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EKD-Präses Nikolaus Schneider: Integration ist "Fördern" und "Fordern"

Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dapd hat sich der Präses der Evangelischen Kirche in Deutschland, Nikolaus Schneider, zur Integration geäußert. Demnach gebe es in Deutschland zwei grundlegende Probleme in Sachen Integrationspolitik, so Schneider.

Das erste Problem sei die langjährige Untätigkeit. Jahrzehntelang habe man "die Augen davor verschlossen", dass die Zuwanderung von "Gastarbeitern" auch Probleme mit sich bringe. Man habe geleugnet, dass Deutschland eine Einwanderungsgesellschaft sei. Nun stehe "nachholende Integration" an.

Das zweite Problem sei das gegenseitige Bestreben, sich aufeinander zuzubewegen. So müsse einerseits die einheimische Gesellschaft offen sein. Auf der anderen Seite sollten die Zugewanderten sich in das Leben ihrer Wahlheimat einbringen. "So haben beide Seiten eine Aufgabe", sagte Schneider weiter.


WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Integration, Förderung, EKD, Präses, Nikolaus Schneider
Quelle: www.rp-online.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.01.2011 11:57 Uhr von Rheinnachrichten
 
+5 | -2
 
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Nach der hitzigen Debatte am gestrigen Samstag hier ein neuer Ansatz zur Diskussion. Ich finde die Aussagen von Schneider geradezu bezeichnend, und doch liegt der Kompromiss nahe.

Offenbar - und auch das drückt das Interview aus - gibt es auf beiden Seiten Integrationsverweigerer. Allerdings gibt es auch Integrationsbefürworter. Ich habe manchmal den Eindruck, dass die Befürworter in der Debatte kaum wahrgenommen werden. Möglicherweise weil sie nicht laut genug sind.
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02.01.2011 12:01 Uhr von Glimmer
 
+2 | -18
 
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02.01.2011 12:15 Uhr von anderschd
 
+5 | -3
 
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Und welche: sollen das bitte sein?
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02.01.2011 12:18 Uhr von Ned_Flanders
 
+4 | -9
 
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ich zitiere So müsse einerseits die einheimische Gesellschaft offen sein.

Wen meint er mit "einheimische Gesellschaft"?
Es ist nur fair, wenn man von einer einheimische Gesellschaft spricht, wenn man auch die Menschen damit meint, die nachträglich die deutsche Staatsbürgerschaft erlangt haben.
Aber diese Menschen, gerade weil sie sich als Deutsche sehen, werden von den "Einheimischen" nicht als Deutsche anerkannt...

Obwohl die "Eingebürgerten" manchmal sogar besser in Wort, Schrift und Sprache sind, als manch ein alteingessener Deutsche, mit echten deutschen Wurzeln.

So funktioniert das nicht, liebe deutsche GmbH

[ nachträglich editiert von Ned_Flanders ]
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02.01.2011 12:18 Uhr von artefaktum
 
+6 | -3
 
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"Fördern und Fordern" für mich die politische Phrase des Jahrzehnts. Der Ausdruck wird geradezu inflationär benutzt.
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02.01.2011 12:31 Uhr von anderschd
 
+6 | -2
 
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Och menno. Ich will das jetzt aber wissen.

@Lewis

Wir sind hier bei SN. Ich bin auf alles gefasst.

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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02.01.2011 12:33 Uhr von artefaktum
 
+8 | -3
 
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@DerBelgarath: "Ich denke, man kann von den Einwanderern bei der Integration als conditio sine qua non verlangen, daß sie sich einbringen müssen!"

Dann beginn du schon mal mit der eigenen Integration und sprich hier in reinem Deutsch! ;-)
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02.01.2011 13:04 Uhr von artefaktum
 
+4 | -3
 
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@DerBelgarath: "Wo Du mir mit Deinem nickname doch ein so leuchtendes Vorbild bist ... :D"

Das ist ja auch ein Eigenname. ;-)
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02.01.2011 13:50 Uhr von Hanno63
 
+4 | -0
 
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was für ein Stuß der TitelKnabe verbreitet typisch: denn es ist das einfachste und menschlichste der Welt und klappt schon immer hier bei uns "bestens"!!
Integration heisst nichts anderes als , dass man freundlich ist , Niemanden beleidigt und vor Allem ,..interessiert ist etwas positives zu schaffen und "nicht nur" unmenschlich zu fordern, "nur" gefahrlos abzustauben und unsere Freizügigkeit auszunutzen,...
wenn man sich also menschlich benimmt, dann läuft es fast von selber.
Das sieht man an den vielen Millionen "Integrierten" aus aller Welt , bei uns, welche nichts geändert haben und nichts verloren von ihren Lebeneinstellungen, ...nur etwas Bildung und Verständnis anstrebten um der Gemeinschaft und dem friedlichen Gemeinschafts-Leben hier keine Probleme zu machen.
Wenn jemand , ...auch mit fehlenden Sprachkenntnissen..., fragt und sich bemüht menschlich zu sein , dann wird auch geholfen und es gibt fast nie Probleme.("fast", aber auch Ausnahmen)
Ausserdem wenn einige Millionen Migranten aus der ganzen Welt ,es mit fast keinen Problemen geschafft haben ,...wieso sind es immer die Selben bzw. "nur",.."in etwa" die gleiche Gruppierung ( nicht "alle", nur immer "einige Türken"), mit ihren Agressivitäten, welche "immer" Probleme haben mit diesen "deutschen, viel zu friedlich lebenden Sklaven".,??...{[:-)

[ nachträglich editiert von Hanno63 ]
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03.01.2011 13:34 Uhr von CoffeMaker
 
+1 | -4
 
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...@Ned_Flanders: "Es ist nur fair, wenn man von einer einheimische Gesellschaft spricht, wenn man auch die Menschen damit meint, die nachträglich die deutsche Staatsbürgerschaft erlangt haben.
Aber diese Menschen, gerade weil sie sich als Deutsche sehen, werden von den "Einheimischen" nicht als Deutsche anerkannt..."

Das ist ja wohl der größte Blödsinn den du da schreibst. Wer bitte von den Zugewanderten und deren Kinder sehen sich denn bitte schön als Deutsche? Sind mir in meinem ganzen Leben (und ich bin bereits über 40) gerade mal 2 Menschen über den Weg gelaufen. Frag mal einen aus dem islamischen Raum kommenden Imigranten oder deren Nachkommen ob die sich als Deutsche fühlen. Die werden dich höchstens anpissen für die Frechheit diese Frage zu stellen........
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04.01.2011 08:12 Uhr von sünder
 
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Wir Fördern, die Fordern.
Aber zum Glück sind nicht alle Migranten resistent gegen integration.

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