentar ansehen
03.01.2011 07:55 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
pardon, verclickt

[ nachträglich editiert von DesWahnsinnsFetteKuh ]
Kommentar ansehen
03.01.2011 08:17 Uhr von Hanno63
 
+1 | -3
 
ANZEIGEN
wenn die Briten lästern oder unken, dann tut etwas in Wirklichkeit "ihnen" weh..........
....und "das" ist gut so....

Frage:
warum kommen so viele Leute, über viele andere Länder hinweg, explizit zu uns...??? und wollen nicht so gerne nach "GB", ....
warum kaufen viele Leute bei uns , ausser bei Mode-Klamotten, lieber bei uns ein..??
....Na..?? ...Idee..??
Kommentar ansehen
03.01.2011 08:33 Uhr von meks3478
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
...Grund für den Pessimismus der britischen Forscher sind die gesteigerten Einnahmen durch Spekulationen die man durch Verbreiten von Lügen und Desinformationen erwarten kann....

[ nachträglich editiert von meks3478 ]
Kommentar ansehen
03.01.2011 08:44 Uhr von Perisecor
 
+6 | -6
 
ANZEIGEN
@ realsatire

Gewinne für Banken und Anleger werden nicht durch die EU realisiert. Von der EU profitieren gerade die Betriebe, die etwas herstellen und dafür Import und/oder Export bemühen müssen.

"zahlen wie immer die kleinen Bürger."

Der kleine Bürger ist nicht, wie oft angenommen, der Hartz4ler nebenan.

"Eigentlich also die Mehrheit, aber die Stimmen dieser wird nicht gehört da oben. "

Wäre toll, wenn man irgendwie alle paar Jahre abstimmen dürfte, von wem man denn regiert werden will. Oh, warte, sowas gibt´s ja schon!

@ bertl058

Doch, nach der Wende z.B. Mittlerweile wird sowas über alle Währungen gesagt, egal ob Pfund Sterling, Renminbi, US Dollar, Yen oder jetzt eben Euro.

@ ImmerNurIch

"Aber -- mach weiter, damit wir mehr lachen können."

Hättest mal lieber weniger Kinder gemacht und/oder was anständiges gelernt.

"Ich hoffe nur, dass auch du BALD in die Hartz-IV-Grube stürzt und dort erfährst, ob man dort arm ist oder nicht!!! "

Ich habe als nicht-EU-Ausländer keinerlei Anspruch auf Hartz4. Andererseits habe ich, wie dir gegenüber bereits erwähnt, auch ein äußerst nützliches Studium an einer sehr bekannten und geschätzten Hochschule abgeschlossen. Solange es eine Zivilisation gibt, finde ich arbeit. Und für alles, was danach kommt, habe ich ein Haus in den Bergen New Hampshires :-)

"ob man dort arm ist oder nicht!!! "

Wer in einem gemauerten Haus mit Fenstern und Türen, Heizung, Strom und fließend Wasser sitzt, ist nicht arm. Leute wie du, die dann auch noch über einen Computer, Internet und vor allem die Zeit, sowas zu nutzen, verfügen, sind schon 2x nicht arm.

"Du hast noch nicht einmal kapiert, dass diese von dir angeführten fiktiven "Rückführungen" NICHTS bei denen ankommt, die dafür bluten dürfen."

Wer blutet denn dafür? Richtig, die Angestellten und Firmen, die im Gegenzug mehr Aufträge aus der EU erhalten und die günstig EU Ware (z.B. Lebensmittel) konsumieren können.

Die Leute, die im sozialen Netz hängen, profitieren sogar ausschließlich von der Rückführung, weil sie keine Abgaben zu leisten haben.


Aber nochmal, damit auch du es verstehst;
Arbeiten und andere Hobbys als Kindermachen suchen, dann muss man auch nicht 24/7 im Internet rumweinen, wie furchtbar fiesgemein die EU, die Regierung und das ganze Leben überhaupt sind.

