Studie: Ausländer gehen in Wiesbaden seltener aufs Gymnasium
Nach einer Studie "Monitoring zur Integration von Migranten in Wiesbaden" gehen in der hessischen Landeshauptstadt Kinder von Ausländern nur ca. halb so oft aufs Gymnasium wie Kinder deutscher Eltern.
Haben die Kinder einen deutschen Pass, gehen 60 Prozent nach der Grundschule aufs Gymnasium. Bei Ausländern beträgt die Quote 31,5 Prozent. Dies ist allerdings schon eine Steigerung, denn vor sechs Jahren lag die Quote noch um etwa acht Prozent tiefer.
Um Eltern aus bildungsfernen Schichten sowie ausländische Eltern "von der inhaltlichen Mitwirkung, etwa an Hausaufgaben, zu entlasten", erscheinen Ganztagsschulen ein Mittel, um den Schulerfolg vom Bildungshintergrund der Eltern abzukoppeln.