Nordrhein-Westfalen: Die Gemeinden lagern weniger Streusalz, als empfohlen
Derzeit geht vielen Städten in Nordrhein-Westfalen das Streusalz aus, wie schon im letzten Winter. Allerdings waren die Gemeinden bereits Mitte diesen Jahres und im Herbst darauf hingewiesen worden, frühzeitig ausreichend Streusalz zu bestellen.
Anfang Oktober hatte die Verkehrsministerkonferenz ein Strategiepapier unter der Überschrift "Maßnahmen zur Vermeidung eines Salznotstandes" herausgegeben.
Doch die Städte hielten sich nicht an die Vorgaben. So hätte Krefeld ein Minimum von 1.050 Tonnen Salz lagern müssen, maximal hätten es sogar 1.500 Tonnen sein sollen. Allerdings wurden lediglich 800 Tonnen Streusalz eingelagert. In anderen NRW-Städten sieht es ähnlich aus.