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02.12.10 14:37 Uhr
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Bundesrechnungshof: Finanzministerium vernichtet Steuermillionen für IT

Der Bundesrechnungshof verpasst dem Finanzministerium eine kräftige Schelte. Zu sorglos versenke das Ministerium Steuermillionen im IT-Bereich.

Zuerst seien alte PCs, Monitore und Drucker sorglos verschenkt oder weggeschmissen worden, danach seien neue Geräte auf Vorrat zugekauft worden. Über eine Veräußerung der Altgeräte sei nicht nachgedacht worden.

Zudem sei das Thema Datensicherheit beim Ministerium nicht an der Tagesordnung. "In einem Kellerflur, der ohne weitere Kontrollen zugänglich war, bewahrte es mehr als 100 gebrauchte Festplatten mit dienstlichen und privaten Daten auf", heißt es im Bericht.


WebReporter: bebe149
Rubrik:   Politik / Inland
Schlagworte: Business, IT, Finanzministerium, Rechnungshof, Bundesrechnungshof
Quelle: business.chip.de
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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen hm, ....   
 
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02.12.2010 14:44 Uhr von snfreund
die festplatten täten mich doch brennend interessieren, ...
Kommentar ansehen ... seit 20 Jahren...   
 
+15 | -0
 
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02.12.2010 15:53 Uhr von face
... arbeite ich in der IT Brache...
und habe sehr viel Kontakt zu "IT Verantwortlichen" in
Öffentlichen Bereichen... Stadt, Staat, Ämtern usw...
Ihr könnt euch gar nicht vorstellen was dort für
Nullen arbeiten die von IT überhaupt keine Ahnung haben...
die meisten haben ein sehr begrenztes Homeuserwissen
das sie aus der Kombuderbild haben...
echt Übel das solche Leute über Sicherheit und Geld
entscheiden
Kommentar ansehen @face   
 
+7 | -0
 
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02.12.2010 16:08 Uhr von nchcom
oh Mann, da kann ich Dir nur zustimmen.
Manches mal frage ich mich wie die den Einschaltknopf an ihren Rechnern jeden Morgen wiederfinden
Kommentar ansehen Die Verschwendung besteht ja nicht wirklich darin   
 
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02.12.2010 17:27 Uhr von CrazyCatD
das neue Rechner, Monitore und auch Drucker angeschaft werden, da im durchschnitt der ganze Computerschrott nach 3 bis 5 Jahren seinen Dienst getan hat und auch schon als veraltet gilt, auch ned das alte Geräte verschenkt werden, weil wer will für so altes PCzeugs denn noch viel Bezahlen, aber das Computertechnik im übermaß gekauft wird und dann eingelagert wird undunnötig veraltet das ist verschwendung von Steuergeldern.

[ nachträglich editiert von CrazyCatD ]
Kommentar ansehen also...   
 
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02.12.2010 18:01 Uhr von terrano2003
öffentliche Behörden kaufen in der Regel Hardware mit 3 Jahren Garantie über große Rahmenverträge ein. Sind die 3 Jahre rum, wird die Technik ausgesondert. Früher wurden die PCs an die Bundeswehr weitergegeben oder an das Projekt "Schulen ans Netz" verschenkt. Ich glaube nicht, das man das als Verschwendung bezeichnen kann.
Neue Hardware muss in bestimmten Stückzahlen abgenommen werden. Zum Einen, um die Preise realisieren zu können. Zum Anderen bist du als Admin in solch großen Netzwerken immer bemüht, eine möglichst homogene Netzwerkstruktur aufzubauen. Wenn du immer in 10er Stückzahlen PCs kaufst, so wie sie gerade gebraucht werden, dann hast du am Ende zig verschiedene Rechnertypen und Generationen im Haus. Die Folgekosten durch den wesentlich höheren administrativen Aufwand haben die guten Herren und Damen wohl nicht gegengerechnet. Deshalb werden dann auch mal PCs eingelagert und dann im Laufe von 5-6 Monaten langsam im Haus verbaut. So bekommt man es auch hin, das man in einem Haus mit über 1000 Clients nur 3 verschiedene Rechnertypen im Einsatz hat. Leider sind selbst die wenigen Hersteller, die solche großen Kunden überhaupt beliefern können, nicht in der Lage, über einen gewissen Zeitraum konstant die selbe Hardware auszuliefern :-(.
Warum diese Panne mit den Festplatten passiert ist, kann ich mir nicht erklären. Normalerweise werden die in speziell gesicherten Bereichen aufbewahrt und durch eine Spezialfirma auf dem Gelände der Behörde geschreddert.

[ nachträglich editiert von terrano2003 ]
Kommentar ansehen @face Wieso dir dort arbeiten   
 
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02.12.2010 18:13 Uhr von tsunami13
Ganz klar Vitamin B und € an den richtigen Stellen.
Und slche Leute berarten unsere Volksvertreter in Sachen eperso, Datenschutz und DMAIL-

Aber gut auf der anderen Seite muss man auch sagen, dass das System Schuld ist. Wenn die nicht dürfen wie sie können, können die gar nichts machen.
Ich habe auch schon in einer Fa (Großunternehmen) Mäuse und Tastaturen geputzt. Das Budget war halt für die Gehälter. Neue Mäuse kosten Geld und die Gehälter muss man eh bezahlen. Wo anders wird dafür abgemahnt.

Und wenn da irgendein Bürgermeister sich von seinem 12 jährigen Enkel und Computerbild beraten lässt und dann stolz ins Rathaus kommt und die Datensicherung wegspart, bzw. die 15 Jahre alten Bänder nicht ersetzt, muss es halt erst knallen.
Dann muss einer gehen und es wird eine Presseerklärung abgegeben und ändern tut sich nichts.

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