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Russland will keine Microsoft-Produkte mehr benutzen

Russlands Premierminister Wladimir Putin will sein Land bis 2015 auf offene Software umstellen und sich damit unabhängiger von Microsoft machen.

Bereits in diesem Jahr startet der Umstieg, indem zunächst die Programme ermittelt werden, für die Open-Source-Alternativen vorhanden sind.

Ziel ist es, dass ab 2015 auf keinen staatlichen Rechnern mehr Windows genutzt wird. Schon jetzt fehlen zahlreichen russischen Kommunen allerdings die nötigen Finanzmittel, um auslaufende Lizenzen für Windows zu verlängern.


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WebReporter: Session9
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Russland, Microsoft, Wladimir Putin, Lizenz
Quelle: www.computerwissen.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.01.2011 19:22 Uhr von JesusSchmidt
 
+19 | -5
 
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auslaufende windows-lizenzen? habe noch nie etwas von zeitlich begrenzten windows-lizenzen gehört. ich dachte immer, wenn man einmal eine hat (oder mehrere oder volumen...), gilt die "ewig".
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01.01.2011 20:27 Uhr von W4rh3ad
 
+6 | -0
 
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Ne, ich glaub Firmen und anscheinend auch Staaten erwerben eine zeitlich begrenzte Lizenz um die dann auf allen Firmen bzw. Staatsrechnern benutzen zu dürfen, ohne sich 20.000 DVDs kaufen zu müssen, wär ja auch Verschwendung.
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01.01.2011 21:59 Uhr von killerkalle
 
+14 | -10
 
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@Jesus: das gilt für die private Nutzung !!!! Behörden Unternehmen etc müssen "Schutzgeld" zahlen immer wieder aufs neue...


Russland macht es vor diesen Drecksmonopolisten mit ihrer verseuchten Überwachungssoftware den Hahn zuzudrehen....sollten die hier auch machen es gibt mittlerweile superstabile freie software die MS in nichts nachsteht
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01.01.2011 22:30 Uhr von T0b3
 
+1 | -14
 
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02.01.2011 00:21 Uhr von SoranPanoko
 
+6 | -2
 
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hhm: Windows ist auch nicht so toll (nur leider sind Gamer davon abhängig, da die meisten Spiele doch für Windows geschrieben sind).
gibt einige open source Programme, die nunmal besser sind, was spricht also gegen einen Umstieg?
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02.01.2011 00:51 Uhr von nachoben
 
+1 | -4
 
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@ DesignerDrugV: Abend gerettet... haha ich hau mich weg
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02.01.2011 01:38 Uhr von fraro
 
+2 | -2
 
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Die: nutzen dann: Microwski Softski ;-)
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02.01.2011 02:54 Uhr von HyperSurf
 
+7 | -6
 
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@SoranPanoko: Dann gib mal ein paar Beispiele.

Von der Bedienung her sind die Microsoft-Produkte den Open-Sourcen-Varianten meilenweit voraus. Die Clientbetriebssysteme von Microsoft alleine sind schon 100x benutzerfreundlicher gestaltet als Ubuntu und co.
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02.01.2011 03:08 Uhr von hofn4rr
 
+6 | -1
 
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ubuntu: die frei erhältliche version von linux finde ich sehr bedienerfreundlich und hat mir nach der installation
keinerlei probleme bereitet.

eine schöne alternative wenn man auf ein stabiles system wert legt =>

da staatliche institutionen und firmen nicht darauf angewiesen sind ballerspiele während der arbeitszeit zu spielen, fand ich die entscheidung damals von der stadt münchen für richtig, sich von windoof zu trennen, auch wenn es anfänglich durch die umstellung schwierigkeiten gab und letztlich auch nicht ganz umsonst war.

langfristig zahlt es sich mit sicherheit aus, kostenlose und unabhängige software zu verwenden
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02.01.2011 04:02 Uhr von SoranPanoko
 
+3 | -0
 
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@Hyper Surf: Z.b. Solaris/Ubuntu usw. + Star/Open Office usw, und schon hat man alles, was man für Büroaarbeiten braucht ohne irgendetwas kostenpflichtiges;). Was will man mit X zusatzfunktionen usw. Ein Rechner im Büro soll Büroarbeiten ermöglichen und nicht zum Zocken der neuesten Games geeignet sein.

Da ist die Auswahl so groß, das die einzigste Frage wohl ist, was nimmt man, und nicht ob eine kostenlose Alternative gibt.
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02.01.2011 08:00 Uhr von DerBlup
 
+2 | -0
 
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@hofn4rr: Alle Linux sind gratis erhältlich. Ubuntu ist nur eines von vielen. In der Zwischenzeit ist die Installation auch sehr einfach geworden. Naja meistens ;)

@Artikel
Ich weiss ja nicht welche Windows Version von russischen Komunen genutzt wird. Aber unter Umständen müssen die mal einen Update machen, da aktuelle Software nicht mehr unter diesen alten Windows Versionen läuft.

Windows kann natürlich unbegrenzt genutzt werden (auch für Firmen). Das Problem ist einfach, dass neue Software nicht mehr unter alten Version läuft und es immer weniger Treiber und vorallem Sicherheitsupdates gibt. So wird 2014 der Support für Windows XP eingestellt werden. Das heisst, bis dahin sollten alle Firmen auf eine neue Version oder anderes OS gewechselt haben.

