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22.11.10 15:22 Uhr
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Fremdsprachen: Latein nützt nicht beim Lernen weiterer Sprachen

Die "tote" Sprache Latein dient nicht, wie oftmals behauptet, als Hilfe zum Erlernen von weiteren Fremdsprachen wie Französisch oder Spanisch und auch nicht als Hilfe für logisches oder mathematisches Denken.

Dies meint Elsbeth Stern, eine Professorin für Lern- und Lehrforschung in Zürich. Ihrer Meinung nach hätte das Erlernen von Latein nur den Sinn, Latein zu können. So eigne sich Französisch wegen der Ähnlichkeit in der Struktur besser um zum Beispiel Spanisch zu lernen.

Klare Vorteile haben auch Kinder, die Bilingual aufgewachsen sind, da sich ihre Spracherfahrung beim Erlernen neuer Sprachen auszahlt. Das Gerücht, dass Erwachsene kaum mehr eine Sprache lernen können, stimmt allerdings so nicht, da sie vor allem im ersten Jahr gute Erfolge haben können.


WebReporter: maf86
Rubrik:   Wissenschaft / Geist
Schlagworte: Sprache, Französisch, Lernen, Latein, Fremdsprache
Quelle: www.spiegel.de
Meinung des Autors zum Thema:
 
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Find ich schon erschreckend, da ich zum Beispiel aus genau diesem Grund mir die Tortur Latein angetan habe...
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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.11.2010 15:27 Uhr von kingoftf
ich das irgendwie noch meinem Latein-Lehrer auf die Stirn tätowieren könnte.....
Kommentar ansehen stimmt...   
 
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22.11.2010 15:42 Uhr von maf86
Genau das Verlangen hatte ich auch beim Lesen der Quelle. Aber hauptsache ich kann einzelne Deklinationen immer noch. Was ich in der Zeit alles hätte lernen können... ;)
Kommentar ansehen Also mir hilft Latein schon   
 
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22.11.2010 15:42 Uhr von S8472
dadurch kann ich mir viele Fremdwörter aus romanischen Sprachen zusammenreimen und viele im Deutschen gebrauchte Fremdwörter erahnen.
Kommentar ansehen Bin auch ein Latein-Opfer -.-   
 
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22.11.2010 15:45 Uhr von Earaendil
Hab mir aber schon als 10jährige gedacht,daß die Arguemtation irgentwie hinkt...was sich ja dann auch bestätigte,als Französisch dazu kam..

Fiese Sache,ich hab echt gelitten :(
Kommentar ansehen @S8472   
 
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22.11.2010 15:47 Uhr von kowalsk1
das kann ich mit italienisch auch. und das ist definitv nützlicher als latein
Kommentar ansehen Haben sich manche User   
 
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22.11.2010 18:45 Uhr von jsbach
mal Gedanken gemacht wie @S8472, dass viele Fremdwörter aus dem Latein abgeleitet sind...
Man braucht nicht Pfarrer oder Doktor sein, aber ich habe nur das Kleine Latinum und es hilft schon weiter...

Selig F.J. Strauß, der so gerne in Latein parlierte :)

[ nachträglich editiert von jsbach ]
Kommentar ansehen Mir hilft es   
 
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22.11.2010 19:24 Uhr von DeeRow
immernoch.
Kommentar ansehen Najanaja   
 
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22.11.2010 19:39 Uhr von derSchmu2.0
also ich hab manchmal auch gedacht, haett ich ma lieber Franzoesisch genommen...aber andersherum hat mich Latein durch den Deutschunterricht gebracht, wie mein Lehrer auch bemerkte, als er meinte, dass man an der Klasse immer mehr erkennen kann, wer Franzoesisch hat und wer Latein...und ohne Latein waer ich dann evtl auch noch in Deutsch kleben geblieben...und vom lateinischen kann man auch noch einiges in anderen Fremdsprachen ableiten....und auch ich hab nur n kleines Latinum...immer noch besser, als in Deutsch haengen bleiben...
Kommentar ansehen Hmmm,   
 
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22.11.2010 19:58 Uhr von Benno1976
Latein ist eine tote Sprache....ich finde man sollte als erstes mal die eigene Muttersprache einigermaßen beherrschen und dann eine Weltsprache lernen.
Kommentar ansehen Putzig   
 
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23.11.2010 08:10 Uhr von hostmaster
Eine Professorin sagt etwas aus und das ist dann automatisch Fakt in einer News?
Kommentar ansehen ich hatte   
 
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23.11.2010 12:22 Uhr von phoqueman
in der schule ab der 5. französisch, ab der 7. latein und ab der 9. englisch.

und das einzige was fürn arsch war, war französisch.
englisch kann ich sicherlich nicht besser oder schlechter der das schon ab der 5. klasse an hatte und latein hat mir beispielsweise zum englisch lernen viel mehr gebracht als französisch (istja auch zur hälfte deutsch oder latein)
und auch später im studium, die ganzen fachbegriffe, selbst die aus dem englsich stammenden gehen im grunde wieder auf lateinische wurzeln zurück. so dass einem oft direkt klar wird was der begriff eigentlich meint

und selbst wenn latein nicht unbedingt hilft andere sprachen zu lernen, so möchte ich es als teil meiner bildung nicht missen, es gibt so viele kleinene situationen wo man echt froh ist wenn man bisschen latein kann
Kommentar ansehen Kann die Studie auch nicht nachvollziehen..   
 
