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Iran: Zum Tode verurteilte Iranerin Aschtiani gibt Pressekonferenz

Die im Iran zum Tode durch Steinigung verurteilte Aschtiani durfte für eine Pressekonferenz, organisiert von den Justizbehörden des Landes, das Gefängnis verlassen. Die Iranerin gab bei dieser bekannt, dass sie die beiden inhaftierten deutschen Journalisten verklagen möchte.

Die zwei Reporter werden seit dem 10. Oktober des letzten Jahres im Iran festgehalten, weil sie angeblich ohne Journalistenvisum in das Land eingereist waren, um die zum Tode Verurteilte zu interviewen.

Zu der Pressekonferenz von Aschtiani waren einige ausländische Medien eingeladen worden. Beobachter gehen davon aus, dass es sich bei dem Auftritt der Verurteilten um einen Deal zwischen ihr und der iranischen Justiz handelt. Diese hatte diesen Auftritt offenbar zu Propagandazwecken inszeniert.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frau, Urteil, Iran, Pressekonferenz
Quelle: www.tagesschau.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.01.2011 16:40 Uhr von Borgir
 
+7 | -1
 
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Bleibt abzuwarten wie sich die Sache weiterentwickelt. Ich denke, dass man die Männer nach einer gewissen Zeit frei lassen wird. Der Iran kann sich nicht erlauben, mit einer Verurteilung letzten Kredit zu verspielen.
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02.01.2011 16:50 Uhr von Klassenfeind
 
+9 | -3
 
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Was die iranische Regierung: da macht, ist wohl an perversität nicht mehr zu übertreffen.

Vielleicht bekommt sie ja dafür einen nicht so schlimmen tod..wie auch immer, ich begreife das nicht, das eine zur Steinigung geweihte, diese Journalisten mit unsinnigen Beschuldigungen überhäuft und das Land preist, welches Sie gerade noch Steinigen wollte...vielleicht bleibt es auch dabei..

Diese Frau wird wohl vom Regieme erpresst

anders kann ich mir ihre Verhaltensweise nicht erklären.


OK. die Beiden waren viellt. nicht die Besten ihrer Zunft ( Bild am Sonntag )
aaber sie wollten ( möglicherweise ) nur gutes...oder so...

[ nachträglich editiert von Klassenfeind ]
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02.01.2011 16:53 Uhr von Rheinnachrichten
 
+9 | -2
 
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So schlimm das ausschaut: es macht Sinn, zumindest aus Sicht der verurteilten Frau.

Wer mit dem Tod auf so direkte Weise konfrontiert wird, unternimmt alles, um am Leben zu bleiben - auch, wenn man mit dem Feind zusammenarbeiten muss.

Die beiden Journalisten sind da wohl eher das Bauernopfer oder - noch etwas zynischer betrachtet - ein "Joker" im Pokerspiel mit den westlichen Mächten.
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02.01.2011 16:57 Uhr von DerTuerke81
 
+5 | -1
 
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news: die frau hat angst deswegen macht sie das
aber was soll die anzeige bringen wenn sie getötet wird?
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03.01.2011 04:16 Uhr von KamalaKurt
 
+3 | -2
 
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@MitZink was bist du für ein Perverser. Die Frau versucht vielleicht dem Tode zu entgehen und läßt sich zu diesem Interview verleiten. Das ist doch nur Selbsterhaltungtrieb. Würdest du denn nicht so handeln?

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