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Neue Pipeline leitet 30 Millionen Tonnen Öl nach China

Das Jahr 2011 beginnt im Fernen Osten eine neue Phase der Beziehungen zwischen den beiden Großmächten Russland und China. Schmierstoff dieser Beziehungsvertiefung ist das Öl. Über eine neue Pipeline sollen pro Jahr 30 Millionen Tonnen von russischen Ölfeldern nach China geleitet werden.

Dafür vergibt China einen Großkredit in Höhe von 25 Milliarden US-Dollar an den nördlichen Nachbarn. Mit der neuen Pipeline wird nun erstmals Rohöl aus russischer Produktion über 3600 Kilometer nach China transportiert. Der Probebetrieb dauerte zwei Monate, nun fließt das "Schwarze Gold".

Unter Experten gilt die neue Pipeline als Zeichen einer Neuorientierung der russischen Außenhandelspolitik, die sich mit der Pipeline neue Absatzmärkte schaffen wollen. China wiederum kann mit den Öllieferungen die eigene Abhängigkeit vom Energieträger Kohle reduzieren.


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WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, China, Öl, Rohstoff, Pipeline
Quelle: www.n-tv.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.01.2011 14:34 Uhr von Rheinnachrichten
 
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Man darf an das Jahr 1969 erinnern. Am 2. März dieses Jahres standen sich am Grenzfluss Ussuri Truppen beider Staaten gegenüber, es roch nach Konflikt. Sogar ein Atomschlag wurde nicht ausgeschlossen.

Die neue Pipeline ist ein weiteres Zeichen, dass die Zeiten der Konfrontationen glücklicherweise vorbei ist. Und wenn man seine Konkurrenten nicht besiegen kann, muss man halt mit ihnen zusammenarbeiten, soll beiden auch nutzen.
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01.01.2011 17:18 Uhr von uhrknall
 
+1 | -0
 
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Es ist immer gut wenn Nachbarstaaten miteinander befreundet sind, miteinander Handel treiben und sich gegenseitig unterstützen. Das stärkt die gesamte Region.

Überhaupt wäre es für Asien ratsam, sich bei der Suche nach befreundeten Staaten vorrangig bei den Nachbarn umzuschanen. Nur darf das Vertrauen dann nicht wie anderswo von korrupten Politikern ausgenutzt werden, die für genug Dollars zum Verräter eines ganzen Bündnisses werden können.
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02.01.2011 11:34 Uhr von HarryL2
 
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Bei 1,3 Milliarden Chinesen wärs gut wenn nur paar Millionen ein Auto wollen. ;-)

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