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16 Millionen Dollar für Wikipedia zum zehnten Geburtstag

Nach dem Spendenaufruf seitens Jimmy Wales (Wikipedia-Gründer) haben über eine halbe Million Nutzer nun der Website Geld gespendet. Bis kurz vor Wikipedias zehntem Geburtstag am 5. Januar seien die Spenden der Wikimedia Foundation Nutzer gezählt worden.

Alleine im letzten Jahr seien so bis zu 16 Millionen Dollar zusammengekommen, so Wales. Die Gelder fließen in die Löhne der fix angestellten Mitarbeiter, mehr Bandbreite, die Wartung und Entwicklung der Online-Enzyklopädie.

Insgesamt seien über 500.000 Spenden getätigt worden, wobei der Durchschnittsbetrag bei 22 Dollar lag. Die Website sei weltweit die Nummer fünf der am meist besuchten Websites, so ihr Sprecher.


WebReporter: XvT0x
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Geburtstag, Spende, Wikipedia, Spendenaufruf, Jimmy Wales
Quelle: derstandard.at
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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.01.2011 20:27 Uhr von burAK-47
 
+7 | -41
 
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02.01.2011 21:05 Uhr von napster1989
 
+13 | -9
 
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Wikipedia: ist nunmal das nachschlagewerk no1... aber wenn man genaue infos haben sollte, muss man in "seriösen" quellen nachschlagen. oftmals liefert wiki einfach falsche infos! ...
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02.01.2011 21:17 Uhr von Urrn
 
+16 | -2
 
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@burAK-47: ne.
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02.01.2011 22:00 Uhr von no_trespassing
 
+18 | -3
 
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Wikipedia ist zwiespältig geworden: Ich verstehe den Anspruch, bei einer Online-Enzyklopädie, dass Admins auch mal durchgreifen müssen und bei 2 grundverschiedenen Meinungen eine durchgesetzt werden muss.

Was aber bei Wikipedia passiert, besonders bei der deutschen Version, ist nur noch Selbstherrlichkeit und hat mit Respekt vor der Arbeit längst nichts mehr zu tun.

Zudem gibt es vereinzelt Hinweise darauf, dass bestimmte Admins käuflich sind und im Auftrag von Firmen und Politik unliebsame Artikel komplett löschen, um auch die Historie verschwinden zu lassen.
Da ist es vorteilhaft, wenn die Seiten dann wenigstens auch von anderen gespiegelt werden.
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03.01.2011 00:45 Uhr von brezelking
 
+3 | -2
 
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@burAK-47 & @no_tresspassing: @burAK-47
Ich werde bestimmt nicht Herrn Assange und seinen Kampf gegen die gesamte Welt unterstützen.

@no_tresspassing
Das sind nichtnur Hinweise, ich hab es selbst oft genug miterlebt.
Es wird rigoros entfernt und zensiert wenn etwas nicht in das Weltbild bestimmter Personen passt.
Da kann man mit noch so vielen Quellen beweisen dass man im Recht ist, es wird nicht akzeptiert.
Frägt man nach warum kommen Antworten wie "Weil ich das Sage, fertig aus"
Das betrifft aber nicht nur Admins sondern auch einige, nennen wir sie mal "Poweruser".

Es wird Kritik an bestimmten Dingen dort nicht gestattet.
En weiterer Schritt in diese Richtung wurde mit dem Sinnlosen "Gesichtete Version" geschaffen.
Neue User werden Mundtot gemacht, genauso User die schon aufgefallen sind weil sie den Admins nicht alles nachplappern. Diese werden ausgeschlossen. Ihre Edits werden erst später freigeschalten, und auch nur wenn diese den Leuten in den Kram passen.

Ich habe deswegen Wikipedia vor ein paar Jahren den Rücken gekehrt. Meinen Account dort stillgelegt, und arbeite nichtmehr an Artikeln dort.
Und ich war gewiss einer der damals aktiveren Nutzer.


Das Ende vom Lied?
Es muss sowohl für Wikipedia als auch für WikiLeaks dringend eine Alternative her.

Eine Wikipedia Alternative ohne Zensur. Mit Admins die ihre Aufgabe machen, Administrieren, und nicht ihre eigene Meinung durchsetzen.

Eine WikiLeaks Alternative die wirklich das Ziel der freien Information hat. Und nicht irgendwelchen Banken und sonstigen droht und ihnen den Krieg erklärt.
Wo es auserdem nicht um den Kult einer einzelnen Person geht um die herum das Projekt aufgebaut wird.
Wo abgewogen werden kann welche Informationen wirklich veröffentlicht werden sollten.
NEIN es ist nicht gut Kundendaten von Banken und ähnliches veröffentlichen zu wollen um diesen zu schaden.
Die Weitreiche diese Handlung ist mehr als nur irgend ein geldgeiler Konzern der eventuell in die Knie geht.
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03.01.2011 07:08 Uhr von derNameIstProgramm
 
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@brezelking: "Wo es auserdem nicht um den Kult einer einzelnen Person geht um die herum das Projekt aufgebaut wird."

Hast du den Vortrag von Daniel Domscheit-Berg zu Openleaks auf der 27C3 mitbekommen? Wenn ja, dann hast du sicherlich bemerkt, dass dieser Personenkult oft gar nicht gewollt ist, und einem vom Publik / von der Öffentlichkeit aufgedrückt wird. Domscheit-Berg hat ja damit gedroht den Vortrag abzubrechen, wenn die Leute nicht aufhören ihn persönlich zu beklatschen. Ich denke das Problem ist noch größer als alles andere. Die Öffentlichkeit und Medien, die lieber einen "Messias" wollen, anstatt sich hinter die Sache selbst zu stellen. Assange übertreibt es mit seinem Egotrip, aber die Medien sind da nicht ganz unschuldig. Ist doch die Info, was Assange gestern zum Abendessen gegessen hat wichtiger, als die letzten 1000 Dokumente die Wikileaks veröffentlicht hat.

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