Julian Assange war unerkannt Gast bei Cocktail-Party der US-Botschaft in Island
Für die USA ist WikiLeaks-Gründer Julian Assange derzeit "Staatsfeind Nummer Eins". Manche Politiker haben ihn ernsthaft im Visier und fordern sogar seine Todesstrafe.
Doch noch vor einem Jahr wurde Assange offiziell und unerkannt zu einer Cocktail-Party der US-Botschaft in Reykjavik eingeladen. Dort unterhielt er sich mit dem Chef der Botschaft Sam Watson und erhielt vermutlich einige brisante Details über die Rolle der isländischen Banken in der Wirtschaftskrise.
Assange hatte laut Birgitta Jonsdottir sehr viel Spaß an dem Abend. Jonsdottir, isländische Politikerin und frühere WikiLeaks-Aktivistin, nahm ihn als Gast mit und nennt die Aktion einen Lausbubenstreich. Man wollte sehen, wer ihn erkennen würde. Sie glaubt: keiner.