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Russland: Indien unterzeichnete Vertrag für Bau eines Kampfjets der fünften Generation

Der aufstrebende Staat Indien versucht schon seit längerer Zeit, Anschluss an die hochmoderne Technologie zum Bau eines Kampfflugzeuges der fünften Generation zu bekommen - und dies ohne Hilfe russischer oder westlicher Spitzentechnologie.

Die Entwicklung des Kampfjets würde weniger Probleme bereiten als die Fertigung eines entsprechenden Triebwerks mit einer modernen Avionik. Im vergangenen Dezember wurde ein vorerst 18-monatiger Vertrag zwischen dem russischen Flugzeugbauer Sukhoi und Hindustan Aeronautics unterzeichnet.

In dieser Zeit arbeiten Ingenieure der Flugzeugfirma Hindustan an einer Jetvariante für die indischen Luftstreitkräfte mit. Der Leiter des indischen Unternehmens gab den Auftragswert mit etwa 295 Millionen Dollar an. Bis 2017/2018 will man dann ein bindendes Derivat der fünften Generation besitzen.


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WebReporter: jsbach
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Russland, Indien, Vertrag, Militär, Bau, Generation
Quelle: www.fliegerweb.com

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.01.2011 18:27 Uhr von jsbach
 
+5 | -4
 
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Das Spannungsgebiet Pakistan und Afghanistan liegt ja „um die Ecke“ und es ist auch bekannt, dass die indische Armee allgemein hochrüstet. (Bild zeigt Prototyp PAK-FA T-50)
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01.01.2011 19:18 Uhr von JesusSchmidt
 
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"bindendes Derivat der fünften Generation": was soll "bindendes derivat" bedeuten? und wieso "5. generation"?
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01.01.2011 19:22 Uhr von W4rh3ad
 
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Derivat = Termingeschäft
5. Generation = Generation der Jets, nennt man halt so, die hochmodernen Abfangjäger.
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01.01.2011 20:59 Uhr von anderschd
 
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Nicht: "Fertigung eines entsprechenden Triebwerks MIT einer modernen Avionik"
Sondern UND.
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01.01.2011 21:16 Uhr von JesusSchmidt
 
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@W4rh3ad: "Bis 2017/2018 will man dann ein bindendes Derivat der fünften Generation besitzen."

man will ein bindendes termingeschäft der hochmodernen abfangjäger besitzen. klingt nicht gerade sinnvoll. am wahrscheinlichsten ist es, dass die inder 2017/2018 die ersten jets haben wollen.

ausserdem beantwortet "hochmoderner abfangjäger" nicht, wieso es ausgerechnet die 5. generation sein soll. was waren denn die 4 generationen vorher und wo genau macht man jeweils den schnitt? das prinzip der düsenjäger hat sich nicht wirklich geändert seit der me-262. die generationen beziehen sich ja hier nicht auf ein bestimmtes modell sondern auf alle kampfjets.

die nachrichten hier sollten sich grundsätzlich nicht an spezialisten richten. ich mag weder andauernd die quelle lesen, noch stundenlang rumgooglen, was denn wohl wie gemeint sein könnte.
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01.01.2011 21:47 Uhr von bitchofbusiness
 
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W4rh3ad: Derivat=Abkömmling......als Beispiel: der Ford Galaxie ist ein VW Sharan Derivat
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02.01.2011 01:13 Uhr von myotis
 
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02.01.2011 11:18 Uhr von Kappii
 
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@globi123: Danke für eine Antwort auf eine ungestellte Frage.
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02.01.2011 11:38 Uhr von Perisecor
 
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@ globi123: Du liegst in vielen Punkten falsch, heute Mittag kümmer ich mich mal darum...
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02.01.2011 15:13 Uhr von Perisecor
 
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@ globi123: Zuerst einmal stimmt deine Generationeneinteilung nicht.

"Das globale Wettrüsten ist wieder im vollen Gange"

Nö. Im Moment rüstet nur die VR China massivst auf.

"Die wirklich blutigen Kriege unserer Epoche werden nicht von hochmodernen Zivilisationen untereinander"

Das trifft nur auf die letzten 30 Jahre zu. Davor waren konventionelle Kriege deutlich schlimmer. Siehe z.B. Opferzahlen Vietnam <> Unabhängigkeitskriege in Afrika gegen z.B. Frankreich


Patriot richtet sich nicht gegen ICBM und SLBM. Dafür gibt´s Laser, AEGIS und alles, was so früher unter Star Wars zusammengefasst war.