Schön jedoch, dass du über meine Posts lachen kannst. Denn wie du sagst, hast du ja sonst nie etwas zu lachen.
Kommentar ansehen
03.01.2011 09:13 Uhr von Selle
 
+9 | -1
 
ANZEIGEN
unsere Exporte lägen auch ohne EU auf Platz 1.
Hin oder her, wir müssen aber auchmal wieder auf unser Land schauen. Strassen, Winterdienste, Arbeitsplätze....
anstatt nur Geld ins Ausland zu pumpen, sollte es mal bei uns angelegt werden.
Kommentar ansehen
03.01.2011 09:13 Uhr von Hanno63
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
noch etwas: wieso können wir immernoch , die ganze "Verwandtschaft in direkter Linie", welche keine "eigene" Versicherung hat , auch in der Türkei mit-kranken-versichern...??
Das sind allerdings jetzt "nur" aktuelle Beispiele ,...bitte nicht jetzt "böse" angesprochen fühlen.

Wieviel Gelder verschwinden dort an Leute die es normal ja oft garnicht gibt..?
Wo ist das Geld , was man so vielen türkischen Arbeitern hier in Deutschland, versprochen hat für die Beteiligung an Hotel-Bau-Objekten , von z.B. Hamburger Zuhältern mit Versprechungen gemacht für angeblich hohen Gewinn, bei Zahlungen von 100 - 200 € (damals noch DM) im Monat ....(über ca. 30 Jahre)
und inzwischen sind die Hotel-Leute oft verschwunden mit dem Gewinn und die Hotels verschlampt oder sonst herruntergekommen = haben ja genug eingebracht und sollten renoviert werden.
Die Leute warten noch heute oft auf "ihren" Gewinn.

Alles "das" wird von uns mitgetragen , direkt oder indirekt und das sind ja keine "Peanuts" sondern auch immer so einige Millionen-Beträge.
Also:.... wenn eine bessere Währung existieren sollte ....wo..??

[ nachträglich editiert von Hanno63 ]
Kommentar ansehen
03.01.2011 09:47 Uhr von maretz
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
hmm: sorry, ich sehe den Euro nur noch als Projekt welches unsere verlogene Regierung irgendwie durchdrücken will - ganz gleich auf welche Kosten....

Hintergrund ist dabei ganz einfach: Wie soll eine einheitliche Währung funktionieren - wenn die für Staaten mit unterschiedlichen Regierungen ausgegeben wird? Jeder kann da praktisch im "Inland" machen was er will - und wenn es nicht klappt nimmt man eben was aus dem Rettungskredit zur Hilfe. Dabei ist aber nicht mal gesichert das die Staaten das dann zurückzahlen können (oder glaubt irgendwer daran das Griechenland je seine Schulden wieder zurückzahlen könnte?). Dazu kommen lokale Feinheiten -> z.B. das in einigen Ostblock-Staaten es durchaus normal ist das jeder ne Hand für Schwarzgeld offenhält. D.h. da geht dann dem Staat auch wieder was verloren - und da macht keiner was gegen (weil eben auch die Polizei die Hand aufhält).

Dann nimmt man in dieses System JEDEN auf der nich bei 3 auf den Bäumen ist. Dabei hat man eben Staaten mit aufgenommen die praktisch pleite sind oder bei denen das Wirtschaftssystem soweit hinter den "Top-Mitgliedern" ist das der Vergleich nicht möglich ist. Auch diese Länder müssen mitgeschleppt werden - und die haben genauso den Euro und schwächen den ab.