Es ist jedoch etwas blauäuig von Putin, wenn er meint, dass ein Wechsel auf Linux Kosten einspart. Unter Umständen muss noch jede Menge Spezialsoftware angepasst bzw. neue Software gefunden/gekauft werden. Zudem müssen die Mitarbeiter darauf geschult werden. Das sind Kosten die man nicht unterschätzen darf!

[ nachträglich editiert von DerBlup ]
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02.01.2011 10:25 Uhr von Philippba
 
+1 | -5
 
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Mac OSX: Ist ziemlich günstig und es ist noch benutzerfreundlicher als Windows ;)
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02.01.2011 11:11 Uhr von TheRoadrunner
 
+1 | -1
 
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@ phillipba: Ja, sehr benutzerfreundlich. Ich erinnere mich da immer wieder gerne an die Dialoge zwischen einem sehr von Mac überzeugten Bekannten und mir.

Er: "wie kann ich [Frage] machen?"
Ich: "Mit Windows [so], mit Mac weiß ichs nicht."
Er: "hmpf..."
Natürlich brachte ihn das nicht dazu, seine Präferenz für Macs aufzugeben.

Ich bin generell offen für Windows-Alternativen, aber bitte nicht Mac-Betriebssysteme, denn meine Erfahrungen damit sind doch recht negativ.
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02.01.2011 11:53 Uhr von Nihilist76
 
+1 | -2
 
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Also, wenn ich Geschäftsführer eines Unternehmens wäre, das mit sensiblen Daten hantiert, würde ich niemals Windows benutzen, denn ich bin überzeugt, die sind in der Lage von jedem Windows Rechner jede beliebige Information zu ziehen.
Ich meine damit nicht nur das "nach Hause telefonieren", sondern auch die vielen Sicherheitslücken, die MS teilweise sehr wohl bekannt sind, aber erst gepatcht werden, wenn das Problem publik wird.
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02.01.2011 16:00 Uhr von DerBlup
 
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@Nihilist76: Wie kommt Microsoft auf die Rechner? Als Unternehmen hast du sicher eine Hardware-Firewall im Einsatz. In der Regel ist da mal alles was vom Internet kommt geblockt. Wie soll es Microsoft jetzt schaffen, Daten von deinen Server zu ziehen? Vorallem wie will Microsoft diese Datenflut bewältigen und auswerten?

Sicherheitspatches gibt es auf jedem OS massenhaft. Bei einigen schneller als bei anderen. Ich erinnere mich, dass es vor ca. 2 Jahren eine Studie gab, welche herausfand, dass Apple z.T. länger braucht um bei OSX Sicherheitslücken zu schliessen als MS.

Wenn du aber Angst hast, dass jemand deine Daten klaut, dann darfst du kein iPhone, kein Google, kein Facebook usw. mehr nutzen. :)

Ich will hier keine "Mein OS ist besser als deines" Diskussion lostreten. Für mich hat jedes OS seine Berechtigung.
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02.01.2011 20:38 Uhr von internetdestroyer
 
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Gebe: HyperSurf zu 100 % Recht. OpenSource-Produkte sind von der Benutzerfreundlichkeit noch weit hinter Windows. Auch sollen Projekte schnell umgesetzt werden. Mit MS-Produkten ist dieses Ziel weitaus schneller zu realisieren als mit OpenSource.
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03.01.2011 08:59 Uhr von blz
 
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Open Source ist schön und gut, solange alles auf Anhieb läuft. Ein Computerlaihe ist derzeit mit Win deutlich besser aufgehoben. Z.b. gibt es für Linux nur begrenzt Treiber und wenn man sich welche schreiben lassen muss, kostet das auch ordentlich.
Zum Thema Mac OS: Die Leute haben kein Geld, aber ihr meint, sie sollen sich MACs kaufen? "Das Volk hat kein Brot? Sollen sie eben Kuchen essen"
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03.01.2011 09:38 Uhr von Nihilist76
 
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@DerBlup: da gibt es genug Möglichkeiten.
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03.01.2011 10:14 Uhr von DerBlup
 
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@Nihilist76: Welche sind das? Meinst du jetzt MS hackt die Firewalls? Du sprichst ja ausdrücklich nicht vom "Nach Hause telefonieren". Aber auch beim "Nach Hause telefonieren" ist die Datenmenge zu klein um da relevante Daten ziehen zu können.
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04.01.2011 07:59 Uhr von DerBlup
 
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Das wäre doch bereits entdeckt worden! ^^: Jedes Eingangstor muss mit einem Server übers Internet kommunizieren, ansonsten würde es geblockt werden durch die Firewall.

Die Kommunikation eines Servers mit dem Internet, lässt sich ebenfalls mittels eines Sniffers überwachen und analysieren. Dies alles wäre bereits entdeckt und veröffenlticht worden, da es sich ja um MS handelt.

Zudem würde ein Datenklau auch ein Anstieg des Traffics mit dem Internet bedeuten. Auch sowas würde auffallen!

Geheimdienste benötigen keine Hintertüre, wenn sie an Informationen kommen wollen. Die Geheimdienste waren schon immer sehr kreativ, wenn es um die Entwicklung neuer Spionagetechniken ging (ich meine jetzt nicht James Bond´s Q :). Wusstest du zum Beispiel, dass unsere heutige RFID Technik auf russischer Abhörtechnik des Kalten Krieges basiert?

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