Sättigungsangriffe sind natürlich auch ein großes Thema, genau so wie deren Abwehr.

"Weltweit existieren 25.000 Atomsprengköpfe"

Mittlerweile sind es deutlich weniger. Aber trotzdem, die meisten Sprengköpfe sind nicht ICBM/SLBM fähig.

"Man muss kein Genie sein um zu kapieren, dass hierbei sich der Krieg gegen die Zivilbevölkerung richten würde und nicht gegen das gegnerische Militär!"

Das ist falsch. Lediglich die sowjetische/russische SS-18 richtet sich (mittlerweile) hauptsächlich gegen zivile Einrichtungen und Städte. Minuteman und Peacekeeper, wie auch Topol(-M) sind durch ihre kleinen MIRV gegen militärische Einrichtungen gerichtet.

"die Soul (Südkorea) vernichtet"

Zumindest großen Schaden anrichtetn würde.

"wenn auch nur einige wenige mit Atomgranaten bestückt wären, wäre dies das Ende von Südkorea!"

Und Nordkoreas. Das wissen die auch.

"Irrwitzigerweise haben die Griechen mehrere hundert Leopards im Einsatz, jedoch keine Munition, da keine Regierung sich bisher dazu durchgerungen hat, Munition zu bestellen (das war politisch nicht durchsetzbar)"

Quelle?

"und militärische Schwächung der USA in den letzten 10 Jahren"

Erklärung?

"Was passiert, wenn die Chinesen "Abfangjäger" der modernsten "Generation" bekommen?"

Das passiert nicht. Dafür fehlt der VR das Know-how und letztlich auch die Erfahrung. Dazu kommt, dass es auch an Raketen usw fehlt.

"alle müssen "Nachrüsten", um gegen diese Jagtmaschinen was entgegensetzen zu können!"

Nein, die USA und Verbündete haben bereits F-22 bzw. F-35, neue F-15 Versionen etc.

"Ein generelles Verbot des Verkaufs von Rüstungsgüter würde helfen, den Wahnsinn zu beenden! "

Das wäre das Ende von Staaten wie Singapur, Kanada, Australien etc.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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02.01.2011 19:55 Uhr von Perisecor
 
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@ globi123: 2) Das ist aber auch schon eine Weile her.

3) Demontieren kann theoretisch jeder Staat der 1. und 2. Welt. Russland und die USA haben dafür aber spezielle Abteilungen/Firmen.

4) Nein, die meisten ICBM und SLBM richten sich gegen Flughäfen und Militärstutzpunkte. Lediglich die SS-18 eignen sich hervorragend dazu, Städte zu vernichten.

5) Es ist unklar, wie viel Munition Nordkorea tatsächlich hat. Die Zahl der Rohre liegt auch eher bei knapp über 10k. Seoul würde aber natürlich beschädigt werden, sofern die Artillerie nicht vorher bekämpft würde.

7) Unlogisch. Die "neuen" Leopard 2 benötigen die gleiche Munition, wie der Rest auch. NATO Standard 120mm eben. Ich glaube aber gerne, dass Griechenland keine Munition für Übungen etc. rausgibt.

8) Das hat nichts mit militärischer Schwäche zu tun. Guerilla-Kriege kann man nicht gewinnen, wenn man gleichzeitig freundlich aufbauend der Bevölkerung gegenüber stehen will.

"doch keiner glaubt heute noch daran, dass die USA es mit einer anderen Großmacht aufnehmen könnte"

Das sieht man in der NATO und quasi allen anderen Staaten anders. Noch heute können die USA jede Armee theoretisch konventionell besiegen, wobei man Riesenarmeen wie die der VR China natürlich immer mit Massenvernichtungswaffen anpacken würde.

Die Entscheidung, homosexuelle in der Armee offiziell zu dulden, hat vor allem politische Gründe und war ein Wahlkampfthema von Obama.

9) "Wer sagt, dass Indien nicht das Wissen aus der Kooperation nutzt und mit seinem Nachbarn zusammen arbeitet?"

Indien sieht die VR China als militärische und wirtschaftliche Konkurrenz.