Von daher sehe ich das einfach nur noch als Projekt der Regierungen um sich nicht selbst diesen Misserfolg eingestehen zu müssen! Es ist aber ja auch einfach - wenn ich als Bundeskanzler oder Minister heute kaltlächelnd nen Scheck über einige Millionen unterschreibe - dann bin ich schon soweit weg von der Realität das ich gar nicht mehr weiss was der normale private Haushalt überhaupt noch an Geld zur Verfügung hat. Also sieht es erstmal so aus: Klasse Euro - alle haben dieselbe Währung, ich kann in Frankreich ohne Tausch bezahlen usw. Nur selbst DAS ist ein Trugschluss -> ich kann zwar im Ostblock dann ggf. mit dem Euro bezahlen - nur habe ich hier ein ganz anderes Gehalt als der osteuropäische Arbeiter. Das bedeutet aber auch das dessen Preisstruktur ganz anders ist als unsere (und auch die Steuern,...). Das Brot was in D eben 1 Euro kostet gibt es dort zu 30 ct... Und das kann für eine gemeinsame Währung einfach nicht funktionieren -> da die Vorraussetzungen in den teilnehmenden Ländern eben einfach nicht gleich sind!
Kommentar ansehen
03.01.2011 11:29 Uhr von Perisecor
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
@ Wil: Joa find ich gut. Je weniger Leute lernen, desto größer werden meine Alleinstellungsmerkmale, desto mehr Geld bekomm ich.

"Was kann ich dafür, das wir keine richtigen Kerle in der Regierung haben, und dieses immer wieder verschoben wurde."

Aufhören, Sachen anzukündigen, von denen du nichts verstehst? Selbst in die Regierung wechseln? Da gäbe es viele Möglichkeiten.
Kommentar ansehen
03.01.2011 12:50 Uhr von Herkoo
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@ImmerNurIch: Plus von mir,lachen soll ja gesund sein.
Kommentar ansehen
03.01.2011 19:51 Uhr von Grauezelle
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Ein zusammenbruch des Euro´s: wäre eine Katastrophe für uns alle! Wir profitieren vom Euro. Ohne den Euro würde unsere Währung ungefähr den doppelten Wert haben. Das wäre tödlich für unsere Wirtschaft. Außerdem geht es uns doch gut, aber jeder jammert hier auf ganz hohen Niveau!

Naja, wer lieber wieder Arbeitslos sein will, weil die Wirtschaft in Deutschland dann einbricht, soll weiter gegen den Euro wettern. Klar ist, das die DM in der alten Form nie wieder bestehen wird, da diese mittlerweile schon längst zusammengebrochen wäre.

Bildung macht schlau! :-)
Kommentar ansehen
03.01.2011 20:40 Uhr von moloche
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
glaube nicht: ich habe von Wirtschaft wenig Ahnung, aber wenn die 20% stimmen würden, wäre es sicher auch bei den Experten von Frankreich und Deutschland bekannt.
Ich traue denen zwar einiges zu, aber das sie blind ins offene Messer rennen, auch nicht.

Bei aller Lästerei über die Politiker, so dumm sind sie und vor allem (!) ihre Berater nun auch nicht.
Kommentar ansehen
03.01.2011 21:04 Uhr von shadow#
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Fickt euch, Tommies: Das Pfund beißt zuerst ins Gras.
Kommentar ansehen
06.01.2011 13:25 Uhr von Jepi123
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Das Problem!! Sollte die EWU auseinanderfliegen und Deutschland zur DE-Mark zurückkehren, dann wird dei D-Mark eine sofortige Aufwertung erfahren. D.h.:
Inflation mit schmerzenden Preissteigerungen
Weniger Import und Export
Inlandsnachfrage geht zurück
hochschnellende Arbeitslosigkeit

Das sind die 4 grössten Probleme und die kann Berlin nicht mal eben mit einem "Rettungsschirm" auffangen. Und es wird im ganzen EU Raum kein Land geben das in der Lage dazu ist. Sollte Deutschland darüber stolpern wankt die ganze EU! Und das kann nicht richtig sein, daß man in die 50er Jahre zurückfällt mit allem drum und dran.

Refresh |<-- <-   1-19/19   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Angela Merkel wohl auch gegen weitere EU-Beitrittsverhandlungen mit Türkei
Heidelberg: Flüchtlingsjunge aus Afghanistan dankt Angela Merkel
Erste deutsche Charlie-Hebdo-Werbung zeigt Angela Merkel auf dem Klo


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?