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Ökonomen warnen vor Übermut bei den kommenden Tarifverhandlungen

2010 war ein Jahr des konjunkturellen Aufschwungs. Entsprechend groß ist die Erwartungshaltung unter den deutschen Lohnempfängern. Führende Ökonomen warnen jedoch vor allzu großen Lohnzuwächsen. Sie sehen in vielen Branchen nur einen vergleichsweise geringen Spielraum.

So machte RWI-Präsident Christoph M. Schmidt auf den Zusammenhang zwischen Lohnentwicklung und Produktivitätssteigerung aufmerksam. Orientiere man sich daran, sind 2,5 Prozent mehr Lohn angemessen. Auch das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) mahnte zur Zurückhaltung.

Überhöhte Lohnforderungen und ein überproportionaler Lohnanstieg würden die derzeit gute Ausgangslage gefährden, so IfW-Präsident Dennis Snower. DIW-Chef Klaus Zimmermann erklärte, es gebe immer noch Unternehmen, "denen es nach wie vor nicht gut geht". Er riet zu Einmalzahlungen.


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WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Gehalt, Arbeitsmarkt, Lohn, Ökonom, Tarifverhandlung, Übermut
Quelle: www.welt.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.01.2011 13:37 Uhr von Rheinnachrichten
 
+2 | -0
 
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Der Verteilungskampf ist eröffnet. Traditionell findet in einigen Tagung die Jahrestagung des Deutschen Beamten Bundes (DBB) in Köln statt. Da werden nach den Jahren der Zurückhaltung sicher deutlich höhere Forderungen laut.

Der Abschluss dieser Tarifauseinandersetzung wird sicher auch ein Zeichen für andere Bereiche setzen.

In einem haben die Ökonomen allerdings Recht. Zu hohe Lohnsteigerungen gefährden Arbeitsplätze. Auch hier gilt es abzuwägen.
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01.01.2011 13:39 Uhr von RubbelDiKatz
 
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..die Inflation... 10 cm sind ja heute auch schon 1,1 Dezimeter... *lol*
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01.01.2011 14:11 Uhr von artefaktum
 
+3 | -0
 
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Führende Ökonomen? Wohl eher führende Interessenvertreter.

"In einem haben die Ökonomen allerdings Recht. Zu hohe Lohnsteigerungen gefährden Arbeitsplätze."

Sind die Auftragsbücher voll, wird auch eingestellt und nicht entlassen.
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01.01.2011 16:46 Uhr von CommanderRitchie
 
+2 | -0
 
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Aber nicht vergessen wollen wir diejenigen Arbeitnehmer, welche von den Arbeitgebern "in den schlechten Zeiten" gedrängt/genötigt wurden, auf bis zu 30-35% ihres Lohnes zu verzichten - um ihre Arbeitsplätze angeblich dauerhaft zu erhalten !!!
Die Ökonomen denken ökonomisch - fragt sich nur für wen ?!

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