Kirchen machen sich für mehr soziale Gerechtigkeit in Deutschland stark
Für mehr soziale Gerechtigkeit haben sich jetzt die Führungen der evangelischen und auch der katholischen Kirche ausgesprochen.
Erzbischof Robert Zollitsch, Chef der Deutschen Bischofskonferenz, sagte, dass es immer noch Leute gebe, "die es auf dem ersten Arbeitsmarkt schwer haben und um die sich Staat und Gesellschaft kümmern müssen - nicht im Sinne einer Unterstützung, sondern der Befähigung, am Erwerbsleben teilzunehmen".
Der Chef der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Nikolaus Schneider, sagte, dass es immer Personen geben wird, die die Unterstützung der Gesellschaft brauchen. Das Verfassungsgericht habe verlangt, eine menschenwürdige Grundsicherung zu schaffen. Dies sollte seiner Meinung nach auch geschehen.