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13.12.10 09:24 Uhr
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Kraftfahrergewerkschaft: Viele Lkw-Fahrer sind unzureichend qualifiziert

Viele Lkw-Fahrer sind schlecht ausgebildet. Darauf weist jetzt Willy Schnieders, Vorsitzender der Kraftfahrergewerkschaft, hin. Um Unfälle mit Lkws zu verringern, fordert er die Ausbildung der Kraftfahrer zu verbessern.

Schnieders sagte: "Wir fordern, dass die dreijährige Lehre zum Berufskraftfahrer Pflicht wird." Auch das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) bestätigte, dass Unfälle mit ausgebildeten Lkw-Fahrern rückläufig sind.

Kraftfahrer im gewerblichen Güterverkehr müssen seit Herbst 2009 eine Qualifikation machen. Bei dem Erwerb des Führerscheins muss ein Grundkurs belegt werden. Bis 2014 muss dann auch eine Schulung belegt werden können. Allerdings sind bei diesen Schulungen keine Prüfung vorgesehen.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Auto / Straße & Verkehr
Schlagworte: Unfall, Fahrer, Lkw, Fahrerlaubnis, Schulung
Quelle: www.naumburger-tageblatt.de
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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen hmm ...   
 
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13.12.2010 09:32 Uhr von ted1405
joa ... wäre sicherlich hilfreich. Gleich eine dreijährige Ausbildung daraus zu machen halte ich allerdings für überzogen. Als sinnvoller würde ich es erachten, wenn in regelmäßigen Abständen Kurse und Prüfungen absolviert werden müssten - einfach, daß das Wissen immer wieder einmal aufgefrischt werden könnte.

Von einem ganz anderen Problem hat mir gerade gestern ein Bekannter erzählt. Er arbeitet als Fahrer bei einer großen Spedition, ca. 1000 Mitarbeiter. Leider werden sie dort massiv dazu genötigt, auf zwei Scheiben zu fahren sowie Lenk- und Pausezeiten zu missachten. Die Firma rühmt sich damit, wie toll doch ihr Jahresabschluss gewesen ist, Geld für weitere 230 Lastzüge war vorhanden, aber mal ein paar Fahrer mehr einzustellen und vorallem auch die Gesetze einzuhalten ... das ist nicht drin.
Tja ... und so wie´s wohl aussieht, sehen Behörden nur liebend gerne weg: die Firma gibt ja soo vielen Mitarbeitern eine Stelle ... Kontrollen gibt´s nur ganz flüchtig.

Ganz ehrlich:
So lange es so etwas in Deutschland noch gibt, brauchen wir uns um die Ausbildung der Fahrer fast keine Sorgen zu machen - da gehören stattdessen die Firmenbosse mal kräftig "ausgebildet".
Kommentar ansehen ausbildung ist wichtig, aber auch ...   
 
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13.12.2010 09:39 Uhr von Tinnu
....kontrollen wie ted über mir schreibt.

noch ein problem sind aber die ganzen ausländischen durchfahrten. von mangelnder sicherheit bei den fahrzeugen und fehlender ausrüstung (gurte zum sichern z.b.) mal abgesehen.
deutschland liegt nun mal mitten in europa und da müßte eu-weit was passieren.

[ nachträglich editiert von Tinnu ]
Kommentar ansehen @ ted1405   
 
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13.12.2010 09:57 Uhr von leerpe
Danke für deinen Kommentar. Ich muss dir vollkommen Recht geben. Das Kapital geht vor Sicherheit. Kraftfahrer werden zum Betrug gezwungen und wenn etwas passiert waschen die Bosse ihre Hände in Unschuld.
Kommentar ansehen Also ...   
 
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13.12.2010 10:03 Uhr von Sherman_Hemsley
... dem kann icih nur zustimmen.

Ich hab gerade meine 4,5 monatige Ausbildung bei Ismar gemacht und muss sagen, dass ich Angst habe wenn ich sehe, was da demnächst auf unseren Straßen fahren darf :)
Kommentar ansehen ^^   
 
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13.12.2010 10:06 Uhr von RubbelDiKatz
Die Problematik der Spediteure: Ein Rumäne mit Klasse 2 ist doch weit billiger als ein ausgebildeter Berufskraftfahrer hierzulande.

Und so lange das so ist, so lange wird jeder "Hilfsarbeiter mit Führerschein" eingestellt. Hauptsache, kostengünstig.

Eigentlich gehört jedem Fuhrunternehmer gehörig der Marsch geblasen, weil sie ihre Touren doch nur über die Dumpinglöhne der Mitarbeiter bekommen.

Weiter muss man dazu sagen, dass auch alle Firmen, deren Lager die "Straße" ist (fast alle Automobilhersteller gehören dazu) und die mit horrenden Vertragsstrafen "Verspätungen" ahnden, so das die Fahrer gezwungen sind Pausen und Ruhezeiten zu kürzen oder ganz ausfallen zu lassen, gehörig in den Allerwertesten getreten werden sollte.



