Mossad-Chef will sich für Nutzung gefälschter britischer Pässe entschuldigen
Behörden in Dubai stellten fest, dass Personen, die an der Ermordung eines radikalen Hamas-Führers im Emirat beteiligt waren, gefälschte Pässe unter anderem aus Deutschland und Großbritannien verwendeten. Dabei wurden tatsächlich vorhandene Personendaten dieser Länder verwendet.
Die Tat entspreche der Vorgehensweise des israelischen Geheimdienstes Mossad und wird diesem angelastet. Die britischen Behörden reagierten daraufhin mit einer Ausweisung des britischen Mossad-Chefs in London und bestanden auf eine Entschuldigung des damaligen Leiters des Geheimdienstes.
Nachdem es in der Führung des Mossad zu einem Wechsel gekommen ist, will sich nun der aktuelle israelische Geheimdienstleiter Tamir Pardo bei einem Besuch des britischen Außenministern für die Nutzung britischer Pässe entschuldigen. Das berichtet der britische "Telegraph" aus israelischen Quellen.