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15.12.10 11:30 Uhr
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Bundeskabinett: Neues Gesetz soll das Missbrauchen von Zeitarbeit verhindern

Um zu verhindern, dass Arbeitgeber ihre Beschäftigten zunächst entlassen, um sie dann als Zeitarbeiter mit schlechteren Konditionen wieder einstellen, hat das Bundeskabinett beschlossen, dem Missbrauch mit einer Änderung der Gesetze entgegen zu wirken.

Diese Gesetzesänderung ist eine Reaktion der Bundesregierung auf die Firmenpraxis von Schlecker.

Seit Beginn des Jahres wurde Schlecker kritisiert, kleinere Niederlassungen zu schließen, die Mitarbeiter zu entlassen, um sie dann wieder für neu eröffnete Filialen als Zeitarbeiter mit schlechteren Bedingungen einzustellen.


WebReporter: Captain-Iglo
Rubrik:   Politik / Inland
Schlagworte: Gesetz, Lohn, Schlecker, Zeitarbeit, Bundeskabinett
Quelle: de.news.yahoo.com
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.12.2010 11:36 Uhr von dr.b
...das was die Schröderregierung damals geschaffen hat wieder abzuschaffen, nämlich die Beschäftigung von Zeitarbeitern länger als 6 Monate ohne Übernahme respektive dieses Arbeitsplatzes.
Gegen Zeitarbeit ansich, im ursprünglichen Sinne ist nichts zu sagen. Es gibt gerade bei kleinen Firmen durch Auftragslagen kurzfristigen Mehrbedarf etc. Das war schon immer so....das Problem was erst seit Schröder & Co entstanden ist: Zeitarbeiter als Dauerumgehungslösung um aus Tarifverträgen rauszukommen etc.
Kommentar ansehen In anderen Ländern...   
 
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15.12.2010 11:53 Uhr von Bildungsminister
... gelten für Zeitarbeit grundsätzlich ganz andere Bedingungen, warum es in diesen Ländern auch meist funktioniert. So ist es in Frankreich so das Zeitarbeiter in aller Regel mehr verdienen als fest Angestellte, quasi als Risikobonus. In England ist Zeitarbeit meist der normale Weg Arbeit zu finden, wobei es dort auch schlicht so ist das wenn man von heute auf morgen seine Stelle verliert, man sehr schnell etwas neues gefunden hat.

Bei uns ist das Problem das man zwar die Zeitarbeit eingeführt und gefördert hat, man hat aber wie so oft vergessen die Rahmenbedingungen entsprechend anzupassen. Das mündest darin das Zeitarbeit in Deutschland extrem verrufen ist und nicht mehr als modernes Sklaventum ist, bei dem sich am Ende nur der Vermittler und die Firma bereichern.

Zeitarbeit per se ist überhaupt nichts Schlechtes, vor allem wenn Arbeitgeber so Auftragsspitzen nutzen können. Davon profitieren dann alle, aber es darf eben auch nicht zur Dauerlösung verkommen und Mittel der Wahl entsprechender Firmen um sich zu sanieren, oder gar um den Gewinn zu maximieren.

Irgendwie mag ich aber bei CDU und FDP nicht so recht dran glauben das sich da ernsthaft etwas zu Gunsten der Arbeitnehmer ändern wird. Es wäre schon höchst überraschend. Wahrscheinlich werden nur ein paar Schrauben verstellt um dem Bürger ein Theaterstück bieten zu können.

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
Kommentar ansehen Klar...   
 
+2 | -3
 
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15.12.2010 11:56 Uhr von Jlaebbischer
..so wie die bisherigen Gesetze zur Zeitarbeit auch immer befolgt werden...


MUHAHAHAHAHA

[ nachträglich editiert von Jlaebbischer ]
Kommentar ansehen Geschenke ans geschundene Volk?   
 
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16.05.2012 11:54 Uhr von day-night
Aber aber, wir stehen doch noch vor gar keinen Wahlen - oder wollen da manche einfach vorbeugen?

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