Immer mehr Menschen dopen sich mit nicht verordneten Medikamenten im Alltag
Der Kammerausschuss warnt, dass die Anzahl der Menschen, die nicht verordnete Medikamente im Alltag einnehmen, immer höher wird. Die Gründe dafür sind meistens Probleme im Alltag oder eine sexuelle Leistungssteigerung.
"Wir sehen uns in der Verantwortung, die Öffentlichkeit und die Kollegen für das Thema zu sensibilisieren", sagte Christoph von Ascheraden vom Kammerausschuss für Suchtmedizin am Dienstag bei einem Symposium.
Außerdem sieht er ein Problem bei den Ärzten selbst, die vorschnell stärkere Medikamente verschreiben, weil die Diagnose ausufert. Ritalin werde beispielsweise von Erwachsenen eingenommen, um die Konzentration zu steigern. Dabei ist Ritalin eigentlich für Kinder mit ADHS gedacht.