[ nachträglich editiert von RubbelDiKatz ]
Kommentar ansehen Ich bin   
 
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13.12.2010 11:27 Uhr von 1tinga
Mitarbeiter (Fahrer) in einer nahmhaften Mineralölspedition die die für B. und A. fährt. Ausbildung ist bei uns ein Fremdwort wenn ein neues Fahrzeug kommt, sind Einweisungen wegen des Zeitmangel garnicht drin. Wir werden ständig genötigt Lade und Entladezeiten als Pausen zu deklarieren sowie Fahrzeitnachweise zu manipulieren. Wenn Polizei und BAG Kontrollen macht werden wir über Handy informiert andere Strecken zu fahren, teilweise mit den Gefahrgutzügen quer durch Wohngebiete. Selbst als letze Woche Verkehrsmäßig nichts mehr ging auf Grund des Schneefall, mussten wir entgegen der Gesetze die Tankfahrzeuge bewegen. Das zum Thema Ausbildung aber wer stellt sich gern im Jobcenter an.

[ nachträglich editiert von 1tinga ]
Kommentar ansehen So ein Quatsch!   
 
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13.12.2010 11:42 Uhr von DerMaus
3 Jahre? Das sind 6 Wochen Lehrzeit und 150 Wochen volle Arbeitskraft bei dem Gehalt eines Azubis.
Reine Abzocke!
Kommentar ansehen Ausbildung zum Berufskraftfahrer   
 
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13.12.2010 12:18 Uhr von LLCoolJay
das ist nichts Neues. Gibts seit Jahrzehnten und ist eine sehr gute Möglichkeit den Fahrern effektive Fahrweise, gute Ladungssicherung und etwas Berufspraxis mitzugeben.

Die Zeiten als ein Fahrer nur fahren musste sind lange vorbei. Heutzutage hat ein Fahrer ein mobiles Büro dabei, Telefon, Email, Bordcomputer für Statusmeldungen, Scanner, usw.

@Rubbel Di Katz
Klar ist ein Rumäne günstiger. Aber was soll das jetzt bedeuten? Für Rumänen und Bulgaren gelten (noch) Kabotagesperren.
Und selbst wenn man in einer deutschen Spedition einen rumänischen Fahrer beschäftigen würde, bringt das nicht viel.
Ein Rumäne der ständig in Deutschland eingesetzt wird, braucht genauso Geld wie ein Deutscher.
Dein Argument macht nur dann Sinn, wenn man rumänische LKWs, die sowieso in deutschland sind dazu nutzen würde innerhalb Deutschlands Waren zu transportieren bevor der LKW wieder nach Rumänien fährt.
Ist aktuell noch (bis zum 31.12. 2011) durch die Kabotageregelung nicht erlaubt und selbst wenn regelt sich das grösstenteils selbst, weil das rumänische fahrzeug ja nicht immer in Deutschland ist.

Für einen Rumänen lohnt sich das gar nicht, weil er in Deutschland viel zuviel Maut zahlen muss und der Fahrer viel höhere Spesen hat, vom Dieselpreis gar nicht zu sprechen.
Kommentar ansehen Strafen   
 
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13.12.2010 15:22 Uhr von WaveSix
Einfach die Strafen auf Lenkzeitüberschreitung usw... auf die Spedition umlegen.
Kommentar ansehen Der Hund   
 
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13.12.2010 15:46 Uhr von unomagan
liegt er in der Gesellschaft begraben,

Jeder für sich, BLOß kein Hartz IV, Gemeinschaft, Gesellschaft sich gemeinsam für etwas Einsätzen? NIEMALS!

Ein gemeinsames: Das machen wir nicht mehr mit (lenkzeit Überschreitung, keine Pausen usw etc) UNMÖGLICH!

Und wenn es dann doch mal soweit sein SOLLTE, schreien die anderen rum: Die Spinnen die LKW Fahrer, die sollen doch nicht rum heulen. Schließlich wollen alle Ihr Essen günstig von Aldi. Aber daran denken, das diese Personen manchmal auch Gefahrgut transportieren, mit bedingen die unter aller sau sind. Die dann zu tödlichen Unfällen führen. Ja da schreien sie wieder. Wie konnte so etwas passieren? Völlig übermüdet gefahren?

Da muss endlich mal Gesellschaftlich etwas passieren! Beim Streiken kann es auch um Arbeitsbedingten gehen, nicht nur ums Geld. Aber solange Streik/ Arbeitslosigkeit gesellschaftlich "verpönt" ist. Müssen wir mir LKW Unfällen dank Übermüdung halt Leben.

so long

ihr voll Pfosten

(Ich glaub das mach ich zur Signatur :) )

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