Eier der Apfelschnecke sorgen bei Fressfeinden für Magenprobleme
Anders als viele andere Tiere muss die Apfelschnecke nicht um ihre Eier fürchten. Sie lebt im Süßwasser und kommt an Land, um ihr Gelege an Pflanzen anzubringen. Doch Fressfeinde, die auf wertvolle Nährstoffe hoffen, werden keine Freude mit diesen Eiern haben.
Schon die grelle Farbe schreckt hungrige Räuber ab. Die Eier enthalten ein giftiges Protein, das dem Rückenmark des Räubers schadet und in höheren Mengen auch tödlich sein kann.
Aber auch der Farbstoff Ovorubin hat eine unangenehme Wirkung für Eierdiebe: Sie blockieren Enzyme, welche zum Verdauen der Ei-Proteine notwendig sind, was sich auf die Entwicklung der Tiere auswirkt. Bei Ratten konnte bereits nachgewiesen werden, dass Ovorubin das Wachstum deutlich hemmt.