Köln: Neue Erkenntnisse der Staatsanwaltschaft zum Archiveinsturz
Am 3. März 2009 tat sich in Köln ein großes Loch auf. Das Stadtarchiv war in eine unterirdische Baugrube gestürzt und hatte das historische Erbe der Domstadt und mit ihr zwei Menschen unter sich begraben. Nun verkündete Günter Feld, seines Zeichens Oberstaatsanwalt, neues zur Ursachenforschung.
Ein von der Staatsanwaltschaft eingesetzter Gutachter kam im Zuge seiner Recherchen zu der Einschätzung, dass zwischen den fehlenden Stahlträgern an den Baustellen der Nord-Süd-Stadtbahn und dem Einsturz selbst kein Zusammenhang besteht.
Warum die Häuserfront vor 21 Monaten in die Tiefe stürzte, steht damit jedoch noch nicht fest. Neueste Erkenntnisse dürften noch auf sich warten lassen. Zunächst müssen noch die restlichen, unterhalb des Grundwassers befindlichen Archivreste geborgen werden. Erst dann könne man weiter untersuchen.