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12.12.10 16:20 Uhr
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Siemens-Chef Peter Löscher möchte vom Westen fairen Umgang mit China

In einem Presseinterview verteidigte Siemens-Chef Peter Löscher die chinesische Volksrepublik gegenüber der anhaltenden Kritik des Westens. Löscher sprach von Bewunderung gegenüber den langfristigen Perspektiven der chinesischen Politikführung.

Löscher meinte in dem Interview: "Chinas Geschichte und Chinas Gegenwart haben eine andere Prägung als beispielsweise die europäische Staatenwelt. Aber die Zivilisation hat mehr als ein Gesicht, und von keinem sollte man vorschnell sagen, es sei in allen Belangen besser oder schlechter"

Die Wirtschaftspolitik der chinesischen Führung bezeichnete Löscher als sehr wachstumsorientiert und auch Umweltschutz und ökonomische Aspekte seien im Fünfjahres-Plan als zentrale Aufgaben integriert worden.


WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik / Ausland
Schlagworte: China, Chef, Siemens, Westen, Umgang, Peter Löscher
Quelle: www.finanznachrichten.de
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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.12.2010 16:27 Uhr von Urrn
...von China fairen Umgang mit Menschen.

Also Schnauze, Siemens-Typ.
Kommentar ansehen Vielleicht war er   
 
+1 | -0
 
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12.12.2010 16:35 Uhr von bertl058
früher bei den 68ern.
Kommentar ansehen @Urrn   
 
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12.12.2010 16:42 Uhr von Didatus
Ich habe bei meinen Besuchen in China noch nie mitbekommen, dass Menschen dort im größeren Maße unfair behandelt, als zum Beispiel bei uns. Das Problem ist nur die Berichterstattung darüber. Meine Frau ist Chinesin und ich lebe jedes Jahr ein paar Wochen in China und ich habe dort noch nie mitbekommen, dass sich jemand beklagt hat, dass er unfair behandelt wird. China ist eine um ein vielfaches ältere Kultur als unsere und zudem auch noch um einiges Größer und komplexer. Wie können es sich die westlichen Staaten überhaupt anmaßen China zu verurteilen. Man sollte sich nicht nur darauf verlassen, was die westlichen Medien über China berichten, sondern man sollte sich auch mal selbst ein Bild von China machen.
Beispiel gefällig? Es wird immer wieder gerne die Zwangsenteignung bei Grundstücken von chinesischen Bauern herangenommen, um zu verdeutlichen, die die chinesische Regierung mit den Einheimischen umgeht. Was nicht berichtet wird ist die Tatsache, dass es bis zum Regierungswechsel, vor etwas mehr als 50 Jahren, gar kein Grundbuch oder ähnliches in China gab. Grundbesitz war also nirgends verzeichnet. Als dann die aktuelle Regierung vor mehr als 50 Jahren an die Macht kam, haben sie ein Grundbuch eingeführt und jeder konnte sein Land kostenlos dort eintragen lassen und schon gehörte das Land rechtens demjenigen. Alles Land, was nach 50 Jahren noch nicht eingetragen ist, gehört dem Land. Leider gab es einige Bauern, die es in 50 Jahren nicht geschafft haben ihr Land eintragen zu lassen und die schreien jetzt auf einmal, warum denen ihr Land weggenommen wird. Woher ich das weiß? Erzählung von meinem Schwiegervater, der selbst deren Familiengrundstück hat eintragen lassen.
Aber Hauptsache man hackt erstmal auf China drauf rum, weil die ja ach so böse sind. Die guten Dinge aus China sind ja auch uninteressant für die westliche Presse.
Anders herum ist aber genauso. Die chinesische Presse schreibt auch nur die schlechten Dinge über Europa. Die guten sind uninteressant.
Kommentar ansehen Der Westen ist fairer zu China   
 
+3 | -3
 
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12.12.2010 19:09 Uhr von supermeier
als China zu seinen Kritikern.

@Didatus
" und ich habe dort noch nie mitbekommen, dass sich jemand beklagt hat, dass er unfair behandelt wird"

Würde ich auch nicht wenn der Erfolg, wenn man Glück hat, eine Kugel imHinterkopf ist.
Bezweifle stark dass der Tod soviel schlechter ist als ein Arbeitslager.
Kommentar ansehen Was für ein dummes Gewäsch   
 
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12.12.2010 19:15 Uhr von DerBelgarath
Mit den gleichen sinnleeren Floskeln hätte man vor siebzig Jahren auch den Nationalsozialismus rechtfertigen können.

Tatsache ist, daß China die Menschenrechte seiner Bürger mit Füßen tritt - die der Oppositionellen, die der Tibeter, die anderer ethnischer Minderheiten.

Auch heute sind Mord, Folter und Terror an der Tagesordnung - ob in einem Fall, in hunderten, in tausenden oder hunderttausenden ist faktisch gar nicht nachzuweisen.

China hat sich damit selbst aus der Reihe vertrauenswürdiger Vertragspartner gestrichen, und wären die Politclowns der westlichen Welt nicht so geldgeil, würden sie das auch zugeben und angemessene Maßnahmen ergreifen.

Daß es auch anders geht, zeigt die demokratisch orientierte Republik China auf Taiwan - es wird Zeit, diese Demokratie völkerrechtlich anzuerkennen!

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