Paul Allen erleidet Schlappe im Urheberrechtsprozess gegen Apple und Co.
Paul Allen, Mitbegründer von Microsoft, muss einen Rückschlag in seiner Urherberrechtsklage gegen elf namhafte Konzerne aus der IT-Branche hinnehmen. Die Klage wurde vom Bezirksrichter zurückgewiesen, da sie nicht konkret formuliert wurde. Sie muss nun bis Ende Dezember erneuert werden.
Allen hatte seine Klage, die sich unter anderem gegen Google, Yahoo, AOL, Apple und YouTube richtet, im August diesen Jahres eingereicht. Gegenstand der Klage sind Patentrechte, die Allen auf bestimmte E-Commerce- und Such-Algorithmen-Technologien besitzt.
Darüber hinaus jedoch blieben die Aussagen Allens, was genau die Patente beinhalte und inwiefern die jeweiligen Konzerne diese verletzen, äußerst vage. Im Zuge dieses Verfahrens wurden die Gerichte u.a. von Apple dazu aufgefordert, derlei Klagen künftig gründlicher auf Stichhaltigkeit zu überprüfen.