02.01.11 14:40 Uhr
 148
 

USA: Hohe Transportkosten verhinderten Rückgabe präkolumbianischer Kunstexponate

Ein Fabrikant hatte vor über 100 Jahren präkolumbianische Kunstgegenstände aus Südamerika (Costa Rica) in die USA (New York) mitgebracht. Einige der etwa 16.000 Unikate, die teilweise aus Jade und Gold angefertigt wurden, möchte man jetzt dem südamerikanischen Staat Costa Rica zurückgeben.

Das National Museum in dem Land würde die Grabbeigaben, Statuen und anderen Gegenstände gerne zurücknehmen, damit sie dort den Bestand des Museums bereichern würden. Dies wird aber momentan wegen der hohen Transportkosten von rund 59.000 US-Dollar scheitern.

Dieser Betrag kann jedoch noch nicht aufgebracht werden. Wie die "New York Times" meldete, will das Brooklyn Museum darüber hinaus die kostbarsten Teile behalten. Es wolle sich auch nur deshalb von den Kunstgegenständen trennen, weil die Lagerhallen überfüllt seien


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: USA, Museum, Kunst, Rückgabe, Costa Rica
Quelle: www.dradio.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

1 User-Kommentar Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
02.01.2011 14:40 Uhr von jsbach
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
Die Rückgabe hat für mich einen faden Beigeschmack, denn der Grund für die Überfüllung der Depots lassen auch einige Fragen offen, Wurden diese alten Kunstgegenstände damals legal ausgeführt oder geraubt…? (Bild zeigt Maya Maske aus dem damaligen entdeckten Kunstraub in München im Jahr 2008)

Refresh |<-- <-   1-1/1   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?