Regensburg: Im Kruzifix-Streit bekommt Bürgermeister Anzeige wegen Volksverhetzung
Der Streit um ein abgenommenes Kruzifix in einem Klassenzimmer nimmt in Regensburg kein Ende. Wegen einer Aussage zu dem Thema, wurde der Schulbürgermeister der Stadt, Gerhard Weber, nun wegen Volksverhetzung angezeigt.
"Die Frage muss erlaubt sein, ob damit nicht das Gastrecht, das wir Ausländerinnen und Ausländern gerne gewähren, überstrapaziert wird, wenn nämlich jahrhundertealte deutsche Traditionen wie das Kreuz in Schulzimmern angegriffen werden", so Weber. Der Kruzifix-Gegner der war angeblich Ausländer.
Nun erhalten er und seine ausländischen Kollegen an der Universität Regensburg täglich Drohungen. Weber bekommt nun auch "Fanpost" von dem rechten Lager, das den "Kreuzritter aus Regensburg" feiert. Der angebliche Ausländer ist allerdings ein Deutscher.