"Know How ist vorhanden"

Da sprechen die aktuellen chinesischen Eigenentwicklungen eine andere Sprache. Man kann das Know-How anderer Staaten teilweise umsetzen, ja. Aber selbst die Sowjetunion hat es z.B. nicht geschafft, Sidewinder komplett zu kopieren. Und da standen technologisch und finanziell ganz andere Werte dahinter.

"Selbst die USA könnten sich gegen einen plötzlichen Angriff mit 10.000 Einweg-Drohnen (bestückt mit Granaten, etc.) nicht wehren!"

Auf was für ein Ziel denn?

"PS: Wäre toll, wenn du bei einem "Feedback" einige Schwerpunkte aufgreifst und nicht jeden Satz einzeln hinterfragst! "

So ok?
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03.01.2011 05:18 Uhr von ElChefo
 
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@globi: Auch ohne mich gross einmischen zu wollen:

Vorneweg, Peri sprach von 10.000 Drohnen gegen die USA; das hatte nichts mit dem Beispiel von 50.000 Geschützen gegen SK zu tun.

Um darauf zu kommen:
Nach dem, wie ich es mal gelernt habe, stellt sich mir doch folgende Frage:

Seoul mal als Ziel angenommen, ergibt sich für eine derart massive Anzahl von Rohren gegen diesen relativ kleinen Bereich eine recht einfache artilleristische Raumordnung. Auch ohne den Zweifel daran, das NK soviele Geschütze einsatzbereit in Stellung bringen kann, würde das jedem gültigen, funktionstüchtigen Konzept widersprechen - begonnen bei Logistik über Auflockerung der Batterieordnung bishin zur Führungsfähigkeit aller Ebenen oberhalb Kompanie. Ebenfalls ist eine Sicherung absolut unmöglich. JEDE Luftwaffe der Welt würde solch ein "Atomziel" mit relativ wenig Aufwand zerlegen bevor auch nur die erste Salve aus den Rohren kommt.

Rechne einfach selbst mal:
Optimalerweise erreichen aktuelle Geschütze wirtschaftliche Reichweiten von etwa 40km. Jedes Geschütz sollte einen Abstand von etwa 100-150m zum nächsten haben. Dazu beachte man noch die organisatorische Aufteilung in etwa 12 Rohren pro Batterie, die einen eigenen Raum brauchen mit Wechselstellungen. Allein die gigantischen Bewegungen der Kräfte beim Beziehen ihres Raumes würden auffallen.

Man braucht da gar nicht viel entgegensetzen zu können. Ein seriöser Angriff des Nordens auf den Süden würde wochenlage Vorbereitungszeit vorraussetzen, die nicht unerkannt bleiben kann - gerade in einem Bereich wie der DMZ, die dermassen dicht bis in die Tiefe des jeweilig feindlichen Raumes überwacht wird.
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03.01.2011 06:48 Uhr von Perisecor
 
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@ globi123

"Gibt es etwas, was man einem nordkoreanischen Artellerieangriff entgegen setzen kann (Abwehr), ausser einem Präventivangriff? "

Theoretisch schon. Allerdings sind fast alle Systeme noch in der Testphase, keines davon hat sich bisher in einem Kampfeinsatz bewehren müssen, der Schutz bezieht sich eher auf Fahrzeuge und nicht auf Städte und auch nicht gegen so viele Geschosse gleichzeitig.

Jetzt liegt Seoul aber halt auch nicht direkt an der Grenze, es kann also schon mal nicht jedes Geschütz jeden Punkt von Seoul treffen. Faktisch müsste man bei einem solchen Szenario aber so viel wie möglich präventiv vernichten, um Schäden in einem überschaubaren Maß zu halten. Die Vernichtung von Seouls würde aber in der ganzen Welt quasi jeden Gegenschlag rechtfertigen, da Südkorea nicht nur ein gern gesehener Handelspartner ist (auch mit der VR China z.B.), sondern auch ein großer Technologiestützpunkt. Meiner persönlichen Meinung nach wird es der Norden vermeiden, Seoul einzuäschern, weil die Folgen in jedem Fall zur totalen und vollständigen Vernichtung führen.

@ ElChefo

Das kommt hinzu. Wobei ich nicht denke, dass sich Nordkorea viele Gedanken über Ausweichstellungen macht... sowohl (diese alten) Geschütze als auch die Bedienmannschaften werden als entbehrlich angesehen.

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