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23.11.2010 18:40 Uhr von Sh@dowknight99
Hatte von der 7. Klasse an Latein und in der 9. dann Spanisch als Wahlpflichtfach dazugenommen.. Muss sagen, dass es einiges gebracht hatte, z.B. den Infinitivum von Worten im Lateinischen zu kennen und einfach ein "-e" im Suffix zu entfernen.. schon hatte man das spanische Äquivalent.

Lediglich das Sprechen des Spanischen fiel schwerer, da man dies im Lateinischen als "Schriftsprache" natürlich nicht gelehrt bekam.

[ nachträglich editiert von Sh@dowknight99 ]
Kommentar ansehen tss...   
 
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24.11.2010 02:12 Uhr von der_andere
Ich kann der Frau absolut nicht recht geben. Dass ich Latein mehr oder weniger beherrsche, hat mir bei fremdsprachigen Texten und im Urlaub schon oft weitergeholfen. Man hat einfach zu wissen, was mit den lateinischen Vokabeln zu tun ist, das läuft bei den romanischen Sprachen grosso modo gesetzmässig. Hatte vor einigen Semestern mal einen Kurs, in dem unter anderem Übergangsformen zwischen Latein und den modernen Sprachen untersucht, und Regeln für zB die Übersetzung eines Wortes vom Latein ins Italienische oder Französische formuliert wurden... wills auf jeden Fall nicht missen.
Kommentar ansehen ne das stimmt nicht ganz   
 
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25.11.2010 06:45 Uhr von Il_Ducatista
ich habe nach 7 Jahren Latein abgewählt zu Gunsten eiener lebenden Sprache. Wenn ich mir heute vorstelle was für ein Leben solche Kleinbeamte zwischen 55 bis ca 75 hatten wird mir schwindlig.

Danach merkte ich dass mein wachsendes Interesse am Italienischen von diesem "superalten" Italienisch unterstützt wurde. Mit einem sehr geringen Sprachkursaufwand kann ich mich auf italienisch durchschlagen. Das ganze reicht jedoch nicht um es finanziell umzusetzen.

Der ganze Aufwand für eine derart tote Sprache lohnt aber niemals. Lateinlehrer sind zu teuer.
Kommentar ansehen ist das jetzt erwiesen?   
 
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25.11.2010 20:55 Uhr von cookies
Nö, glaube ich mal nicht!

Es gibt sicherlich sprachliche Fähigkeiten, die man durch Latein nicht erwirbt. Aber es särkt dennoch die Fähigkeit, eine Sprache strukturiert zu erlernen und fördert das logische und analytische Denken.
Das in der Quelle herangezogene BEispiel ist auch extrem: natürlich kann man von einer heute gesprochenen Sprache leichter auf eine andere romanische Sprache schließen. Die Basis bleibt aber gleich!
Kommentar ansehen   
 
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25.11.2010 21:43 Uhr von Il_Ducatista
aqua das wasser vinus der Wein und der Teufel hole das verfluchte Latein. Bemerkenswert finde ich dass für eine bestimmte Sorte von Leuten ein Kursus "Latein für Manger" geboten wird. Wohl für das Entspannen nach dem Investmentbetrug.
Kommentar ansehen Was für eine Behauptung?   
 
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10.12.2010 15:25 Uhr von JTG_Rhetorik
Wo bleiben da die Beweise? In der Rhetorik würden wir sagen eine Behauptung ohne Beweis ist kein Argument - mehr wo kommt diese Erkenntnis wohl her? Ah ja von den altern Römern. Mir hat mein Latein und der Unterricht meiner eine klasse Lateinlehrerin die uns Asterix auf Lateinisch mitbrachte riesig Spaß gemacht. In meinem Rhetorikstudium hat es mir den Allerwertesten gerettet und bildet heute die Grundlage um in meinem Beruf tätigzu sein - als Rhetorikdozentin war und ist Latein als Struktur und Wissensbecken einfach unschlagbar.

Da mein Mann Portugiese ist, erlebe ich im Moment hautnah, wie hilfreich mein Lateinschatz ist, denn so kann ich die Sprache zu mindest zu einmal lesen und verstehen - das Sprechen kommt dann und geht leichter von der Hand. Wie heißt es so schön? "Totgesagte leben länger". Mich interessieren Beweise für die Behauptung oder ist es nur eine Prognose, die hier verkauft wird?

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