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23.12.10 12:05 Uhr
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Stadt Köln möchte im nächsten Winter auf Salz komplett verzichten

Wie viele Städte in Deutschland bereitet der Winter auch der Stadt Köln enorme Probleme. Zu wenig Salz ist vorhanden und nicht alle Straßen können geräumt werden.

Im Stadtrat sucht man daher nach neuen Wegen, um mit dem Winterwetter besser fertig zu werden. Vorschlag: Rot-Grün möchte auf Salz ganz verzichten und dafür lieber Granulat einsetzen.

Als Vorbild sieht man München. Die Stadt komme weitgehend ohne Salz aus. Vor allem mit Blick auf die Umwelt wäre es ein guter Schritt, auf Salz zu verzichten. Hunderte Tonnen Salz zu streuen sei eine Katastrophe, so Sabine Müller, die Chefin des Umweltausschusses.


WebReporter: mrbasket
Rubrik:   Politik / Inland
Schlagworte: Köln, Stadt, Winter, Salz, Streugut
Quelle: www.express.de
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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Wenn man die Straßen richtig wartet, ...   
 
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23.12.2010 12:11 Uhr von rubberduck09
.... und keine Buckelpiste hinterläßt, dann kann man den Schneepflug auch gefahrlos mal ganz nach unten fahren, daß es funkt.

Geht aber ned, wenn alle paar Meter ein Gulli vorsteht oder sonstwelche Hügel sind.

Außerdem sollte man auf Dauer dafür sorgen, daß die Schneepflüge so räumen, daß das Schmelzwasser dann nicht wieder quer über die Straße läuft. Dagegen ist nämlich auch das Salz machtlos.

Schnee auf der Straße hat (mir) noch nie was gemacht. Schwierig sind Matsch und Eis. Salz macht Matsch.
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+13 | -0
 
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23.12.2010 12:14 Uhr von Sir.Locke
"Im Stadtrat sucht man daher nach neuen Wegen, um mit dem Winterwetter besser fertig zu werden."

wie wäre es die ganzen "eingesparten" arbeitnehmer und fahrzeuge wieder zu aktivieren? in den letzten jahren wurden überall in deutschland die städtischen bediensteten ausgelagert, um dann im winter teuer irgendwelche firmen mit der räumung zu beauftragen. früher wurden diese leute im sommer mit (kleinen) instandsetzungs- und reinigungsaufgaben und im winter halt mit dem winterdienst betraut, inzwischen werden dafür teuer firmen benötigt. und wenn es städte und komunen noch immer nicht mitbekommen haben, sind zahlreiche fahrzeuge heutzutage für die verschiedenen aufgaben umrüstbar...
im übrigen wurde früher mehr kies und gramulat verstreut - war ganz böse weil dadurch nach dem tauen die straßen dreckig waren...
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+6 | -1
 
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23.12.2010 12:58 Uhr von Lolali
aber dass das granulat und kies nach einem winter auf der strasse nicht mehr normal entsorgt werden kann und sondermüll ist interessiert keinen.
Kommentar ansehen @Lolali   
 
+1 | -2
 
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23.12.2010 13:06 Uhr von Sir.Locke
so nicht ganz richtig. es gibt inzwischen die möglichkeit das zeugs zu reinigen und somit den sonderabfall auf ein minimum zu reduzieren.
Kommentar ansehen Stimmt   
 
+3 | -0
 
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23.12.2010 13:21 Uhr von Jlaebbischer
Und das gereinigte Granulat kommt einfach wieder in die Vorratslager und schon hat man für den nächsten Winter teilweise vorgesorgt.
Kommentar ansehen Woran viele nicht denken....   
 
+4 | -0
 
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23.12.2010 21:13 Uhr von Terrorstorm
... beim Granulat sind die Gullis und die Rohrleitungen in den Straßen.

Das interessiert meißt nur Hausbesitzer, daher wissen es viele normale Mieter nicht, aber ein kurzes Beispiel von "unserer" Straße:
200 Meter bergauf sind die gesamten Rohrleitungen durch Einsparungen in der Wartung / Reinigung mittlerweile so zugesetzt, dass die tatsächlich darüber beraten alles aufzureißen und neu zu machen.
So. Nun kostet das aber lt. groben Schätzungen alleine uns ca. 6000 € wenn die das in Angriff nehmen. Woher soll man eigentlich noch das Geld nehmen ?! Auf den Protest hin, dass viele Hausbesitzer es sich nicht leisten können kam die grandiose Antwort der Gemeinde, man sei so gnädig und genehmige eine Ratenzahlung......

Nun stellt euch mal vor die fangen wieder großflächig mit Granulat, Kies, was weiß ich an zu streuen. Ihr glaubt doch nicht, dass diese chronisch-geldlosen Gemeinden die Infrastruktur über Jahre in Schuss halten werden.
Da werden schnell sehr viele Leute von solchen Sanierungsarbeiten betroffen sein. Das sollten auch die Grünen mal langsam merken. Aber was rede ich. Hoffnungslos bei denen.

Und auch die Mieter, die reflexartig gegen (private) Vermieter schimpfen, sollten sich das mal durchrechnen. Wir haben zwar seit 1995 nicht erhöht, aber durch die jährliche Mehrbelastung ist das nicht mehr lange durchzuhalten. Da gibt es soviele Abgaben, die kennt ein normaler Mensch gar nicht.
Erst letztes Jahr hat unsere Gemeinde eine neue Steuer erfunden. Angeblich profitieren wir als Vermieter vom Tourismus in diesem Kaff. Dass das gar nicht stimmt, weil wir keine Ferienvermietung sondern nur langfristige Vermietung betreiben, interessiert die nicht. Wieder 800 € weniger im Jahr.
Von den Stadtwerken fange ich nun mal lieber nicht an. Irgendwo muss man wissen, wann die Kuh zu stark gemolken wird. Denn irgendwann gibt sie keine Milch mehr.
Aber soviel Sachverstand erwarte ich schon gar nicht mehr von diesen Unfähigen. Hätten die was drauf, wären sie in die Wirtschaft gegangen....

[ nachträglich editiert von Terrorstorm ]
Kommentar ansehen Terrorstorm   
 
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23.12.2010 21:43 Uhr von Jlaebbischer
Stimmt, das ist ein ziemlich gutes Gegenargument.
Kommentar ansehen "Stadt Köln..."   
 
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25.12.2010 21:32 Uhr von PowerOfCan
"Stadt Köln möchte im nächsten Winter auf Salz komplett verzichten"
Hat die Stadt dieses Jahr auch schon... -.-

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